Alle Wege führten nach Siena
Die Schönheit der ganz frischen, gerade beginnenden Renaissance: Die Londoner National Gallery zeigt in einer atemberaubenden Ausstellung, wie die Malerei der Neuzeit um 1300 entstand – in Siena, nicht in Florenz.
Die Schönheit der ganz frischen, gerade beginnenden Renaissance: Die Londoner National Gallery zeigt in einer atemberaubenden Ausstellung, wie die Malerei der Neuzeit um 1300 entstand – in Siena, nicht in Florenz.
Atemnehmend: Die Londoner National Gallery zeigt den Aufstieg der Malerei um 1300. Und räumt einen jahrhundertalten Irrtum aus.
Alles schon mal dagewesen? Das hier nicht: Malakoff Kowalski singt, meisterlich begleitet, für sein Album „Songs With Words“ Ginsberg-Texte zu Klavierstücken von Schumann und anderen. Das Ergebnis ist atemberaubend.
Das Museum Wiesbaden feiert 200 Jahre Kunst und Natur unter einem Dach. Museumsdirektor Andreas Henning spricht im Interview über neue Ausstellungen und den Anbau.
Der internationale Wettbewerb Silbertriennale wird seit 1965 in Hanau ausgetragen. Die Preisvergabe zeigt, dass die asiatischen Silberschmiede inzwischen führend sind.
Seine Effizienz, der Trompeter: Herb Alpert war und ist immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Nun wird der Musiker und Produzent 90.
Stimmung, Einstellung und starke Bodyguards für Stürmer Ekitiké: Bei der Eintracht passt gegen Stuttgart vieles zusammen. Die Verfolger haben das Nachsehen.
Kunst kennt kein Handicap. Im Braunschweiger Atelier Geyso20 werden besondere Werke ausgestellt – und jeder schaut hin, wie Künstler mit Beeinträchtigung Alltagsgegenstände darstellen.
Garagen waren in der DDR Rückzugsräume und Ideenschmieden. Auch heute sind sie noch begehrt. Unsere Fotografin hat ihre Besitzer porträtiert: Was bewahrt man in den Räumen auf, wenn man kein Auto hat?
Die Frankfurt Skyliners stellen sich breiter auf. Der Basketball-Bundesligaverein schickt ein professionelles 3x3-Team an den Start, um die Nähe zu einem jungen Publikum zu schaffen.
140 Meter Licht und Raum für Performances: das Publikum strömt in die Schirn Kunsthalle, um mit „Body and Building“ den Abschied zu feiern.
Die Historikerin Ulinka Rublack wird für ihre Dürer-Biographie mit dem Einhard-Preis 2025 geehrt. Darin beschreibt sie auch die „Macht der Dinge“.
In der Nationalgalerie Zachęta in Warschau zeigt Andrea Fraser ihre Retrospektive. Durch Polens Kunstszene geht ein „Wind of Change“.
Auf ihre uralten Eichenwälder und sanften Hügellandschaften waren die Umbrier immer besonders stolz. Jetzt soll mitten hinein ein großer Windpark gebaut werden. Doch das Projekt trifft auf harten Widerstand.
Andreas Mühe sucht mit präzise konstruierten Fotografien nach den Spuren deutscher Geschichte, die bis heute fortleben. Jetzt zeigt der bekannte Künstler nicht nur Fotoarbeiten, sondern auch seine Installation mit Kuschelbunkern in der DZ Bank Kunststiftung.
Finanzkabarettist Chin Meyer spießt alles auf, was in der Finanzbranche schief läuft. Er erfindet „Fuselanleihen“ und macht das Publikum mit windigen Tipps zum Millionär.
Bilderrausch auf Papier nicht nur für Spezialisten: Die beiden Pariser Messen „Salon du Dessin“ und „Drawing Now“ stellen wieder den ganzen Reichtum der Zeichenkunst aus.
Auf der „Gods of Ink“ Tattoo Convention in Frankfurt kommen Tätowierer und Tätowierte aus aller Welt zusammen. Drei Tage lang wird gestochen, was die Nadeln hergeben.
Die Initiative „Denk Mal am Ort“ lädt in Frankfurt an die früheren Wohnorte verfolgter Juden ein. Dort gibt es Führungen, Gespräche und Musik.
Nach Berichten über Gewalt gegen Oscar-Preisträger Hamdan Ballal im Westjordanland hat sich die Oscar-Academy zurückhaltend geäußert. Hunderte Filmschaffende protestierten daraufhin. Nun räumt der Vorstand Fehler ein.
Kulturaustausch der Konfessionen: Das Ikonenmuseum Recklinghausen zeigt Heiligenbilder aus politischen Grenzregionen.
Obwohl er die Kirche noch nicht einmal besucht hat: Der Maler Jochen Mühlenbrink imaginierte schon im Jahr 2007 den Brand der Pariser Kathedrale.
Daniel Cordier ist zum französischen Mythos geworden: Sein Heimatland feiert den vor fünf Jahren gestorbenen Résistance-Kämpfer, Kunstsammler und -stifter mit Ausstellungen.
Es war ein Ereignis: Georg Soltis letzte Opernpremiere als Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main. Aber am „Falstaff“ von 1961 war ein Kreis aus Menschen beteiligt, die alle durch ihre Rolle in der NS-Zeit diskreditiert waren.
Bilal Shourba wurde während der Revolution als „Abu Malik al-Shami“ zum bekanntesten Graffitimaler Syriens. Als Regimegegner musste er fliehen. Nun ist er zurück in seinem Land und berichtet, was er erlebt hat.
Krisen, was für Krisen? Auf der Kunstmesse Art Basel in Hongkong strahlen die Galeristen Optimismus aus, und Sammler können sich an Waren mit Glamourfaktor erfreuen.
Welche Parks, Cafés und Museen haben es den Zeichnern angetan? Amelie Persson hat Illustratoren nach Bildern ihrer Lieblingsorte in Frankfurt gefragt. Entstanden ist ein Band, der durch stilistische Vielfalt glänzt.
Arcimboldo, Bassano und Bruegel in Wien, zahlreiche Rollen der Mutter in Düsseldorf und Polaroids von Helmut Newton in Berlin. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Musiker DJ Koze.
Quang Phu Cau, ein kleines Dorf nahe Hanoi, zieht mit seinen farbenfrohen Räucherstäbchen Besucher aus aller Welt an. Doch hinter der fotogenen Kulisse steckt ein traditionelles Handwerk, das seit über einem Jahrhundert gepflegt wird.
Klaus-Peter Schulenberg im Gespräch über den Trend zu immer mehr Ticket-Kategorien mit allerlei „Premium-Angeboten“, den Bau von neuen Arenen, potentielle weitere Geschäftsfelder – und was er von der künftigen Regierung erwartet.
Auch Musiker neigen dazu, im eigenen Saft zu schmoren. Dagegen hilft „Introducing“, ein Projekt von Matthias Vogt im Rüsselsheimer Club „Rind“, das die Kollaboration unter Musikern stärken will. Das Format und seine Synergieeffekte könnten Vorbildfunktion haben.
Von Alltagsobjekten mit Eigenleben bis zu kritischen Kunstkommentaren: Im Atelierhaus „basis“ verabschieden sich acht Künstler am Ende ihrer Förderung. Dabei zeigen sie unterschiedliche künstlerische Absichten.
Am Mittwochabend wurde im Gewandhaus die Leipziger Buchmesse feierlich eröffnet und der Leipziger Preis zur europäischen Verständigung überreicht. Diesmal passte fast alles bei der Veranstaltung.
Wer Zeichnungen betrachtet, schaut Künstlern bei der Arbeit über die Schulter. Bald kommen in Paris wieder besonders faszinierende Blätter zur Auktion.
Zur japanischen Kultur gehört Tee trinken fest dazu: Findet man so etwas auch in Deutschland? Ein Streifzug durchs Düsseldorfer Japan-Viertel.