Nur nicht über Khashoggi reden
Seit die türkische Justiz den Fall Khashoggi an Saudi-Arabien abgegeben hat, stand der Normalisierung der Beziehungen nichts mehr im Weg. Nun besucht Erdogan zum ersten Mal seit fünf Jahren das Könireich.
Seit die türkische Justiz den Fall Khashoggi an Saudi-Arabien abgegeben hat, stand der Normalisierung der Beziehungen nichts mehr im Weg. Nun besucht Erdogan zum ersten Mal seit fünf Jahren das Könireich.
Vereinsamung der Avantgarde: Die Moskauer Verlegerin Irina Prochorowa erklärt, warum Bücher über Geschichtsschreibung in Russland heute populär sind, und warum russische Intellektuelle derzeit von zwei Seiten bedroht werden.
Seit Erdogan erklärt hat, die Ermordung Khashoggis sei von höchster saudischer Stelle beauftragt worden, herrscht Eiszeit mit Saudi-Arabien. Nun ist der türkische Präsident dort zu Besuch. Er steht wirtschaftlich unter Druck.
Der türkische Präsident Erdogan ist zu einem zweitägigen Besuch in Saudi-Arabien eingetroffen. Es ist der erste Besuch seit dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018, der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern stark belastet hatte.
Ein Basketballspiel als Geschichtsstunde. Der Berliner Profi Yovel Zoosman erklärt im Interview, warum er mit dem Namen seiner Großmutter auf dem Trikot spielt.
Im Jahr 2005 war Bärbel Bas in Duisburg dabei, als ein Stolperstein für eine von Deutschen ermordete Jüdin enthüllt wurde. Jetzt gedachte die Bundestagspräsidentin ihrer wieder, in Jerusalem.
Angesichts des Ukrainekriegs muss Europa sein Verhältnis zur Gewalt grundsätzlich überdenken. Denn in globaler Perspektive steht unser Friedensprojekt ziemlich einsam da. Ein Gastbeitrag.
Die Zahl der Masern-Fälle hat sich Anfang des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Schuld sind die Corona-Pandemie, aber auch Kriege und Konflikte in Ländern wie der Ukraine und Somalia.
Ein Antrag zur Unterstützung der Ukraine kommt in den Bundestag. Guterres und Selenskyj treffen sich in Kiew. Putin droht mit „blitzschnellen Schlägen“. Und die Gesundheitsminister beraten über Isolations- und Quarantäneregeln. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Darf man sich nicht manchmal auch einfach nur verzaubern lassen? Spaziergänge durch schöne und weniger schöne Viertel Algiers.
Zum ersten Mal wohnt eine ranghohe Vertreterin Deutschlands als Ehrengast dem israelischen Holocaust-Gedenktag bei. Die Bundestagspräsidentin beschwört die Verpflichtung Deutschlands, Antisemitismus zu bekämpfen.
Im nordlibanesischen Tripoli wollen Gewalt und Unruhen kein Ende mehr nehmen. Ein Grund ist die Armut, ein anderer die anstehende Wahl. Nur glaubt niemand, dass es danach besser wird.
Der Lackstreit zwischen Airbus und Qatar Airways nimmt kein Ende. Zumindest an einer Front erzielte der Flugzeughersteller nun aber einen Teilerfolg.
Der saudische Kronprinz Bin Salman verordnet seinem Land eine radikale Neuorientierung: Nicht mehr der Wahabismus, sondern die Wiege des Hauses Saud soll nun identitätsstiftend sein. Auch die Wirtschaft wird modernisiert.
Vor den Ferien kommt in der Familie die Debatte auf, wo es hingeht. Die Mutter würde gern den Kindern ihre afrikanische Heimat zeigen. Plötzlich will die Jüngste nicht mehr.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Ein Verbrechen in Israel mit Nachwirkung bis heute: Adania Shiblis ebenso brillant geschriebener wie eminent politischer Roman „Eine Nebensache“.
Was ist aus der funkelnden Metropole Beirut geworden? Die Antwort liegt im Hinterland, wo der Libanon sich nichts von seiner Schönheit hat nehmen lassen.
In der Ukraine sind jetzt auch kugelsichere Westen nötig, um Tuberkulose zu bekämpfen. Und in Deutschland bereiten sich die wenigen Spezialisten darauf vor, geflüchteten Patienten zu helfen.
Pause vom Romaneschreiben: Eine Nacht allein im Museum führt Leïla Slimani zur den intimen Quellen ihres Schreibens.
In Sudan sind mindestens 160 Menschen ums Leben gekommen, es gibt außerdem mehrere Verletzte. Offenbar handelte es sich dabei um Vergeltungen des Massalit-Stammes.
Auf Initiative des Vereins „Palästina spricht“ sind in Berlin Hunderte auf die Straßen gegangen. Dabei kam es zu antisemitischen Parolen.
Im Mittelmeer sind abermals mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Migranten wollten offenbar von Tunesien und Libanon nach Italien. Laut der Internationalen Organisation für Migration gibt es immer mehr Fluchtopfer.
Der somalische Polizeichef General Abdi Mohamed Hijar und mehrere Parlamentsmitglieder befanden sich in dem Lokal, als die Bombe explodierte. Die Terrorgruppe Al-Shabaab hat sich zu dem Anschlag bekannt.
Bis auf wenige Ausschreitungen ist in Israel und Palästina eine Woche im Ramadan und dem jüdischen Pessach-Fest nahezu friedlich zu Ende gegangen. Im vergangenen Jahr war es zu einem Krieg gekommen.
Laut israelischer Armee haben in der Grenzstadt Sderot Warnsirenen geheult – ein Geschoss sei identifiziert worden. Zuvor hatte die Polizei einen umstrittenen Flaggenmarsch nationalistischer Israelis gestoppt.
Die Türkei hat ihre Operation im Nordirak gegen die PKK zwar mit den irakischen Kurden abgestimmt. Aus Bagdad kommt jedoch heftige Kritik an dem Vorgehen.
Durch die Zusammenstöße auf dem Jerusalemer Tempelberg vor einigen Tagen droht erneut eine Gewaltspirale in Gang zu geraten. Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schlägt Israels Luftwaffe zu. Offenbar gab es keine Verletzten.
Zum ersten Mal dieses Jahr wurde eine Rakete von palästinensischem Boden auf Israel abgefeuert. Dem Angriff waren Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften am Tempelberg in Jerusalem vorangegangen.
Der Islamische Staat war militärisch besiegt. Er gewinnt aber wieder an Boden. El Difraoui zeigt, weshalb wir uns noch lange mit dem Dschihadismus beschäftigen müssen und was wir dagegen tun können.
An zwei Tagen in Folge kam es am Tempelberg in Jerusalem zu Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern. Nun droht die arabische Raam-Partei mit einem Rückzug aus der Regierungskoalition.
Ein mit 750 Tonnen Dieselkraftstoff beladener Tanker war vor der Küste Tunesiens gesunken. Laut Angaben des tunesischen Umweltministeriums hätten Taucher das in fast 20 Metern Tiefe liegende Wrack untersucht und „kein Leck“ und „keine Risse“ im Schiffsrumpf entdeckt.
Die jüngsten Terroranschläge in Israel drücken keinen Konflikt aus, sondern antisemitischen Vernichtungswillen. Doch oft werden die Täter nicht einmal Terroristen genannt.
Sechs Tote, elf Menschen vermisst: Ein Flüchtlingsboot kentert vor der Küste Libyens. Laut einer Organisation sind in dieser Woche 53 Menschen auf dem Mittelmeer gestorben.