Von den Ursprüngen des Rieslings
Eine Rechnung aus dem Jahr 1435 gilt als erste urkundliche Erwähnung des Rieslings. Sie stammt nicht aus dem Rheingau, sondern aus Rüsselsheim.
Eine Rechnung aus dem Jahr 1435 gilt als erste urkundliche Erwähnung des Rieslings. Sie stammt nicht aus dem Rheingau, sondern aus Rüsselsheim.
Zum ersten KCON-Festival in Frankfurt werden an diesem Wochenende Hunderte Fans südkoreanischer Bands erwartet. Sie wollen ihren Idolen nah sein und eine heile Welt erleben – dabei ist die Szene ein knallhartes Musikgeschäft.
Da spricht die Natur als Künstlerin: Ulrich Pfisterer geht der Bildmächtigkeit der Alraune nach.
Die Einundneunzig Galerie in Frankfurt zeigt die Kunst junger Ukrainer. Im Fokus steht die ukrainische Stadt Lemberg als ein Ort der Trauer und ein Ort, an dem Neues entsteht.
Wissenschaftsjournalismus dient ihm als Feindbild: Hendrik Streeck zieht in seinem neuen Buch eine Bilanz der Corona-Pandemie. Man darf die Überlegungen als Versuch verstehen, der politischen Karriere eine Richtung zu geben.
Vor 25 Jahren eröffnete Robert Bock die Ausstellungshalle in einem Sachsenhäuser Hinterhof: Mit einer Retrospektive wird jetzt gefeiert – mit Brot, Wein und Kunst.
Zum Auftakt des Fratopia-Festivals in der Frankfurter Alten Oper verbreitet das gemischte Publikum eine anregende Atmosphäre und stützt mit Ruhe die Konzerte.
Der Künstler Werner Cee taucht die Burgen Eppstein und Kronberg an zwei Wochenenden in Licht und Klänge.
Poetische Bilder wie ewige Lichter für Verstorbene: Hasso Plattners Museum „Minsk“ in Potsdam erinnert an den bemerkenswerten Künstler Noah Davis, der mit nur 32 Jahren starb.
Bahnfahren kann tatsächlich verzaubern: Der Golden Pass Express von Interlaken nach Montreux führt durch eine atemberaubende Landschaft.
Von wegen Underground: In London soll eines der Zootier-Graffiti von Banksy mit einer Anti-Graffiti-Versiegelung geschützt werden. Das sagt eigentlich schon alles über den Status seiner Kunst.
Gesamtkunstwerk und Malerei der Zukunft: Auch wenn der Ausstellungstitel „Van Gogh, Poets & Lovers“ in der Londoner National Gallery irreführend ist – ihr Besuch lohnt sich.
Lippenstiftspuren und Make-up in den Gipsmasken: Die mexikanische Künstlerin Teresa Margolles erinnert auf dem vierten Sockel am Londoner Trafalgar Square an die vielen ermordeten Transmenschen.
Politik – und erst recht Kulturpolitik – ist nicht irgendein Job. Sie hat mit Leidenschaft, Stolz, Engagement und manchmal auch mit Kampf zu tun. Deshalb fällt der Abschied von ihr so schwer.
Die Automatisierung der Fabriken hat niedrigqualifizierte Jobs betroffen, die Digitalisierung die Mittelklasse. Generative KI hat die größte Relevanz für hochqualifizierte Jobs. Dazu gehören Juristen, Wissenschaftler und Softwareentwickler.
Warum lieben die Deutschen Herbert Grönemeyer so? Der Schriftsteller Michael Lentz hat ein Buch über den Sänger geschrieben. Keine klassische Biographie – sondern der Versuch, ein Phänomen zu erklären.
Die Ausstellung „Sammellust“ eröffnet anhand zahlreicher Neuerwerbungen neue Perspektiven auf die Geschichte der Kronberger Malerkolonie.
Christoph Peters' Roman „Innerstädtischer Tod“ erzählt von Konflikten unserer Gegenwart auf der Folie des 1954 erschienenen Buchs „Tod in Rom“ von Wolfgang Koeppen.
Nicht immer werden für Museen Bauten errichtet: Kunst zieht auch in ehemalige Wohnhäuser, in Fabriken oder Schulen. Was es mit den historischen Gebäuden auf sich hat, haben einige hessische Institutionen erforscht.
Der berühmte Fernsehmoderator hinterließ ein Erbe für junge Künstler, die wie er Menschen zum Lachen bringen sollen.
Tiktok ist enorm wichtig für die Musikentdeckung und Vermarktung. Ein eigener Streamingdienst mit direkter Verbindung zur Kurzvideo-App sollte auch Spotify und Co. Konkurrenz machen. Doch der wird jetzt eingestellt. Was steckt dahinter?
Das Frankfurter Eliot Quartett ist unter den Künstlern des großen Fratopia-Festivals der Alten Oper. Ein tolles Projekt, finden die Streicher.
In Frankfurt war jüdisches Leben stets besonders präsent. Ein Sammelband untersucht seine Geschichte von 1933 bis in die Gegenwart.
2024 ist deutsch-mongolisches Jahr zur Feier der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern vor fünfzig Jahren. Die weit entfernte Mongolei hat überraschend viel mit der deutschen Kunst zu tun.
Herr der Ringe, Medaillen und Bild-Preziosen: Der deutsche Kunsthistoriker Axel Rüger wird ab Februar 2025 neuer Direktor der Frick Collection an New Yorks 5th Avenue. Zuvor arbeitete er in London und Amsterdam.
Benny Golson war ein Pionier des Hardbop und einer der originellsten Jazzmusiker seit den Fünfzigern. Er komponierte Klassiker wie „Moanin’“ und „I Remember Clifford“. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Der Musiker Hajipour schrieb einen der Protestsongs 2022. Die iranische Justiz verurteilte ihn im Winter zu mehreren Monaten Haft. Nun wurde die Strafe aufgehoben.
Auf der kroatischen Adria-Insel Brijun spürt noch immer die Aura des einstigen jugowslawischen Machthabers Tito. Man kann in seinem Cadillac fahren – und nach seinem hustenden Kakadu suchen.
Das Stuttgarter Auktionshaus Nagel versteigert Werke von Adolf Hölzel und seinen Schülern. Neben Werken des Lehrer sind Arbeiten von Willi Baumeister, Johannes Itten und Ida Kerkovius zu erwerben.
In Bologna wurde eine Skulptur von Ai Weiwei in einem Museum zerstört. Der anschließend festgenommene Mann ist den Behörden als notorischer Vandale bekannt.
Die Zeiten immer neuer Rekordumsätze mit Kunst sind vorbei. Wie die großen Versteigerer darauf reagieren, zeigen ein Kauf in Amerika und Versteigerungen in Hongkong. Mit dabei: ein van Gogh von adeliger Provenienz.
Um 1905 gehörte Maurice de Vlaminck zur Avantgarde der europäischen Malerei. Später feierte er die Kunstpolitik der Nazis. Eine Ausstellung in Potsdam zeigt sein Lebenswerk.
Das französische Apothekerpaar Duchein stellte im Laufe seines gemeinsamen Lebens eine erstaunliche Kunstsammlung zusammen: ein „Theater des Imaginären“. Bald kommt es in Paris bei Christie’s und im Drouot zur Auktion.
Wie sind wir geworden, wer und was wir sind? Es sind die Zusammenhänge, auf die Museen und Kunsthäuser in den nächsten Monaten besonders intensiv schauen. Und dabei „zeitgenössisch“ ganz weit denken.
Oder schöne Lieder draus machen: Die gelungene Dramaserie „So long, Marianne“ verdichtet Momente aus Leonard Cohens Leben und Werk in griechischer Idylle.
Beethoven, Billie Eilish und Daumenkino: Vom 24. bis zum 28. September findet in Frankfurt das „Festival der Entdeckungen“ statt und lockt Musikliebhaber und Schaulustige ins Haus.