Den KI-Raubzug stoppen
Die Verwertungsgesellschaft Gema verklagt die US-Firma Open AI, weil sie annimmt, dass diese ihre KI illegal mit den Werken von Künstlern füttert. Es geht um ein Milliardengeschäft – von dem Kreative und Urheber nichts haben.
Die Verwertungsgesellschaft Gema verklagt die US-Firma Open AI, weil sie annimmt, dass diese ihre KI illegal mit den Werken von Künstlern füttert. Es geht um ein Milliardengeschäft – von dem Kreative und Urheber nichts haben.
Lars Eidinger maskiert sich, Katharina Thalbach zitiert Weizsäcker: Die Berliner Kunstszene demonstriert gegen die Sparpläne des Senats. Und Kultursenator Joe Chialo stellt sich seinen Kritikern.
Wer macht das Kind wieder lebendig? Das Untere Belvedere in Wien feiert den finnischen Maler Akseli Gallen-Kallela und zeichnet seinen Weg vom Naturalismus zur Abstraktion nach.
Der brasilianische Tänzer Marcos Abranches ist schwer behindert. Seine Performances sind eine Herausforderung, für das Publikum und ihn selbst. Jetzt ist er Gast am Staatstheater Darmstadt.
Nach den Unruhen in Amsterdam werden vor dem Nations-League-Spiel von Israel in Frankreich besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Etwa 4000 Polizisten sind im Einsatz.
In München zieht die Verwertungsgesellschaft vor Gericht. Open AI soll Lieder deutscher Musiker nutzen, um ChatGPT zu trainieren – und diese auf Anfrage auch wiedergeben. Die Künstler sehen dafür laut Gema keinen Cent.
Viele Menschen haben Angst, dass die KI unsere Kreativität ersetzt. Aber die Maschine will nicht. KI hat keine „Intentionalität“, sie braucht immer den Menschen, der ihr sagt, was sie generieren soll.
Fettige Schatten und minimalistische Blätter: Daniel Behrendts Werke in der Galerie Leuenroth zeugen von einem ganz eigenen Verständnis für Material und Farbe.
Der Gehalt von sogenannter „ernster“ Musik kann sich oft besonders gut mit rein inneren Kunstmitteln vermitteln. Doch mitunter muss ein Effekt auch äußerlich zelebriert werden.
Wenig ist so privat wie das Wohnen – und zugleich so öffentlich diskutiert und problematisiert. Die Ausstellung „Our House“ nimmt sich Fragen nach Gemeinschaft und Wohnungslosigkeit an.
Jüdische Männer mussten vor den Augen der Staatspolizei Purzelbäume schlagen und Kopfstand üben auf einem Nagelbett. Das Jüdische Museum und die Messe Frankfurt erinnern gemeinsam an die Zeit der Novemberpogrome 1938.
Mit Umweg über Peking: Wie die Kritik des eliminatorischen Kolonialismus über den Vergleich mit dem Holocaust in der namibischen Unabhängigkeitsbewegung ihre Sprache fand.
Bis zu fünf Liter Farbe und ein Jahr Zeit für einen Kopf: Nach dem Tod seines Freundes Lucian Freud war Frank Auerbach der bedeutendste Künstler Englands. Nun ist der Maler-Bildhauer im Alter von 93 Jahren gestorben
38 Verhaftungen: Die italienischen Behörden haben ein internationales Kunstfälschernetzwerk aufgedeckt. Es soll falsche Banksys, Warhols und Picassos hergestellt und verkauft haben.
Seit Jahrzehnten nimmt der Karikaturist Klaus Stuttmann das Weltgeschehen mit spitzer Feder aufs Korn. Eine Ausstellung in Hanau zeigt einen Querschnitt seines Schaffens.
Sidi Larbi Cherkaoui hat seinem querschnittsgelähmten Kollegen Marc Brew ein Solo maßgeschneidert. Es erzählt von „An Accident / A Life“.
Er ist durch die Installation „Der Bevölkerung“ im Berliner Reichstag bekannt: Einen Überblick über das ganze Schaffen des politischen Künstlers gibt jetzt die Frankfurter Schirn.
Roba ist musikalisch breit aufgestellt. Aber Karneval- und Mallorca-Hits sind besonders wichtig. Wie der Verlag sich auf dem Markt für Musikrechte positioniert – und warum der Chef in Sachen KI Handlungsbedarf sieht.
Der Valentino-Entwurf, in dem Alda Balestra Stauffenberg bei ihrer Hochzeit 1990 strahlte, wird nun in Triest ausgestellt. Und das ehemalige Model lässt seine Zeit in der Modewelt Revue passieren.
Welchen Preisschwankungen Kunstwerke des 19. Jahrhunderts unterliegen, zeigt der Blick voraus auf kommende Auktionen bei Karl & Faber in München.
Eine barocke Verkündigungszene und das Bild eines Gartenlokals am Wannsee sind einander näher, als man meinen könnte. Bald werden sie in Köln versteigert und lohnen das nähere Hinsehen.
Israel kämpft an vielen Fronten. Außenministerin Baerbock lenkt den Fokus zurück auf den Gazastreifen und die dramatische Lage dort. Unterdessen wollen Dutzende Länder in Riad über den Krieg beraten. Der Überblick.
Mit einer Performance zum 20. Geburtstag feiern sich die Landungsbrücken in Frankfurt: Und nahezu alle, die jemals dort inszeniert haben, melden sich dankbar zu Wort.
Trump macht die Wohlhabenden reicher. Davon könnten Teile des Kunsthandels profitieren. Als Verlierer stehen dagegen alle da, die auf Kunst als intellektuelle Waffe im Kampf gegen den kommenden Präsidenten setzten.
Er war ein Meister der Landschaftsmalerei in Versen: Jetzt ist der Büchnerpreisträger Jürgen Becker im Alter von zweiundneunzig Jahren in Köln gestorben.
Das Literaturfestival Meridian wird verlegt. Es kommt in ukrainische Städte, die nahe der Front liegen: Odessa, Mykolajiw, Cherson, Saporischschja. Städte, in denen Untergrund-Lyrik als Lesung im Luftschutzbunker eine ganz neue Bedeutung bekommt.
Gefeiert und verfemt: Heiko Raulin und Tilman Spreckelsen stellen den romantischen Schriftsteller, Maler und Musiker E.T.A. Hoffmann im Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt vor.
Was für eine Bilderflut! Fast 200 Galerien zeigen auf der Messe Paris Photo mit mehr als 1300 Künstlern die Geschichte der Fotografie von den Anfängen bis zur digitalen Simulation.
Hans Haacke hat sich immer wieder mit politischen und gesellschaftlichen Autoritäten angelegt. Die Frankfurter Schirn zeigt sein künstlerisches Werk als Bekenntnis eines ebenso freien wie kritischen Geistes.
Eva Szepesi hat als junges Mädchen den Holocaust überlebt. Über ihre Erlebnisse sprechen konnte sie erst 50 Jahre später. In einer Frankfurter Schule sagt sie, was sie von jungen Menschen erwartet.
Wie Peter Ustinov den Kaiser Nero in dem Film „Quo vadis?“ dargestellt hat, ist womöglich gar nicht so weit hergeholt. Laut Sueton hielt sich der Despot jedenfalls für einen großen Musiker.
Genug ist genug: Acht Autoren berichten über den Antisemitismus im deutschen Literaturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023 – auf Initiative von Slata Roschal und Alexander Estis.
In unserer Serie von Geschichten zu den zehn Geboten schreibt diesmal der Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler eine Erzählung zum neunten.
Urheberrechtsverletzungen sind ein Dauerthema für die Musikindustrie, zuletzt sind vor allem modifizierte Songs in den Fokus gerückt. Jetzt gehen Marktführer Universal Music und zwei andere einen Konkurrenten hart an.
Unsere Literatur ist in finanzieller Not: Buchverkäufe erbringen zu wenig, und Künstliche Intelligenz beutet die Intelligenzija aus. Lesungen, Crowdfunding, Mäzenatentum – was ist das Geschäftsmodell der Zukunft?