Wie man die Systeme austrickst
„Das Originalitätskonzept spricht uns nicht an“: Die Netzkünstler UBERMORGEN und Gretchen Andrew über Fälschung als Ermächtigung. Das F.A.S.-Spezial Kunst und Verbrechen.
„Das Originalitätskonzept spricht uns nicht an“: Die Netzkünstler UBERMORGEN und Gretchen Andrew über Fälschung als Ermächtigung. Das F.A.S.-Spezial Kunst und Verbrechen.
Bis der Mensch dem Menschen ein Helfer sein wird: Dieses Gedicht legt Zeugnis ab von der Hilflosigkeit im Angesicht von Tyrannei, Rechtlosigkeit und Willkürherrschaft.
Ohne großen Krawall, dafür mit sehenswerten Ausstellungen: In Berlin ist das Gallery Weekend dieses Mal schon am Maifeiertag losgegangen – und Kunst gibt es jetzt sogar im Kaufhaus. Ein Rundgang zu den besten Ausstellungen.
Tiefere Bewusstseinsebenen, Aufschluss über Freuden, Ängste und Hoffnungen: Im Traum findet eine freiere Form der Wahrnehmung statt. Eine Ausstellung in der Kunsthalle Mainz zeigt, wie sich Künstler mit Träumen auseinandersetzen.
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Entertainer Roland Kaiser geht wieder auf Tournee: Vor seinen beiden Konzerten in Frankfurt spricht er über langen Atem, neue Lieder und sein gesellschaftspolitisches Engagement.
Gute Fälscher wissen, was die Experten sehen wollen. Sie stoßen mit ihren Bildern in die Lücke vor, die von der Forschung selbst zuvor definiert wurde: Wie im Fall der „Emmausjünger“. Das Kunst-Spezial des FAS-Feuilletons.
Zur Sammlung der Hochschule St. Gallen zählen Kunstwerke von Gerhard Richter und Joan Miró. Und eine tote Stubenfliege, geliehen von einem Unternehmer aus Westfalen. Die sorgt jetzt für Verwicklungen.
Als Gründerin des feministischen Kunstkollektivs Pussy Riot wurde Nadya Tolokonnikova zur internationalen Protest-Ikone und kam in ein russisches Straflager. In Berlin eröffnet ihre Ausstellung „WANTED“. Selbst dabei sein kann sie nicht.
Als erster Spitzenkoch überhaupt erhielt Daniel Gottschlich das renommierte Künstlerstipendium der Villa Massimo. Im Gespräch erzählt er, wann Kochen Kunst ist und wie sehr ihm Musik in der Küche hilft.
Mit Deutungen einzelner Gemälde wollte er sich gar nicht erst aufhalten: Gilles Deleuzes im Jahr 1981 gehaltene Vorlesungen über Malerei erinnern daran, dass Kunst eigenen Gesetzen folgt.
Der derzeit bemerkenswerteste französische Comic erzählt die Geschichte eines Bildes, das politisch verfemt wurde: Otto Muellers „Zwei weibliche Halbakte“. Und derjenige, der das erzählt, ist Luz, ein Überlebender von „Charlie Hebdo“.
Ein Kind hat im Rotterdamer Boijmans Van Beuningen Museum Mark Rothkos Gemälde „Grau, Orange auf Kastanienbraun, Nr. 8“ zerkratzt. Es hat den Künstler allzu wörtlich genommen.
Stiftermuseen nehmen derzeit weltweit enorm zu. Über mögliche Gründe dieses Museumsbooms und welche Umwälzungen er nach sich zieht
Ein Produkt der Phantasie anderer Leute? Doch nicht der Boss: Zwei neue Bücher über Bruce Springsteen beleuchten vor allem das besondere Verhältnis zwischen dem Sänger und seinem Publikum.
Georges Bizets Oper „Die Perlenfischer“ eröffnet die Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden. In der Inszenierung treffen sich die Protagonisten im Altenheim wieder.
Bundesliga-Rekordspieler „Charly“ Körbel ist der Kopf der neuen Dauerausstellung des Frankfurter Senckenberg Museums. „Gehirne“ ist aber nicht nur für Fußballfans sehenswert.
Vor einigen Wochen schenkte Putin Trump ein sehr besonderes Porträt. Nun hängt im Eingangsbereich des Weißen Hauses in Washington eine Replik dieses Danaergeschenks.
Kathleen Reinhardt wird Kuratorin des Deutschen Pavillons der 61. Venedigbiennale, die nächsten Mai eröffnet. Was ist ihr künstlerisches Programm?
Er schrieb eine Musik, die dringlich mit den Hörern reden will und es oft nicht durfte. In der DDR wie im vereinten Deutschland wurde Christfried Schmidt vom Betrieb geschnitten. Dabei schuf er ein bedeutendes Gesamtwerk. Jetzt ist er gestorben.
Max Hollein wird deutlich und George Clooney deutet seine Rolle am Broadway um: Wer dieser Tage Museen, Theater oder Konzerthäuser in Amerika besucht, erlebt verhaltenen Protest gegen Trumps Agenda – wenn überhaupt.
Russland und Europa gehören zusammen. Davon ist Wladimir Tarnopolski als Komponist, Lehrer und Musikorganisator fest überzeugt. Jetzt wird er siebzig Jahre alt.
Wie eine Fabel klingt der Forschungsbericht der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen: Ein 1637 in Schleißheim nachgewiesenes, 1745 mit Giorgione verknüpftes, dann ins Depot verbanntes Gemälde stammt doch von dem venezianischen Meister.
Daniel Harding steht am Pult des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und sitzt im Cockpit bei Air France. Im Mai kommt er mit seinem Orchester nach Deutschland. Wie er seine beiden Berufe zusammenbringt, hat er in Rom erzählt.
Krieg gegen Gaza +++ bundesdeutsche Behörden +++ christliche Inhalte +++ Befreiung +++ Unseld
Die Regierung Tusk baut Polens Kulturinstitutionen nach der Ära der nationalkonservativen PiS-Partei um. Anders als diese schlägt sie nicht alles kurz und klein. Sie setzt auf Integration und macht Angebote für die Deutschen.
Die zittrig zaghafte Stop-Motion-Technik seiner verfilmten Kohlezeichnungen ist Programm: Dem selbst- und weltkritischen Uomo universale William Kentridge zum 70. Geburtstag
Geräuschemacher Peter Bräker gilt als Pionier des Sounddesigns in der Schweiz. Auch Surreales kriegt er hin. Denn Klänge findet er überall.
Jean-Paul Montanari prägte das Tanzfestival Montpellier Danse entscheidend. Seine letzte geplante Ausgabe beginnt am 21. Juni. Er kann sie nun selbst nicht mehr erleben.
Weg mit dem woken Kulturgewese, her mit Kunst nach seinem Geschmack: Trump plant einen Skulpturenpark mit 250 amerikanischen Helden. Wer sich da wohl bald einreihen dürfte?
Das Berliner Rathgen-Forschungslabor ist so etwas wie die Rechtsmedizin der Kunst. Hier werden Bilder auf ihre Echtheit geprüft. Wie genau funktioniert das?
Wie der Libanon einmal in den Weltraum flog, wie eine Kanadierin ihre Wurzeln sucht und was Armenier damit zu tun haben: Ein Gespräch mit Pierre Jarawan über seinen Roman „Frau im Mond“ – und ein Literaturrätsel.
Zwei Frauen bauen in einem einstigen Sanatorium in Schlesien ein „internationales Kulturlabor“. Ihre Schutzpatrone sind Krzysztof Kieślowski, Thomas Mann und Olga Tokarczuk. Ein Besuch in Görbersdorf, inklusive einer Begegnung mit der Literaturnobelpreisträgerin.
Vor 15 Jahren flog einer der größten Skandale der Kunstgeschichte auf: Über Jahrzehnte hatte Wolfgang Beltracchi hunderte Bilder gefälscht und in den Markt gebracht. Heute lebt er besser von seiner Kunst als zuvor. Tut der Kunstmarkt genug gegen Fälscher?
Wer heute als Künstler gelten will, kann sich selber eine Philosophie dazu organisieren: Wie Sloterdijk, Gumbrecht und Gabriel Theorien für den Fälscher Wolfgang Betracchi entwerfen. Das F.A.S.-Spezial „Kunst und Verbrechen“.
Mehr rein in die Stadt, mehr Interaktion, mehr Performance und erstmals ein Opernpicknick: Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden beginnen. Fast täglich darf man etwas Besonderes erwarten, darunter eine Opernrarität von Georges Bizet.