Aufatmen in den Golfmonarchien
Die Region bietet sich Europa als Partner in einer neuen regelbasierten Ordnung an. Über die deutsche Nahostpolitik gibt es Unverständnis.
Die Region bietet sich Europa als Partner in einer neuen regelbasierten Ordnung an. Über die deutsche Nahostpolitik gibt es Unverständnis.
Die Welt blickt nach Teheran, Tel Aviv und Washington – doch zeigt sich auf See eine grundlegende Veränderung der globalen strategischen Lage. Eine Erholung des Verkehrs im Roten Meer lässt auf sich warten.
Die brüchige Waffenruhe zwischen Israel und Iran scheint nun zu halten. Wie es politisch mit dem Regime in Iran und dessen Atomprogramm weitergeht, erklärt ein Iran-Kenner.
Mit dem Rückzug der USA steige die Bedeutung Deutschlands in der Entwicklungshilfe, sagt Bundesministerin Reem Alabali Radovan. Sparen muss sie dennoch – und will stärker auf die Hilfe von Unternehmen setzen.
Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Für Bundeskanzler Merz geht es nach dem NATO-Treffen in Brüssel weiter. Der Bundestag debattiert über steuerliche Entlastungen. Und in Venedig starten die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Jeff Bezos und Lauren Sánchez. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der israelische Ministerpräsident ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. US-Präsident Trump zeigt sich solidarisch und wettert gegen Israels Justiz.
Israel und Iran kämpfen um Vorherrschaft. Der Krieg zeigt, wie neue internationale Ordnungen entstehen. Welchen Einfluss haben politische Erklärungen einzelner Staaten?
Donald Trump gibt sich im Krieg zwischen Iran und Israel wieder als Friedensstifter. Anhänger der MAGA-Bewegung ziehen mit – auch diejenigen, die ihn zuvor für die US-Angriffe scharf kritisiert hatten.
Seit Jahrzehnten bekämpft der israelische Auslandsgeheimdienst das islamistische Regime in Teheran. Der Krieg hat gezeigt, wie wenig Iran dagegen ausrichten kann.
Die Partei streitet darüber, wie sie sich positionieren soll: an der Seite Trumps und Israels oder als Friedenspartei. Das Vorfeld erhöht den Druck.
Der FC Chelsea setzt sich gegen Esperance Tunis durch und geht dem FC Bayern im Achtelfinale aus dem Weg. Dort wartet nun Flamengo auf den deutschen Meister.
Viele Exiliraner hoffen auf ein Ende der Islamischen Republik – und auf eine richtige Waffenruhe. Von Deutschland und von Friedrich Merz sind sie enttäuscht.
Trump spielt auf dem NATO-Gipfel in Den Haag die Hauptrolle, Selenskyj nur eine Nebenrolle. Israel will seinen Fokus wieder auf Gaza richten. Spahn äußert sich zu Corona-Masken. Und in Berlin wird ein Zaun errichtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor den Balearen hat die spanische Polizei mindestens fünf gefesselte Leichen im Meer entdeckt. Nun wird wegen möglicher Morde an Migranten ermittelt – im Verdacht stehen Schleuser.
Der amerikanische Präsident verkündet eine Feuerpause, doch die Raketen fliegen weiter. Hat er einem Ende des Kriegs zwischen Israel und Iran dennoch den Weg bereitet?
Wenn Raketen im eigenen Wohnviertel einschlagen, begreift man erst wirklich, was es heißt, Opfer zu sein: Über eine Nacht in Tel Aviv, Teheran und Gaza.
Eine Teheranerin hat für uns seit dem Beginn der israelischen Angriffe anonym Tagebuch geführt. Das ist ihre Geschichte.
Für Israel und Iran wäre der Zeitpunkt günstig, den Krieg jetzt zu beenden. Bekäme Trump eine Waffenruhe hin, die hält, bestünde die Chance, eine dauerhafte Lösung für das iranische Atomprogramm zu finden.
US-Präsident Donald Trump kritisiert Israel für dessen Bruch gegen die von ihm verkündete Waffenruhe mit dem Iran scharf. Israel gab an, eine Radaranlage nahe der iranischen Hauptstadt bombardiert zu haben.
Rhetorisch steht China an der Seite Teherans, vor allem wenn es gegen Amerika geht. Doch weit geht die Unterstützung nicht – Peking hat in der Region noch andere Interessen.
Iran soll laut israelischen Angaben die kurz zuvor vereinbarte Waffenruhe verletzt haben. Israel droht: Man werde mit aller Härte reagieren.
Nachdem eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran vereinbart wurde, erholen sich die Finanzmärkte. Der Ölpreis sinkt laut Fachleuten wieder, weil Iran bisher von Angriffen auf Energieinfrastruktur abgesehen hat.
Qatar hat gute Beziehungen zu Iran und den USA. Vor Teherans Vergeltungsschlag wurde es gewarnt. Doha könnte helfen, einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.
Lassen sich die Luftschläge gegen Irans Atomprogramm als Selbstverteidigung rechtfertigen? Der Krieg hat eine alte völkerrechtliche Debatte in Bewegung gebracht.
Im Krieg zwischen dem Iran und Israel ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine Feuerpause in Kraft getreten. Zuvor hatten beide Länder die Einigung bestätigt.
Washington und Teheran haben beide kein Interesse an einem Krieg. Nach einem symbolischen Gegenschlag Irans deutet sich ein Ausweg an.
Die israelische Schriftstellerin Lee Yaron wurde 1994 in Israel geboren. Im Interview spricht sie über eine Generation ohne Hoffnung auf Frieden und sagt, warum sie jetzt trotzdem eine historische Chance sieht.
Iran greift US-Militärbasis Al Udeid in Qatar an. In Den Haag beginnt der NATO-Gipfel. Das Kabinett will den Bundeshaushalt auf den Weg bringen. Das Bundesverwaltungsgericht verkündet sein Urteil zum Verbot des rechtsextremen „Compact“-Magazins. Und Starkoch Schuhbeck muss wieder vor Gericht. Der F.A.Z. Frühdenker.
Offenbar hat Teheran Washington vorab über seine Angriffspläne informiert. Der iranische Führer setzt demnach darauf, einen Krieg mit den USA zu vermeiden.
Wegen des Konflikts zwischen Israel und Iran rät das Auswärtige Amt von Dubai-Reisen ab. Es könne zu Flugausfällen kommen. Nun musste kurzzeitig der Luftraum von Qatar und den Vereinigten Emiraten gesperrt werden.
Noch immer ist ungewiss, wie groß die Schäden in Fordo genau sind. Fest steht: Teherans Atomprogramm ist weit zurückgeworfen. Was heißt das für Israels weiteres Vorgehen?
Joschka Fischer fordert, Europa müsse eine Militärmacht werden. Der ehemalige Außenminister rät zu einem europäischen Nuklearschirm.
Ob Qatar, Bahrain oder Kuwait: Die USA sind im Nahen Osten auf ihre vielen Stützpunkte angewiesen – und deshalb dort auch verwundbar. Das zeigt Irans Attacke vom Montag.
Mit dem Angriff in Iran haben die USA den Europäern zwei Gefallen getan: Teheran ist wahrscheinlich weit von der Atombombe entfernt – und der Streit über Israels Krieg in Gaza rückt erst mal in den Hintergrund.