Unruhige Zeiten
Unversöhnlich stehen sich in Ägypten Säkulare und Islamisten gegenüber. In vielen anderen arabischen Ländern ist die Lage nicht besser. Im dritten Jahr der Arabellion ist die arabische Welt ein Pulverfass wie nie zuvor in der jüngeren Geschichte.
Während Kairo am Tag nach dem brutalen Vorgehen gegen die Muslimbrüder unter Schock steht, mehren sich die Anzeichen, dass das Militär seine Position festigt. Es ist, als würde die Zeit zurückgedreht.
Der Dax ist am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Aktien von RWE befanden sich am Handelstag weiter auf Talfahrt. Titel von Tui litten unter den Ausschreitungen in Ägypten.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan unterstützt die ägyptischen Muslimbrüder. Überall sieht er Verschwörer gegen die muslimische Welt im Allgemeinen und die Türkei im Besonderen am Werk.
Die vom Militär unter dem Armeechef Abd al Fattah al Sisi eingesetzte Übergangsregierung ordnete am Donnerstag die Schließung des Grenzübergangs Rafah zu dem
WASHINGTON, 15. August. Der Präsident hat lange abgewartet. Erst als sich die aus Ägypten vermeldeten Totenzahlen am Donnerstag abermals verdoppelt hatten, ...
ufe./Her. FRANKFURT, 15. August. Ausländische Unternehmen und Reiseveranstalter ziehen erste Konsequenzen aus den blutigen Unruhen in Ägypten.
cheh./anr./tens. KAIRO/WASHINGTON/ISTANBUL, 15. August. In Ägypten wollen die Anhänger des abgesetzten islamistischen Präsidenten Muhammad Mursi ihre Proteste ...
Nach den blutigen Unruhen mit mindestens 522 Toten ist es zu neue Ausschreitungen in Ägypten gekommen. Amerikas Präsident Obama sagte ein Manöver mit Ägypten ab.
Die amerikanische Regierung muss eingestehen, dass der ägyptische Armeechef ihre Ermahnungen ignoriert. Lange schwieg Präsident Obama. Dann gab er eine weiche Erklärung ab.
Die blutigen Unruhen in Ägypten führen zu steigenden Ölpreisen. Investoren fürchten nun auch ein Übergreifen der Krise auf andere Nahost-Staaten. Für Deutschland hat die Lieferregion aber an Bedeutung verloren.
Nach den blutigen Ausschreitungen in Ägypten mit über 500 Toten stoppen ausländische Unternehmen ihre Produktion oder erlauben den Mitarbeitern, zu Hause zu bleiben.
Die Ausschreitungen in Ägypten könnten zu Lieferengpässen bei Öl führen. Das hat die Preise für den Rohstoff am Donnerstag ansteigen lassen.
KAIRO, 14. August. Die ägyptische Regierung hat am Mittwoch den Ausnahmezustand verhängt, nachdem der Konflikt zwischen der entmachteten Muslimbruderschaft und ...
Ägyptens Machthaber haben mit der gewaltsamen Räumung der beiden Protestlager der Mursi-Anhänger den Tod hunderter Bürger in Kauf genommen. Die militärische Lösung ist blutig, eine politische Lösung jedoch in weiter Ferne.
Nach den Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Mursi-Anhängern verhängt Übergangspräsident Mansur den Ausnahmezustand über Ägypten. Vizepräsident El Baradei reicht seinen Rücktritt ein.
Das Auswärtige Amt teilte am Mittwoch mit, die Lage in Ägypten sei „im Moment sehr unübersichtlich“, es sei mit weiteren Demonstrationen und mit Einsätzen der
Luftabwehrgeschütze der israelischen Armee haben eine auf den Badeort Eilat zuhaltende Rakete zerstört. Militante Islamisten vom Sinai bekannten sich zu dem versuchten Anschlag.
In Damaskus studierten die jungen Musiker zusammen und spielten in Orchestern - bis der Bürgerkrieg sie auseinanderriss. In Berlin haben sie sich nun wieder getroffen.
Als der ägyptische Armeechef Sisi Präsident Mursi absetzte, wurde schnell klar, dass der General auch politisch führen will. Sisi strebt die Präsidentschaft an. Sein Vorbild ist Oberst Nasser.
rit. HAMBURG, 8. August. Kurz bevor Friedrich Joussen im Oktober vergangenen Jahres von Vodafone zu TUI wechselte, kaufte er 100 000 TUI-Aktien zum Stückpreis ...
Nach dem Scheitern der Vermittlung enrufen die Vereinigten Staaten und die EU die rivalisierenden Blöcke in Ägypten zum Gewaltverzicht auf. Seit der Absetzung von Mursi kamen 300 Menschen bei Zusammenstößen ums Leben.
McCain und Senator Lindsey Graham sollten die Führung der Streitkräfte und die Muslimbrüder zum Dialog bewegen. Graham bekräftigte am Dienstagabend die ...
Her./rüb. FRANKFURT/WASHINGTON, 7. August. Das ägyptische Präsidialamt hat die Vermittlungsbemühungen im Konflikt mit den Anhängern des abgesetzten Präsidenten ...
Ägypter lieben türkische Seifenopern. Wie groß ihre Begeisterung für sie ist, beschrieb ein Journalist der „Egypt Daily News“ kürzlich so: Man könne kaum mit ...
Islamisten und Militär stehen einander in Ägypten weiter unversöhnlich gegenüber. Internationale Vermittlungsversuche drohen zu scheitern. Der amerikanische Senator McCain befürchtet „totales Blutvergießen“.
Washington hat die Brisanz des Konflikts in Ägypten erst jetzt entdeckt und mobilisiert nun alle Kräfte, um Schlimmeres zu verhindern. Kontinuität sieht anders aus.
rüb./cheh. WASHINGTON/FRANKFURT, 6. August. Die EU und die Vereinigten Staaten verstärken ihre Vermittlungsbemühungen in Ägypten.
cheh. FRANKFURT, 5. August. Mehrere ausländische Diplomaten haben sich am Montag darum bemüht, die Lage in Ägypten zu entschärfen.
rüb/sat. WASHINGTON/BERLIN, 5. August. Wegen der andauernden Angst vor einem großen Terroranschlag bleiben diplomatische Vertretungen westlicher Länder in ...
Amerika hält viele diplomatischen Vertretungen noch die ganze Woche über geschlossen. Geheimdienste sollen Hinweise auf einen „großen“ Anschlag haben. Die deutsche Botschaft im Jemen bleibt auch am Montag geschlossen.
Der Nationale Verteidigungsrat hat vorerst auf die Räumung von Protestlagern der Muslimbrüder verzichtet. Innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens werde es Vermittlungsbemühungen geben, heißt es in einer Erklärung des Gremiums.
Die Arabellion scheint in ihrem dritten Jahr ein neues Stadium erreicht zu haben: das der „Komprehension“, einer Verschärfung oder Zuspitzung jener wohl
Nach einer langen Periode der Stagnation und des Verfalls sind in den vergangenen Jahren mehrere arabische Schlüsselstaaten unerwartet von Umwälzungen erfasst
Niederlage für Ägyptens Übergangsregierung. Einen Monat nach dem Sturz ihres Präsidenten hat die Muslimbruderschaft offenbar sämtliche Angebote für eine politische Lösung abgelehnt. Sie fordert die Wiedereinsetzung Muhammad Mursis.