Malereien mit Ewigkeitswert
Gedruckt sah man's noch ganz anders: In einer großen Retrospektive bringt die Fondation Louis Vuitton auch David Hockneys Spätwerk überraschend zur Geltung.
Gedruckt sah man's noch ganz anders: In einer großen Retrospektive bringt die Fondation Louis Vuitton auch David Hockneys Spätwerk überraschend zur Geltung.
Deutschland war einmal eine Kulturnation, jetzt ist es nur noch ein Kulturstaat: Was im Koalitionsvertrag zur Kultur steht, ist arglos bis dystopisch.
Cuenca ist eine der schönsten und ältesten Städte Spaniens. Seit der Künstler Gustavo Torner hier über einem Abhang ein Kunstmuseum eröffnete, ist sie auch ein Pilgerort für Fans der Moderne.
Die Künstlerin Uli Aigner will bis zu ihrem Tod eine Million Porzellangefäße drehen. Und wenn sie es nicht schafft? Weiß sie schon, wie es weitergehen soll.
Frauen an der Spitze von Unternehmen finden sich in der Musikindustrie nur wenige. Golnar Khosrowshahi ist eine von ihnen – und mit Reservoir Media nicht nur im Rennen um begehrte Musikrechte aktiv.
Heldin und Präsidentin: Mit fast sechzig beweist sich die schwarze Kino-Ikone Viola Davis als Actionstar. Sie selbst erlebte Fürchterliches – ging daran aber nie zugrunde.
Was Hokusais Welle und aktuelle japanische Kunst verbindet? Das Bewusstsein, dass alles nicht fest ist. Durch die Ausstellung „Die Welt im Fluss“ im Frankfurter Museum Angewandte Kunst lernt man etwas darüber, mit dem Vergänglichen zu leben. Und etwas zu lachen gibt es auch.
In den USA klingen die Stücke von erfolgreichen jungen Frauen gerade nach Pferden und Cowboyhüten: Country erobert den Mainstream. Gern auch queer.
Vexierbilder wie von Escher: Hamburgs Barlach-Haus würdigt den noch immer unterbewerteten neusachlichen Maler Paul Kleinschmidt.
Sie eint die Ablehnung des Überfalls auf die Ukraine: Exilverlage und Autoren aus aller Welt versammeln sich bei der russischen Buchmesse in Berlin.
Fünfundsiebzigjähriges ARD-Jubiläum mit 75 Prominenten, die zweite Staffel „Ronja Räubertochter“ und eine Doku über die neuen Machthaber in Syrien. Eine Auswahl der Mediatheken-Highlights im April.
Obsession für symmetrische Bildkompositionen: Eine Ausstellung in Paris und zwei neue Bücher nehmen in Frankreich den amerikanischen Regisseur Wes Anderson in den Blick.
Haftbefehl gegen Netanjahu beachten +++ Verein "Rote Hilfe" +++ Niedergang des Kulturradios +++ Netflix-Serie „Adolescence“
DJ Hell und der Künstler Jonathan Meese haben eine Platte aufgenommen: „Gesamtklärwerk Deutschland“ ist der nächste Schritt, das ganze Land unter die Führung der Kunst zu stellen. Auch Meeses Mutter Brigitte singt mit.
Eine Polemik des Kritikers Dean Kissick wirbelt die Kunstszene auf: Stimmt es, dass die Kunst der Gegenwart durch ihre Politisierung zerstört wurde? Oder erkennen wir bloß nicht, wie interessant die aktuelle Kunst ist?
Kunst zu sammeln ist eine Leidenschaft, die so ziemlich jeden erfassen kann. Wie unterschiedlich die Interessen sind, zeigen die kommenden Frühjahrsauktionen bei Sotheby’s und Christie’s in Paris.
Warum bleiben auch talentierte Künstler manchmal so unbekannt, dass ihre Werke gar auf dem Sperrmüll landen? Die Kuratorin Iris Solbès hat das Werk von Günter Kürbis davor bewahrt.
Die sonst dort übliche Buch- und Druckkunst erfährt eine reizvolle Erweiterung: Im Klingspor-Museum werden Comics ausgestellt, die ihren üblichen Rahmen verlassen.
Robert Wilson zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Im Stil-Fragebogen erzählt er von einer seiner liebsten Inseln, seiner Abneigung gegenüber Autos und abergläubische Rituale.
Die Art Paris gehört zu den zugänglicheren der großen Kunstmessen an der Seine. In diesem Jahr schärft sie ihr Profil und überzeugt mit den kuratierten Bereichen. Ein Rundgang.
Brunnen sind dieses Jahr auf der Miart in Mailand offenbar en vogue. Das passt zu einer Kunstmesse, die ihre Jahre der Dürre hinter sich zu haben scheint.
Giottos Wandbilder in der berühmten Bardi-Kapelle der Kirche Santa Croce in Florenz werden gerade restauriert. Ein Besuch an einem spirituellen Ort, der jetzt einer Werkstatt gleicht.
Vor hundert Jahren erschien „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Eine traumhafte Neuausgabe im Manesse-Verlag richtet eine Party für ihn aus.
Sechs Jahre lang waren die Gespräche ausgesetzt. Die EU brachte die Verhaftung des Oppositionspolitikers nun in Brüssel zur Sprache. In einer Erklärung verständigen sich dennoch beide auf gemeinsame Werte.
Die jüngst von Donald Trump verkündeten Zölle treffen auch den internationalen Kunsthandel: Sammler, Galeristen und die Künstler selbst. In ersten Stellungnahmen geben Marktteilnehmer sich kämpferisch.
Vor Kurzem hieß es, die 68er-Ikone Rainer Langhans liege im Sterben. Tatsächlich? Ein Gespräch über seine Haltung zum Tod, seinen letzten Sex, seine vielen Kinder – und, natürlich, Uschi Obermaier.
Die Frau, die nicht zu kurz kommen wollte: Das Museum Folkwang in Essen widmet der Künstlermuse Alma Mahler-Werfel und dem Maler Oskar Kokoschka eine faszinierende Ausstellung.
Der Rockstar Bertrand Cantat tötete 2003 die Schauspielerin Marie Trintignant – und erntete vor allem Mitleid. Vor Gericht kam er mit einer milden Strafe davon. Eine beklemmende Netflix-Doku-Serie enthüllt, was damals verschwiegen wurde.
Die Republikaner wollen die öffentlichen Rundfunksender PBS und NPR finanziell austrocknen. Welche Bedeutung die Sender für die amerikanische Öffentlichkeit haben, ist Donald Trumps Leuten egal.
Seit einigen Tagen kann Künstliche Intelligenz deutlich mehr beim Erstellen von Bildern. Nicht nur ChatGPT, auch Google, Ideogram und ein Dienst namens Reve trumpfen mit neuen Fähigkeiten auf. Eine Analyse mit Beispielen.
Annett Gröschner wird neue Stadtschreiberin von Mainz. Ihr neues Domizil passt gut zur Perspektive ihres neuesten Buches, ihre vielfältigen Projekte und ihr Interesse an gesellschaftlichen Veränderungen versprechen spannende Impulse.
Radikale Anfänge in Recklinghausen, die Saga der großen Einkaufskathedralen in Paris, Nan Goldin und die Aufklärung in Berlin sowie die ominösen Kapisten in Krakau: Diese Ausstellungen sind nur noch diese Woche zu sehen.
In Berlin erzählt der aus Iran geflüchtete Regisseur Mohammad Rasoulof, wie er im Gefängnis zum politischen Filmemacher wurde. Und man begreift, warum Rasoulof für das Regime in Teheran so gefährlich ist.
Bis auf dem geplanten Kulturcampus in Frankfurt neu gebaut wird, vergehen noch mehrere Jahre. Mit Zwischennutzungen soll das Areal in Bockenheim schon einmal belebt werden.
Schäden, die zweihundert Schlote verdunkelten, bringt konzeptuelle Arbeit ans Licht: Monika Wagner spricht an der Universität Bielefeld über Staub als Stoff der Kunst.
Moni Port und Anke Kuhl haben viele Comickollegen eingeladen, Musik zu illustrieren. Die Playlist gibt es dazu: Das Buch „Mukkekukke“ birgt eine Vielfalt, die auch fordernd ist.