Ein Herz und ein Hühnercurry
Mit einem frugalen Dinner feierte das verarmte Nachkriegsengland die Krönung seiner jungen Königin. Heute, nach sechzig Jahren, hat sich alles in England geändert. Nur die Queen nicht.
Mit einem frugalen Dinner feierte das verarmte Nachkriegsengland die Krönung seiner jungen Königin. Heute, nach sechzig Jahren, hat sich alles in England geändert. Nur die Queen nicht.
Ein ägyptisches Gericht hat den früheren Präsidenten Husni Mubarak wegen der Anordnung tödlicher Gewalt gegen Demonstranten zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei Protesten in mehreren Städten kritisierten Demonstranten das Urteil - sie hatten wie die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe gefordert.
Seit der Ermordung des damaligen Präsidenten Anwar al-Sadat wurde in Ägypten nach Notstandsgesetzen regiert. Am Donnerstag hob die Armee den Ausnahmezustand auf.
Nach der Katastrophe von Port Said beginnt wieder das Fußball-Leben in Ägypten: Der Kölner Trainer Kaczmarek hilft dabei dem amerikanischen Nationaltrainer Bob Bradley.
Diejenigen Ägypter, die Mubarak stürzten, haben eine schwere Wahl: Soll ein Mann des alten Regimes oder ein Islamist das Land regieren? Der Ärger entlädt sich in Gewalt.
Beim Kampf um das Präsidentenamt in Ägypten sollen bei einer Stichwahl Muhammed Mursi und Ahmed Schafik gegeneinander antreten. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses der ersten Runde kommt es in Kairo zu Protesten und Angriffen.
In Ägypten kämpfen ein Islamist und ein Mann des ehemaligen Mubarak-Regimes um das höchste Staatsamt. In der ersten Runde lag Mursi, der Kandidat der Muslimbruderschaft, vorn. Mubaraks letzter Ministerpräsident Schafik kam auf den zweiten Platz.
In dem Land am Nil hoffen viele auf stabile Verhältnisse nach der Wahl. Doch die Aktivisten sind vom ersten Durchgang enttäuscht.
Die islamistische Muslimbruderschaft hat ihren Kandidaten Muhammed Mursi zum Sieger der Präsidentenwahl in Ägypten ausgerufen. Bisher ist aber nur die Hälfte der Wahllokale ausgezählt. Ein offizielles Ergebnis wird für kommenden Dienstag erwartet.
Ein Jahr nach dem Ende der ägyptischen Revolution kämpft besonders der Kreuzfahrttourismus auf dem Nil immer noch mit dem schlechten Image des Landes.
Fünfzig Millionen Wahlberechtigte, 13 Kandidaten: In Ägypten wird heute der Nachfolger des gestürzten Staatspräsidenten Husni Mubaraks gewählt. 150.000 Soldaten sollen für Sicherheit sorgen.
Erstmals bestimmen die Ägypter ihren Präsidenten in einer Wahl, die die Bezeichnung „frei“ wirklich verdient. Und wie auch immer sie ausgeht - sie wird andere in der arabischen Welt beflügeln.
Die Opposition in Ägypten ist gespalten: Ein Teil des Bündnisses vom Tahrir-Platz boykottiert die Wahlen. Manche unterstützen den Kandidaten der traditionellen Linken, andere den unabhängigen Islamisten Abd al Monem Abul Futuh.
Am Sturz des Regimes Mubarak hat er maßgeblich mitgewirkt. Im F.A.S.-Interview spricht der Schriftsteller Baha Taher über Zensur, Literatur und die Präsidentschaftswahl in Ägypten.
An diesem Mittwoch beginnt in Ägypten die Präsidentenwahl. Gute Chancen hat der islamistische Kandidat Abd al Monem Abul Futuh. In eine Stichwahl schaffen dürfte es aber auch der säkulare Gegenkandidat und frühere Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Musa.
Ein Staatschef als großer Liebender, ein Präsidentenbaby und ganz viel Glamour: Das haben uns Carla Bruni und Nicolas Sarkozy beschert. Wie geht es nun mit ihnen weiter?
Die meisten muslimischen Gemeinden in Deutschland sind nach ethnischer Zugehörigkeit organisiert. Der Salafismus überschreitet diese Grenze - und viele andere auch.
Grass und Auschwitz to go und ein Occupy-Camp zum Gaffen: Die Berlin-Biennale verspielt mit Zynismus und Politkitsch ihre wichtigste Idee.
Deutschlands Salafistenszene ist in Bewegung: Die jüngsten Ausschreitungen sollen nur der Anfang gewesen sein. Doch untereinander sind sich nicht alle Salafisten einig.
Die Darmstädterin Olga Martinez-Alvarez schafft mit 182 Metern einen neuen deutschen Rekord im Apnoe-Streckentauchen.
Die Salafisten verteilen hierzulande den Koran und greifen die Polizei an. Im Netz zelebrieren sie mit großem Aufwand die Bekehrung von Konvertiten. Dafür reist ein Großprediger aus Saudi-Arabien an.
Der Salafismus begann einmal als reformistische Strömung des Islam. Die Zeiten haben sich geändert: Heute hat sie aggressiv-apologetische und rückwärtsgewandte Züge.
Am diesem Samstag wird vor einem Militärtribunal in Guantánamo die Anklageschrift gegen Chalid Scheich Mohammed verlesen. Er gilt als der Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten.
Ägyptens Wahlkommission hat die endgültige Liste der Kandidaten für die erste Präsidentenwahl bekanntgegeben. Unter ihnen ist auch Ahmed Schafik, Husni Mubaraks letzter Regierungschef.
Wer steckt hinter der Verteilung von Koran-Exemplaren? Nicht nur der Blick auf die Übersetzung und ihren Verfasser verweist auf Zusammenhänge mit dem Erstarken der ägyptischen Salafisten.
Sie verteilen den Koran und sind offen für alle, die sich spirituell verarmt fühlen. Verfassungsschützer schätzen, dass etwa 3800 Salafisten hierzulande leben. Wer sich auf sie einlässt, reist vielleicht irgendwann nach Pakistan.
Ägyptische Lieferanten wollen Israel nicht länger mit Energie versorgen. Trotz der Drohung ist in Israel keine Panik aufgekommen: Das Land könnte bald selbst Erdgas exportieren.
Glasobjekte legten den Grundstein für die beachtliche Sammlung der Patissierfamilie Groppi. In London werden jetzt leuchtende Kleinodien aus der Kollektion mit ägyptischer Kunst versteigert.
Der Stopp der Gaslieferungen aus Ägypten nach Israel hat wirtschaftliche Gründe - aber eigentlich geht es doch um Politik. Die Beziehungen verschlechtern sich stetig.
Dem ägyptisch-israelischen Verhältnis droht ein neuer herber Rückschlag: Ägyptische Energieversorger haben angekündigt, die Gaslieferungen an ihren Nachbarn einzustellen. Israelische Politiker befürchten Stromausfälle und warnen vor einem Präzedenzfall.
Mehrere Hunderttausend Ägypter haben nach den Freitagsgebeten auf dem Tahrir-Platz in Kairo gegen den Hohen Militärrat protestiert. Sowohl islamische als auch säkulare Gruppen hatten zu der Demonstration aufgerufen.
Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat nichts dazu beigetragen, den Konflikt mit den Palästinensern zu entschärfen. Stattdessen versucht Israel, sich durch Sicherungsanlagen zu schützen. Der Belagerungszustand ist zum Habitus geworden.
Zum Schutz vor Flüchtlingen, Schmugglern und Terroristen errichtet Israel eine 240 Kilometer lange Barriere an der Grenze zu Ägypten. Jeden Tag wächst das Ungetüm aus Stahl um bis zu 800 Meter.
Der Annan-Plan soll Syrien Frieden bringen, doch er nutzt nur einem: Baschar al Assad. Der Präsident hat es geschafft, eine „brüchige Waffenruhe“ als Erfolg zu verkaufen.
Mubaraks Vertrauter wollte auch Mubaraks Nachfolger werden. Doch der ehemalige Geheimdienstchef Suleiman darf nicht kandidieren. Auch Islamisten werden ausgeschlossen. Ägyptens Präsidentenwahl wird zum Drama.
Die Türkei sucht in der Syrien-Krise nach Wegen, um ein drohendes Eingreifen im Nachbarland zu rechtfertigen. Dazu werden jetzt auch alte Abkommen mit Assad herangezogen. Die Drohungen von Ministerpräsident Erdogan werden unmissverständlich lauter.