Ein Gebäude verneigt sich
Das von dem deutschen Architekten Jens Richter entworfene neue Munch-Museum in Oslo ist das größte monographische Museum der Welt. Im Herbst soll es eröffnet werden. Es wird seine Besucher herausfordern.
Das von dem deutschen Architekten Jens Richter entworfene neue Munch-Museum in Oslo ist das größte monographische Museum der Welt. Im Herbst soll es eröffnet werden. Es wird seine Besucher herausfordern.
Die Ausstellung „Die Abwesenheit der Farbe“ ist nicht ansatzweise so trist, wie sie sich anhört. Veronica Kautsch stellt in ihrer Galerie Bilder von Norvin Leineweber und Skulpturen von Matthias Lutzeyer aus.
Die Bundesregierung will selbständige Kulturschaffende unterstützen. Was bringt das in der Praxis? Erkundigungen bei Betroffenen.
Nach einem Forschungsaufenthalt in Amerika möchte sich Julia Reda wieder der Urheberrechtsreform zuwenden. Das Thema Uploadfilter sei auch während der Corona-Krise aktuell.
Wegen der Corona-Krise kann Darmstadt sein Schlossgrabenfest nicht wie üblich feiern. Aber ohne Live-Musik soll es am Donnerstag nicht abgehen. So feiert Darmstadt im Netz.
Sie sitzen in Strümpfen am Klavier, sprechen unausgeschlafen ins Handy oder geben nüchtern Hoffnung: Wie die Identifikationsfiguren der Krise am Popstar-Klischee rütteln.
Dirk von Manteuffel arbeitet als freiberuflicher Grafikdesigner in Frankfurt. Mit den staatlichen Soforthilfen ist er unzufrieden: „Den allermeisten Selbstständigen bringen diese Hilfen so gut wie nichts.“
In alle Winde zerstreut: Die eminente Sammlung von Herbert von Garvens, der auch ein Mitbegründer der Kestner-Gesellschaft in Hannover war.
Viele Messen wurden verschoben oder annulliert. Wie gehen die Galerien in Frankreich mit dem Stillstand um?
Der Sänger, Autor und Kabarettist Jo van Nelsen beteiligt sich an der Kampagne „KulturzeiterIn“. Er fordert, dass auch Hessen Künstler als „systemrelevant“ verankert.
Was passiert mit Theater, Tanz und Bildender Kunst, wenn man sie nur noch am Bildschirm sehen kann? Ein Streifzug durch die jüngsten Corona-Krisen-Angebote.
Emmy Hennings war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Daraus sollte doch auch ein guter Comic werden – möchte man meinen.
Rudi Völler ist der prominenteste Hanauer seit den Brüdern Grimm. Auch als Fußball-Weltstar hat er die Bodenhaftung nie verloren. Nun feiert er seinen 60. Geburtstag.
Die Corona-Zeit erinnert viele Leute an das bedingungslose Grundeinkommen. Trotzdem ist das keine gute Idee – nicht mal in der Krise.
Das Museum of Fine Arts in Boston zeigt, wie modern der vor neun Jahren gestorbene Künstler Lucian Freud noch immer ist.
Viele Künstler bekommen in der Corona-Krise keine staatliche Hilfe und können oder wollen keine Grundsicherung beantragen. Ihnen soll in Frankfurt und Offenbach das Projekt „KulturzeiterInnen“ helfen.
Maximilian Schafroth nimmt als Kabarettist gerne Politiker aufs Korn. Ein Gespräch über die Corona-Krise, einen Konflikt Shakespeare’schen Ausmaßes und den Überlebensmechanismus, in der Tragik die Komik zu erkennen.
Niemand weiß, wann Besucher wieder große Kunstausstellungen besuchen können. Was machen die Museen jetzt? Wie lange halten sie die Quarantäne durch? Ein Gespräch mit Städel-Direktor Philipp Demandt
Leïla Menchari, die Großmeisterin des Schaufensterdekors, ist gestorben. Jahrzehntelang schuf sie für Hermès unglaublich phantastische Bilderwelten.
Saul Steinberg verstand als Zeichner von allem etwas, selbst davon, wie man Tiger wachtritt: Eine virtuelle Galerie-Schau zeigt die virtuosen Interieurs.
Der Schauspieler Christian Friedel wird mit seiner Band „Woods of Birnam“ bei der „Langen Nacht der vergessenen Stücke“ auftreten. Vorab spricht er über seine Leidenschaft für Popmusik und das literarische Theater.
Ist es nur eine Idealfigur, der Maler selbst oder gar Goethe? Seit langem rätseln Kunsthistoriker über die Identität des Mannes auf dem Gemälde von Caspar David Friedrich. Nun präsentiert ein Forscher eine Idee, die überzeugt.
Von Gründgens entdeckt, mit Peter Stein groß geworden und später an der Seite von Burt Lancaster und Glenn Close gespielt: Zum Tod des Schauspielers Dieter Laser.
Antisemitische Stereotype überwiegen in der Malerei des Mittelalters. Der Meister von Mondsee ist die Ausnahme von der Regel.
In Kagurazaka, wo Tokio noch ursprünglich ist, steht das „Trunk House“. Früher lebten hier Geishas, heute entspannt man zwischen Hinoki-Badewanne und eigener Karaokebar.
Die Sänger, Tänzer und Musiker der Leipziger Oper müssen derzeit ohne die große Bühne auskommen. Wegen der Coronavirus-Pandemie üben sie zuhause.
Das Kölner Auktionshaus Van Ham widmet sich auch der Erschließung künstlerischer Nachlässe.
Seit mehr als 20 Jahren fotografiert Peter Loewy Ateliers berühmter und weniger berühmter Künstler in der ganzen Welt. Jetzt wird seine Serie der „Artists’ Studios“ in Frankfurt ausgestellt.
Die Bundesländer wollen eine Änderung der Förderbedingungen für Solo-Selbständigen erwirken. Neben den bisherigen Zuschüssen sollen die Selbständigen auch eine Pauschalhilfe bekommen. Es gibt jedoch eine Voraussetzung.
Wegen der aktuellen Situation hat Daniel Wirtz seine geplante Tournee verschieben müssen. Der in Frankfurt etablierte Künstler stammt aus der Gemeinde Heinsberg – dem Ort, der als Epizentrum für den Ausbruch des Coronanvirus in Deutschland steht.
Anregungen zum Selbernähen: Russische Künstler entwerfen neue Kleider und lassen sich dabei von der Avantgarde der zwanziger Jahre inspirieren.
Gutschein statt Rückerstattung: Was von Verbraucherschützern kritisiert wird, stößt bei Unternehmern auf Zuspruch.
Das Georg-Kolbe- Museum sichtet den Nachlass von Kolbes Enkelin: Er könnte Licht bringen in die erstaunliche Karriere eines republikanischen Künstlers im Nationalsozialismus.
Er brachte sich selbst das Töpfern nach japanischem Vorbild bei und baute sich dafür einen Ofen: Zu Besuch bei Bruce Martin, einem neuseeländischen Nationalschatz am anderen Ende der Welt.
Künstler in Hessen können nicht mit weiteren Soforthilfen rechnen, um ihre fehlenden Einnahmen wegen der Corona-Krise zu kompensieren. Viele müssten deshalb Hartz IV beantragen. Dagegen regt sich Widerstand.
Ein Schweizer Künstler bedankt sich bei Ärzten, Krankenschwestern und Verkäuferinnen. Für ihn sind es in Zeiten der Corona-Krise die wahren Helden. Bei seinen Mitbürgern kommt diese Art der Kunst gut an.