Großmeister am Spielbrett der Poesie
In Russland wurde er schikaniert, also emigrierte er nach Jerusalem. Heute ist er der populärste russischsprachige Autor, aber im Westen kennt ihn kaum jemand: Was Igor Gubermans Schreiben ausmacht.
In Russland wurde er schikaniert, also emigrierte er nach Jerusalem. Heute ist er der populärste russischsprachige Autor, aber im Westen kennt ihn kaum jemand: Was Igor Gubermans Schreiben ausmacht.
Heinz Mack, einer der wichtigsten Künstler der Gegenwart, wird jetzt in New York gefeiert. Denn seine Fragen zum Verhältnis von Natur, Technik und Kunst sind aktueller denn je. Ein Atelierbesuch.
Wie der deutsche Eishockey-Profi Leon Draisaitl zu einem der besten Spieler der NHL wurde – und warum es deshalb für die Edmonton Oilers nach 40 Jahren wieder zum Gewinn des Stanley Cups reichen könnte.
Nach Jahren der Zurückhaltung hat Neo Rauch nun wieder eine Galerieausstellung mit neuen Werken bestückt. Der Name der Präsentation: „Stille Reserve“. Ein Gespräch darüber in Leipzig.
Der Goldene Löwe auf der Architekturbiennale in Venedig geht an den Pavillon von Bahrain, der zeigt, wie Menschen in einer überhitzten Welt überleben können. Davon handeln auch andere Beiträge der Schau.
Er holte Deutschland aus dem Grand-Prix-Tief und machte Schlager wieder cool: Guildo Horn ist Kult. Heute ist er vor allem eine Stimme für Inklusion. Ein Treffen.
Die Klanginstallation „Wenn alle Menschen“ erkundet im Kunsthaus Basis in Frankfurt das, was den Aufständischen der Bauernkriege vor 500 Jahren wichtig war. Heute sei das in Gefahr, sagen die Künstler.
Der 43 Jahre alte Musiker ist tot in einer Kölner Wohnung aufgefunden worden. Seine Rap-Kollegen trauern um ihn. Die Staatsanwaltschaft ließ eine Obduktion durchführen.
Seit 75 Jahren prägt eine Familie die Frankfurter Kirchenmusik – vom ersten Handzettel bis zur Orgel-CD in der Pandemie. Die Konzertreihe in der Heiliggeistkirche ist ein Generationenprojekt mit Herz, Hingabe und viel Ehrenamt.
72 ehemalige ESC-Teilnehmer fordern, Israel vom Wettbewerb auszuschließen. Dabei verweisen sie auf Russland und den Ukrainekrieg. Der Vergleich aber hinkt.
Ideen für das Leben in einer überhitzten Welt: Der deutsche Pavillon besteht bei der Architekturbiennale den Stresstest glänzend.
Zwei Österreicher fahren für Deutschland zum Eurovision Song Contest in die Schweiz. Ein Treffen im Zug mit Abor & Tynna: Worum geht es in „Baller“? Und zertrümmern die beiden in Basel das nächste Cello?
In Nohant im Herzen Frankreichs, auf dem Landgut seiner Freundin George Sand, verbrachte Frédéric Chopin seine glücklichste Zeit. Dort kann man seine Musik in der weiten Landschaft des Berry erleben, wo sie auch entstand.
Das Dasein als permanente Verletzung: Das Frankfurter Städel Museum präsentiert in einer sehenswerten Retrospektive die kunstvollen Fragmentierungen der Annegret Soltau.
Ideen für das Leben in einer überhitzten Welt: In Venedig eröffnet die 19. Architekturbiennale. Der deutsche Pavillon zeigt eine überwältigende Inszenierung.
Keith Jarrett musste 2017 nach zwei Schlaganfällen seine Karriere beenden. In dieser aber hat er als pianistisches Genie zwischen Jazz und Klassik alles erreicht. Nun wird er achtzig Jahre alt: eine Verbeugung.
Das Ensemble schlägt Alarm: Nach sieben Monaten mit Demis Volpi steckt das Hamburg Ballett tief in der Krise. Die Tänzer fühlen sich von ihrem Intendanten im Stich gelassen.
„Woher und Wohin“ fragt das Schauspiel Frankfurt in der Saison nächsten 2025/26. Geplant sind zehn Uraufführungen. Auf die noch laufende Saison schaut der Intendant zufrieden.
Seit der Konzeptkünstler Bas Jan Ader vor 50 Jahren auf hoher See verschwand, ist sein Werk Kult. In der Hamburger Kunsthalle lässt sich nachvollziehen, warum der „artist’s artist“ immer noch nachwirkt.
„Wirklich wunderschön“: Charles und Camilla zeigen ihre neuen Gemälde. Die Königin hatte bei ihrem Maler offenbar viel zu lachen.
Annegret Soltau hat für ihren Blick auf den weiblichen Körper viele Jahre Ablehnung erfahren. Auch deshalb heißt die Retrospektive der Künstlerin im Städel Museum jetzt „Unzensiert“.
Tony Craggs spektakuläre Skulpturen überraschen die Besucher der idyllischen Parkanlagen in Darmstadt. Von der Mathildenhöhe bis zum Spanischen Turm werden sie jetzt gezeigt.
Er stellte mit seinen Opern den Sklavenhandel und ein rückständiges Frauenbild in Frage. Antonio Salieri war Mozarts Ko-Autor, Lehrer Schuberts und Liszts. Vor zweihundert Jahren starb dieser erstaunliche Komponist.
Ohne die Arbeit von Autoren, Komponisten und anderen hätte Künstliche Intelligenz gar nicht trainiert werden können. Matthias Hornschuh, Sprecher der Initiative Urheberrecht, fordert einen besseren Schutz von Kultur und Kreativberufen.
Abseits des Tourismus bietet Venedig immer neue Schätze. Wie versuchen die Bewohner der Inseln das reiche Erbe der Stadt zu bewahren?
Sie war jahrzehntelang Promi-Fotografin und hat bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Nun ist Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn im Alter von 105 Jahren gestorben.
Die aktuelle Verteilungspraxis der GEMA bevorzugt systematisch die sogenannte E-Musik zulasten tausender innovativer Künstlerinnen und Künstler anderer Genres, die als U-Musik klassifiziert werden. Dabei ist diese Unterscheidung längst überholt.
Sascha Burjan hat eine alte Lagerhalle hinter einem Mietshaus in die Kulturstätte Studio ZR6 umgewandelt, die große Namen der Kleinkunstszene anlockt. Die Mieter engagieren sich im Projekt unentgeltlich und kriegen dafür einiges zurück.
Auch in Slowenien hat jüdisches Leben tiefe Wurzeln und musste dort leiden. Robert Waltl hat sich der Wurzeln angenommen. In Ljubljana helfen Stolpersteine gegen das Vergessen.
Russische Anarchie und Rüstungen für die Zukunft: Das Berliner „Gallery Weekend“ zeigt, wie wohltuend es ist, wenn Galerien nicht immer die gleichen Künstler zeigen. Sondern Entdeckungen wagen.
Ein echter Opernmachertyp: Zum Tod von Pierre Audi, der in den Niederlanden und Frankreich mit seinen Projekten Epoche gemacht hat.
„Land of Confusion“ passt auch auf die Ära Trump: Mike & The Mechanics feiern in der Alten Oper Frankfurt ihr Vierzigjähriges.
Als Kunstsammler begeisterte der frühere Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter sich mit seiner Frau Helga für die Künstlergruppe ZERO. Ein Gespräch mit Dirk Boll von Christie’s über die Kollektion des Paars, die bald in Paris versteigert wird.
Die Vorbereitungen auf das Konklave im Vatikan laufen auf Hochtouren. Nun hat die Sixtinische Kapelle einen Kamin. Woher kommt der Brauch, das Wahlergebnis mit ominösen Rauchzeichen zu verkünden?
Die Stadt Kassel steht für Aufklärung, große Ideen und bemerkenswerte Schicksale. F.A.Z.-Redakteur Mark Fehr hat über diese „Geniestreiche aus Kassel“ ein Buch geschrieben. Einen Auszug daraus lesen Sie hier.
Die Schubertiade ist das wichtigste Festival der Welt für Liedgesang. Sie geht jetzt in die fünfzigste Saison. Gerd Nachbauer, ihr Gründer und Leiter, blickt auf ein immenses Lebenswerk und trotzdem weiter voraus.