Spanien ohne Machos
Eigentlich hatte Plácido Domingo sein fünfzigjähriges Bühnenjubliäum dort feiern wollen, wo seine Karriere begann. Die jüngsten Eingeständnisse des spanischen Tenors bringen auch das Teatro Real in die Bredouille.
Eigentlich hatte Plácido Domingo sein fünfzigjähriges Bühnenjubliäum dort feiern wollen, wo seine Karriere begann. Die jüngsten Eingeständnisse des spanischen Tenors bringen auch das Teatro Real in die Bredouille.
Die Polizei hatte Unruhen befürchtet und sollte Recht behalten: Vor einem großen Pariser Fernbahnhof brennen Autos – der Rauch zieht über das ganze Viertel. Was ist passiert?
Aufgewachsen ist Bryan Arias mit Streetdance. Dank seiner Schule kam er zum Tanz und nach Europa. Am Samstag wird sein neues Stück in Darmstadt uraufgeführt.
Man ist zufrieden in den Auktionshäusern Österreichs: Die Bilanz der Versteigerungen im Jahr 2019.
Wenn der britische Graffitikünstler, der noch immer anonym ist, das Urheberrecht für seine Werke geltend machen will, muss er dem Gericht seinen wirklichen Namen enthüllen.
Die Arco in Madrid: Das Angebot der Messe für Gegenwartskunst bleibt erfreulich vielseitig. Auch einige deutsche Künstler fallen auf.
Gräber ausheben, Leichen vorbereiten, Trauergespräche führen: Erstaunlich viele junge Menschen finden den Beruf des Bestatters attraktiv. Die Zahl der Auszubildenden steigt seit Jahren, Nachwuchssorgen gibt es nicht.
Eine Schiffsreise auf Russlands großem Fluss von Moskau nach Wolgograd wird zum Schnellkurs in Geschichte.
Nach sieben Jahren technischer Modernisierung und Restaurierung öffnet die Sempergalerie in Dresden wieder. Das Publikum erwartet eine Schule des Sehens, die Raum bietet, um Kunstgeschichte zu erfahren.
Nun ist klar, wer Deutschland bei dem Eurovision Song Contest in Rotterdam vertreten wird: Der 22 Jahre alte Ben Dolic mag noch nicht jedem bekannt sein – Erfahrung auf der Bühne hat er allerdings schon.
Herabsetzender Umgang, Mobbing und ein Klima der Angst: Die Kritik an Ballettschulen nimmt zu. Fehlt es in der Tanzausbildung an zeitgemäßen pädagogischen Methoden?
Sabrina Setlur erinnert sich an die Anfänge des Deutsch-Rap. Eunique erklärt, warum jeder einzigartig sein kann und Loredana, wie man das Rapperin- und Muttersein unter einen Hut bringt. Mit vier weiteren Rapperinnen haben sie sich für uns fotografieren lassen.
Es geht wieder aufwärts auf dem deutschen Musikmarkt. Das liegt vor allem an den Einnahmen durch Spotify & Co. Die CD ist aber noch längst nicht tot.
Jahrzehntelang hing im Bundespräsidentenbüro ein nur scheinbar harmloses Gemälde von Carl Spitzweg – „Fiat Justitia“, „Es werde Gerechtigkeit!“. Ein Spiegel deutscher Geschichte.
Nur ein Fünftel weniger als in den Vorjahren: Von dem Schrecken der vergangenen Tage haben sich die Narren in „Klaa Paris“ nicht einschüchtern lassen. Manchem war dennoch mulmig zumute.
Für einen fluiden Kulturbegriff, losgelöst von Ethnie und Nation: In Hannover beschäftigen sich vier junge Künstler afrikanischer Herkunft mit ihrer Vergangenheit, Identität und Sexualität.
Anna Schoeppe wird Chefin der hessischen Filmförderung. Sie soll Günter Schmitteckert ablösen. Er leitet die Hessenfilm und Medien GmbH nach den AfD-Querelen um ihren früheren Geschäftsführer Hans Joachim Mendig übergangsweise.
Nicht nur in Thüringen versuchen rechte Demagogen den Osten zu usurpieren. Der DDR-Oppositionelle Klaus Wolfram kritisiert die ungleiche Verteilung der Diskursmacht in Deutschland.
Der slowenisch-rumänische Choreograph Edward Clug ist international gefragt. Seinem Ensemble in Maribor aber bleibt er seit 30 Jahren treu. Jetzt ist er in Darmstadt zu Gast.
Sie war eine Ikone der 80er Jahre. Die Zukunft von Gloria von Thurn und Taxis sieht ihr Bruder jedoch beim Kabarett. Zu ihrem 60. Geburtstag hat er sich an einem Geburtstagsgruß versucht.
Preiswerte Möbel, bunt lackiert, Antiquitäten aus noblen Hölzern. Walter Meffert hatte schon vieles in seiner Werkstatt. Gern gibt er auch Neuem den Anschein des Alten.
International erfolgreicher Musiker, Frankfurter aus vollem Herzen, politischer Kopf: Stefan Hantel alias Shantel sagt, was er über die Awo, die IAA und den neuen Bühnen-Standort denkt.
Feministische Modemacherin des 18. Jahrhunderts: Der Düsseldorfer Kunstpalast zeigt das Werk der klassizistischen Malerin Angelika Kauffmann und stilisiert sie zum Star.
Frauendramen vom Kontrollverlust: Neue russische Theaterstücke wollen Traumata bewältigen. Unterdessen erfordert die Farce der Unrechtsjustiz starke Nerven.
Joshua Wong verteidigt den chinesischen Künstler Ai Weiwei, dessen Filme die Berlinale wiederholt ablehnte. Nach Meinung des Demokratieaktivisten dränge das Festival „alle politischen Dissidenten, die China nicht mag“, hinaus, um Sponsoren nicht zu verärgern.
Verteufelt human: Zerstörungslust und die Verherrlichung von Wut und Zorn haben nicht das letzte Wort. Es gibt Mittel, den Hass zu bewältigen. Ein Gastbeitrag.
Googles Videoplattform ist ein Musterbeispiel dafür, wie der digitale Wandel die Regeln in Branchen neu bestimmt. Das lässt auch Verlierer zurück.
In Zeiten hemmungsloser Selbstoptimierung bleibt wenig Raum für Trauer. Die Hamburger Kunsthalle bricht ein Tabu und zeigt sie jetzt in all ihrer Vielfalt.
Der Wettbewerb der Berlinale beginnt mit einer leidenschaftlichen Verfilmung des Lebens von Antonio Ligabue. Und einem keuschen Psychothrillerchen.
Die Schau „Breaking Away: Modernism in Photography since World War I“ in der Londoner Galerie von Richard Nagy zeigt Meister der amerikanischen Fotografie der Moderne.
Immer wieder erhitzt der Videoassistent im Fußball die Gemüter. Torjäger Manuel Schäffler vom SV Wehen Wiesbaden spricht nun über eine besonders einprägsame Szene, Diebstahl und seine Graffiti-Kunst.
Teure Kunstwerke zu versteigern kann doch nicht so schwer sein. Das dachte sich zumindest F.A.S.-Redakteur Dennis Kremer. Also hat er es probiert – und ein paar blöde Fehler gemacht.
Greta Thunberg kommt am Freitag das zweite Mal nach Hamburg. Zehntausende junge Menschen werden zur „Fridays for Future“-Demonstration erwartet. Die Bewegung stellt zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl konkrete Forderungen.
Die alte Sehnsucht nach dem Volksschauspieler: Warum Ben Becker von seinen Fans so sehr geliebt wird, zeigt sein Soloabend „Affe“ in Berlins Admiralspalast.
Postkolonialer Diskurs in Zürich: Dort sind Kunstwerke und Kultobjekte ausgestellt, die der Ethnologe und Kunsthändler Hans Himmelheber in den Dreißigern aus Kongo nach Deutschland schickte.
Mehrere tausend Menschen versammeln sich mit dem Bundespräsidenten in Hanau zu einer Mahnwache. Sie legen Kerzen und Blumen nieder – und halten Plakate hoch, auf denen zum Widerstand gegen Rassismus aufgerufen wird.