Das Ende des arabischen Frühlings?
War es ein Putsch? Dann hätte die Front der Autokraten gewonnen und stünde auch Tunesien ein Ende des Arabischen Frühlings bevor.
War es ein Putsch? Dann hätte die Front der Autokraten gewonnen und stünde auch Tunesien ein Ende des Arabischen Frühlings bevor.
Wie reagieren Comicautoren in der arabischen Welt auf die politische Lage? Ein Gespräch mit den Zeichnern Lina Ghaibeh und George Khoudry über junge Künstler-Kollektive und feministische Superheldinnen.
Im interreligiösen Dialog setzt ein großer christlicher Weltverband auf Indonesiens Muslime. Die dortige islamische Organisation Nahdlatul Ulama mit mehr als 90 Millionen Mitgliedern gilt als moderat in der Auslegung des Korans.
Nach der Entmachtung der Regierung hat der tunesische Präsident Kaïs Saïed den Direktor des staatlichen Fernsehens und den Militärstaatsanwalt entlassen. Hunderten Unternehmern wirft er vor, sie hätten „öffentliche Gelder geplündert“.
Um den Impfschutz zu erhöhen, bietet Israel Menschen über 60 Jahren eine dritte Impfung an. In Portugal sind Lockerungen der Beschränkungen in Sicht. Deutsche Apotheken stellen wieder das digitale Impfzertifikat aus.
Die französische Verteidigungsministerin fordert von Israel schnelle Aufklärung über Spionage-Vorwürfe mit der Software Pegasus. Präsident Macron soll sogar mit der Revision der Sicherheitszusammenarbeit gedroht haben.
Libanons Krise zeigt sich besonders stark in Tripoli. Die Bewohner der vernachlässigten Stadt im Norden sind Gewaltausbrüche gewohnt – aber nun fürchten sie Chaos und Rechtlosigkeit aufgrund von Hunger.
Nach der Entmachtung der Regierung in Tunesien kündigt Präsident Saïed ein hartes Durchgreifen gegen die Korruption im Land an. „Strafrechtliche Einigungen“ seien aber mit denjenigen möglich, die Geld zurückgeben.
Ein muslimisch-jüdisches Paar bietet Anlass zu Projektionen. Ihre Ehe ist kein politisches Projekt – und führt doch in etliche Konfliktfelder. Davon berichten unsere beiden Kolumnisten von nun an in „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“.
Zwei in Österreich radikalisierte IS-Kämpfer in Wien müssen für viereinhalb und sechseinhalb Jahre in Haft. Weil eine Beteiligung an Gewalttaten nicht nachgewiesen werden konnte, fallen die Urteile vergleichsweise milde aus.
Mit 15 Jahren reiste ein Mädchen aus Sangerhausen ins „IS-Kalifat“ nach Syrien, heiratete einen bekannten Islamisten und bekam mehrere Kinder. Nun soll sie in Naumburg vor Gericht gestellt werden.
Bald werden die amerikanischen Soldaten aus Afghanistan abgezogen sein. Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus hat nicht mehr die Bedeutung wie noch vor Jahren – hoffentlich rächt sich diese Herabstufung nicht.
Der belarussische Diktator Lukaschenko lässt Hunderte Migranten nach Litauen ziehen, das EU-Land gerät an seine Grenzen. Viele Ortschaften wollen keine Menschen unterbringen. Ein Besuch im Grenzgebiet.
Nach der Absetzung der Regierung hat Präsident Kaïs Saïed in Tunesien eine Ausgangssperre und ein Versammlungsverbot verhängt. Aus dem Ausland wächst unterdessen der Druck, zur Verfassung zurückzukehren.
Judoka Tohar Butbul aus Israel wird auf olympischer Bühne Opfer des Antisemitismus. Leider kann man nicht auf die hoffen, die die Regeln machen, sondern meist nur auf die, die ihnen unterworfen sind. Das zeigt ein anderes Beispiel.
Mit Blick auf steigende Corona-Zahlen denken Bund und Länder über neue Gegenmaßnahmen nach. Die Dressurreiterinnen wollen Gold holen. Und in Bayern steht der Geruch der Heimat auf der politischen Agenda. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Unter Donald Trump war bereits der Großteil der US-Truppen abgezogen worden. Die noch verbleibenden Soldaten sollen bis zum Jahresende sämtliche Kampfhandlungen einstellen, kündigt der US-Präsident an.
Viele Tunesier bejubeln die Entmachtung des tunesischen Ministerpräsidenten Hichem Mechichi durch Staatspräsident Kaïs. Islamisten sprechen vom „Verrat an allen Tunesiern“. Die Lage bleibt angespannt.
Wenn ich „ich“ sage, meine ich „wir“: Die palästinensischen Regisseure Arab und Tarzan Nasser über die Hamas, Israel, ihr Exil in Paris und über ihren neuen Film „Gaza mon amour“.
Unsere Gedenkkultur ist selbstgefällig und hohl: über Per Leos neues Buch „Tränen ohne Trauer“ und den Hang der Deutschen, sich mit den eigenen Opfern zu verwechseln.
Der monatelange Machtkampf in Tunesien eskaliert. Präsident Saied greift durch und hat offenbar Rückendeckung des Militärs. Er betont, die Verfassung gebe ihm das Recht dazu. Seine Gegner sprechen von einem Putsch.
Tunesiens Staatschef Kaïs Saïed hat angesichts heftiger regierungskritischer Proteste den Ministerpräsidenten seines Amtes enthoben und die Arbeit des Parlaments vorerst ausgesetzt.
Der Holocaust und der Antisemitismus sind nicht nur eine besondere Form des Rassismus. Wer das behauptet, verkennt die theologische Kontur der Judenvernichtung. Ein Gastbeitrag.
Nach der Auftaktniederlage fliegt auch im zweiten Spiel gegen Saudi-Arabien ein Deutscher vom Platz. Zum ersten Sieg reicht es dennoch. Max Kruse macht vor der Fernsehkamera einen Heiratsantrag.
Der Chef von Europas größtem Gaspipelinenetz Marco Alverà findet Amerikas Forderungen zu Nord Stream 2 unmoralisch – und will künftig statt Erdgas Wasserstoff durch die Leitungen schicken, um Europas Energieversorgung effizienter zu machen.
Am 3. August 2014 fallen IS-Kämpfer im Siedlungsgebiet der Ezîden im Irak ein. Sie töten die Männer, vergewaltigen die Frauen systematisch. Warum ist dieser Genozid, der ein Femizid war, nicht fest im öffentlichen Bewusstsein verankert?
Angesichts der Krisen in Jordanien, in der Türkei und in Libanon geraten syrische Flüchtlinge unter enormen Druck. Aber eine sichere und würdevolle Rückkehr in ihr Heimatland ist unter der Herrschaft von Assad nicht möglich.
Doron Kiesel fühlt sich sowohl der deutschen als auch der israelischen Gesellschaft sehr verbunden. Sein Herzensthema ist die Migration und Integration. Dafür setzt er sich als Teil des Zentralrats der Juden ein.
Beim olympischen Boxturnier vertreten zwei Zuwanderersöhne die deutschen Farben. Dass Ammar Riad Abduljabbar und Hamsat Shadalov jetzt in Tokio in den Ring steigen, hat auch mit ihren Vätern zu tun.
Die Titelmission der deutschen Fußballer hat nach dem Fehlstart bei Olympia gegen Brasilien einen Dämpfer erlitten. Im nächsten Spiel gegen Außenseiter Saudi-Arabien zählt nun nur ein Sieg.
In Syrien träumte Aram Mahmoud einst von einer Karriere als Badmintonspieler. Doch Krieg und Perspektivlosigkeit trieben ihn in die Flucht. Trotz Rückschläge kann er nun bei Olympia teilnehmen.
Mit der Ankündigung, das einstige Tourismuszentrum Varosha, seit 1974 eine Geisterstadt, zu öffnen, provoziert der türkische Präsident eine neue Krise.
Der Pegasus-Hersteller NSO bestreitet, den französischen Präsidenten Macron belauscht zu haben. In Israel scheint man die jüngsten Enthüllungen dennoch sehr ernst zu nehmen und hat bereits eine interne Untersuchung eingeleitet.
Viele Flüchtlinge machen die Erfahrung, dass ihr Studium und Vorerfahrungen in Deutschland nicht anerkannt werden. Für Zuwanderer mit pädagogischen Kenntnissen gibt es von KUBI ein spezielles Weiterbildungsangebot.
Die Philosophin Susan Neiman meint, in Deutschland würden israelkritische Stimmen unterdrückt. Sie beruft sich auf Hannah Arendts Kritik des Eichmann-Prozesses. Das ist ein Missverständnis.