So will Athen den Schuldenstreit lösen
Erstmals verrät die neue griechische Regierung, wie sie den Schuldenstreit beilegen will: mit speziellen neuen Wertpapieren. Und mit höheren Steuereinnahmen. Dazu meldet sich Bundeswirtschaftsminister Gabriel.
Erstmals verrät die neue griechische Regierung, wie sie den Schuldenstreit beilegen will: mit speziellen neuen Wertpapieren. Und mit höheren Steuereinnahmen. Dazu meldet sich Bundeswirtschaftsminister Gabriel.
Will Juncker nur zuhören, wenn er am Mittwoch den neuen griechischen Regierungschef Tsipras trifft? Zu befürchten ist, dass er den Griechen etwas verspricht, obwohl er dazu nicht befugt ist.
Eine Erfahrung wie die zyprische Regierung möchte der neue griechische Ministerpräsident Tsipras den Griechen offenbar ersparen. Zypern hatte 2013 in höchster Not um einen Kredit in Moskau gebeten – und auf Granit gebissen.
EU-Kommissionschef Juncker und auch die Bundesregierung sind wohl bereit, die Troika-Kontrolleure in ihrer jetzigen Form nicht nochmal nach Athen zu schicken. Das liegt aber nicht nur an den Griechen. Die wiederum sind ohnehin nicht dagegen, überwacht zu werden, sagt ihr Finanzminister.
Angesichts eines Stromausfalls bei Jauch war schnell von „griechischen Verhältnissen“ die Rede. Man sollte besser über „deutsche Verhältnisse“ reden. Und nicht vergessen, wer vor ein paar Jahren noch als „kranker Mann Europas“ galt.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat sich für einen gemeinsamen Kurs mit Angela Merkel gegenüber der griechischen Regierung ausgesprochen. Renzi erklärte, eine „Achse mit Berlin“ bilden zu wollen.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis wird in Paris zum geschmeidigen Diplomaten. Die Griechen wollen auf die nächste Kredittranche verzichten, kündigte er an. Äußerst moderat äußerte er sich auch gegenüber Deutschland. In Kürze will er sich mit Finanzminister Schäuble treffen.
Die neue griechische Regierung engagiert Investmentbanker für das Schuldenproblem. Ein maßgeblicher Mann heißt Matthieu Pigasse – er beriet Athen schon einmal. Und hat viel Einfluss in Frankreich.
Jean-Claude Juncker bereitet Verhandlungen mit Athen vor. Der EU-Kommissionspräsident hat auch schon eine Idee, wo Geld herkommt.
Griechenland kündigt der Troika, flirtet mit Russland und provoziert die Türkei. Was hat die neue Regierung in Athen vor? Wendet sich Hellas tatsächlich von Europa und dem Euro ab? Hier kommen zwei Szenarien.
Die neue griechische Regierung stoppt nicht nur den Verkauf von Häfen und Eisenbahnen, jetzt entlässt sie auch die Führung ihrer zuständigen Behörde. Trotzdem wirbt die Regierung um neues Geld.
An das Grinsen, mit dem der griechische Finanzminister die Zusammenarbeit mit der Troika aufkündigte, wird man sich noch lange erinnern. Wenn die Regierung in Athen so weitermacht, dann werden andere irgendwann zurückgrinsen und auf das Schild „Grexit“ deuten.
Der Besuch des Chefs der Eurogruppe in Athen war ein krachender Misserfolg. Die öffentliche Abfuhr hat Jeroen Dijsselbloem und die Eurostaaten kalt erwischt. Doch nach dem Affront sind die europäischen Reihen geschlossener als je zuvor.
Martin Schulz plädiert dafür, die Laufzeiten der griechischen Schulden noch einmal zu verlängern: „Hauptsache, Griechenland kommt in die Lage, überhaupt zurückzahlen zu können.“
Athen kündigt den Troika-Kontrolleuren der internationalen Geldgeber. Nach dem Machtwechsel ist der erste große Krach zwischen dem klammen Land und den anderen Euroländern da. Den griechischen Banken geht derweil das Geld aus. Eine Analyse.
Der neue griechische Finanzminister geht auf Konfrontationskurs zu den Euro-Partnern. Und Russland macht ein überraschendes Angebot.
Griechenlands neue Regierung will einen Schuldenschnitt nach dem historischen Vorbild der Londoner Schuldenkonferenz. Doch die Vergangenheit ist mit der heutigen Situation kaum zu vergleichen.
Nach dem Wunsch des griechischen Finanzministeriums sollen mit dem heutigen Besuch von Eurogruppen-Chef Dijsselbloem bereits die Neuverhandlungen über Athens Schulden beginnen. Politiker rufen ihn dazu auf, hart zu bleiben.
Politik ist der Kampf um die Deutungshoheit. So auch gestern bei Maybritt Illner. Vielleicht solle man es mal mit mehr Wissenschaft versuchen – und den griechischen Finanzminister einladen.
Vor seiner Athen-Reise hatte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz noch bekundet, er habe „keinen Bock“ auf ideologische Debatten und wolle mit Alexis Tsipras „Tacheles reden“. Doch dann lobt er den Griechen über den Klee.
Der neue griechische Außenminister Nikos Kotzias ist ein Mann des alten Systems. Bei seiner Amtseinführung kam es fast zum Affront, als Vorgänger Venizelos ihm das öffentlich unter die Nase rieb.
Der EU-Parlamentspräsident will an diesem Donnerstag nach Griechenland reisen und mit der neuen Regierung „Tacheles reden“. Dabei geht es nicht nur um die finanzpolitischen Pläne, sondern auch um die Haltung zu Russland-Sanktionen.
Nirgends dürfte Syrizas Sieg mehr Freude hervorgerufen haben als im Kreml. Der griechische Außenminister hat zweifelhafte Kontakte zum russischen Rechtsradikalismus. Athen könnte weitere EU-Sanktionen gegen Moskau blockieren.
Einen Tag nach Amtsantritt hat die neue griechische Regierung die Privatisierung der Häfen von Piräus und Thessaloniki gestoppt. Die neue Politik könnte auch den deutschen Flughafenbetreiber Fraport treffen.
Griechische Anleihen und Aktien erleiden schwere Kursverluste. Auch in anderen südeuropäischen Ländern steigen die Renditen der Staatsanleihen. Die gegenwärtige Baisse könnte für Anleger auch eine Chance sein.
Mit seiner ersten Entscheidung als Ministerpräsident stößt Alexis Tsipras seine Anhänger vor den Kopf. Sein Koalitionspartner repräsentiert das alte, gescheiterte Griechenland – und hat einen fremdenfeindlichen Demagogen als Vorsitzenden.
Nach dem Wahlsieg des Linkspopulisten Alexis Tsipras in Griechenland stehen turbulente Zeiten bevor. Die Wahlversprechen von Tsipras decken sich nicht mit den Forderungen der Troika. Die Drohung Athens mit dem „Grexit“ wirkt.
Einen Tag nach ihrem Amtsantritt verkündet die neue Regierung in Griechenland erste Vorhaben: Entlassene Beamten sollen zurückgeholt werden. Zudem wird die Privatisierung der Häfen Piräus und Thessaloniki gestoppt.
Zwischen der griechischen Regierung und der EU gibt es den ersten Streit – und es geht nicht einmal um Schulden. Ministerpräsident Tsipras distanziert sich von der jüngsten Drohung Europas gegen Russland. Auch im Land selbst schafft er schon Fakten.
Griechenlands neue Regierung muss schon sehr kurzfristig Finanzlücken stopfen, da viele Bürger ihre Steuern einbehalten oder ihre Zahlungen gekürzt haben. Das Linksbündnis Syriza hatte im Fall eines Wahlsieges Steuersenkungen versprochen.
Nach den Wahlen in Griechenland kann die Regierungskoalition, die von der Syriza dominiert wird, bereits am Mittwoch ihre Arbeit aufnehmen. Der Rechtspopulist Panos Kammenos erhält seinen Wunschposten als Verteidigungsminister.
Der Chef der rechtspopulistischen Partei Anel wird neuer Verteidigungsminister in Athen. Dem Nachbarn und Nato-Partner Türkei steht Panos Kammenos aggressiv gegenüber. Auch Antisemitismus gehört in sein politisches Repertoire.
Griechenlands neuer Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sein Kabinett ernannt. Finanzminister wird Giannis Varoufakis - ein Ökonom, der Sparpolitik schon mit Foltermethoden verglich.
Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will an diesem Dienstag sein Kabinett vorstellen. EU-Kommissionspräsident Juncker hat indes einen abermaligen Schuldenschnitt „nicht auf dem Radarschirm“.
Die Wahl in Griechenland hat Bedeutung für ganz Europa. Viele Kommentatoren gehen davon aus, dass sich EU und Athen auf einen Kompromiss einigen - so wie immer. Eine Blick durch die Zeitungen.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.