Wechselseitige Verdächtigungen
Das Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ hat recht damit, dass es kulturelle Freiheiten zu verteidigen gilt. Das geht aber sicher nicht im Einklang mit der BDS-Bewegung. Ein Gastbeitrag.
Das Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ hat recht damit, dass es kulturelle Freiheiten zu verteidigen gilt. Das geht aber sicher nicht im Einklang mit der BDS-Bewegung. Ein Gastbeitrag.
Digital, aber gedruckt: Der Frankfurter Künstler Raphael Brunk macht aus vorgefundenen Fotos großformatige Kunst. Seine Bildmotive entstammen dabei oft der Populärkultur.
Wo sich Außenseiter, Heimatlose und Künstler sehen lassen konnten: Zwei Bücher laden ein auf einen Kleinen Schwarzen in Berlin und Wien.
Viele Maroniten im Libanon sehen die christliche Prägung des Landes bedroht. Die Explosion im Hafen im Sommer hat die Ängste noch verstärkt. Wir sind bereit, heißt es nun von manchen. Aber wofür?
Manche klassische Konzertreihe kleinerer Veranstalter ist existentiell bedroht. Gewünscht wird mehr Solidarität – auch innerhalb der Branche.
Die Capella de la Torre spielt Musik der Renaissance und des Frühbarocks. Um nicht vor Corona zu resignieren, hat das Ensemble eine eigene Streaming-Plattform gegründet: „Studio4culture“ erwirtschaftet Geld, bietet Konzerte und Einführungen und ist dabei sogar interaktiv.
Die einen feiern am 24. Dezember Weihnachten, die anderen am Tag danach, und wieder andere sogar erst zwei Wochen später: Ausgerechnet bei einem unserer größten Feste gibt es ein großes – und interessantes – Durcheinander.
Weniger „in excelsis deo“, eher dramatisch irdisch: Auf Freisings Domberg wird ein irritierend neues Bild des Heiligen Korbinian mit Anklängen an Weihnachten präsentiert.
Eine Initiative deutscher Künstler und Kulturkritiker wähnt die Meinungsfreiheit in Gefahr, weil der Bundestag dazu aufruft, die antisemitische BDS-Bewegung zu boykottieren. Das ist bestenfalls blauäugig. Ein Gastbeitrag.
Die höchsten Zuschläge für Kunst in Deutschland: Drei Millionenpreise, zwei glanzvolle Alte Meister, Expressionismus und Neue Sachlichkeit bleiben stark.
Weihnachten war als Fest seit jeher umstritten und belastet. Muss man sich im Lockdown Sorgen um seinen Fortbestand machen?
Der Bundespräsident erinnert an die vielen Menschen, die einsam auf Intensivstationen gestorben sind. Steinmeier erkennt in der Krise aber auch viel Bürgersinn und verbreitet Zuversicht.
Die Debatte um die Israel-Boykottbewegung BDS ist geprägt von Verharmlosungen. Dabei lässt die Bewegung an ihrem Ziel keinen Zweifel: Es ist die Zerstörung des Staates Israel.
Son Muda ist ein Gartenparadies auf Mallorca. Im Osten der Insel hat ein Paar aus der Schweiz 15000 Quadratmeter Ödland zum Grünen gebracht. Aus heimischen Pflanzen zauberten sie eine wassersparende Oase.
Im besten Fall baut er ein Songschreiberwerk auf und pflegt es – aber das tun längst nicht alle Verlage. Songrechte sind in letzter Zeit zu guten Wertanlagen geworden. Darunter leiden die weniger bekannten Urheber.
Was bleibt von der Arabellion vor zehn Jahren? In Ägypten vor allem viele politische Häftlinge, Angst, Repression – und nur vereinzelt ein wenig Hoffnung.
Die Logik der Polarisierung: Viele jüdische Künstler werden an öffentlichen Auftritten gehindert, weil man sie mit der BDS-Bewegung in Verbindung bringt. Ein Gastbeitrag.
Vor mehr als zwanzigtausend Jahren kamen Menschen in Aquitanien in einer ganz besonderen Grotte zusammen. Sie hinterließen in Pair-non-Pair das, was man heute den Beginn der Kultur nennt.
Große Veranstalter arbeiten zusammen an einer möglichen Lösung für Rock am Ring, Hurricane und Co. Die Perspektive für die Konzertbranche an sich bleibt aber düster.
In Boomregionen gibt es praktisch keinen Leerstand mehr, während andernorts mehr als jede zehnte Wohnung frei ist. Über eine Krise mit Ansage – und was daraus folgt.
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Olaf Scholz und Peter Altmaier waren vor der Krise politisch abgeschrieben. Doch durch die Corona-Hilfen sind die beiden Bundesminister wieder obenauf. Etwas unterscheidet die beiden dann aber doch.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt blickt auf 200 Jahre Sammlungsgeschichte zurück. Zeitgenossenschaft und regionales Selbstbewusstsein prägen sie - auch mit der größten Böcklin-Sammlung jenseits der Alpen.
Protest mit Dudelsack: Die belarussischen Gruppen Stary Olsa und Molchat Doma besingen das Drama der Minsker Plätze des Wandels. Ihre Musik ist kämpferisch, an alten Traditionen orientiert. Und bringt die Künstler in Gefahr.
Die Fondation Beyeler bei Basel kontrastiert den Bildhauer Auguste Rodin mit Hans Arp – und zeigt so erstmals im großem Stil deren spannungsreiche Wahlverwandtschaft.
Der „Tatort“ ist kürzlich fünfzig geworden. Besonders die Produktionen des Hessischen Rundfunks fallen auf. Woran liegt das? Von perfekten Fliegen, zweifachen Oscar-Preisträgern, Hirntumoren und einem Bordell in der Tiefgarage des HR.
Die Faröer-Inseln haben eine neue Touristenattraktion. Ein kilometerlanger Tunnel unter der Wasseroberfläche des Nordatlantiks verbindet die Hauptstadt Tórshavn mit der Insel Eysturoy.
In der analogen Welt war für Diktatoren manches einfacher. Aber das Internet macht jetzt auch dem kubanischen Regime zu schaffen. Künstler organisieren sich über soziale Medien. Erwächst daraus eine Oppositionsbewegung?
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios, unterstützt eine Initiative, die den Bundestagsbeschluss gegen die BDS-Bewegung, die das Existenzrecht Israels leugnet, kritisiert. Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein findet das fatal.
Der Schritt auf den sechstgrößten Markt für Musikaufnahmen ist schon länger im Gespräch. Nun wird Spotify konkreter. Derweil kauft Tencent weitere Anteile an Universal Music.
Wirtschaftliche Vernunft ist beim Kauf eines Ferienhauses auf der Ostseeinsel nur hinderlich. Unbedarft sollten Käufer trotzdem nicht an die Sache herangehen. Und wer ungeduldig ist, hat schlechte Karten.
Wie im Krieg: Schwäbisch Gmünd zeigt ein Kunstwerk von Marios Pergialis und Anthony Di Paola mit Abertausenden von Nägeln für ebenso viele Corona-Tote.
Russland ist seit zwei Jahrhunderten ohne Unterbrechung eine Hochburg der europäischen Beethoven-Pflege. Seine Musik war in Russland immer auch politisch.
„Mainz bleibt Mainz“: Wenigstens die Fernsehsitzung soll trotz der Pandemie zu sehen sein. Die ARD plant Sonderausgabe im Lockdown-Modus. Das Helau kommt beispielsweise aus der Konserve.
Dieses Jahr hat auch sein Gutes. Es bringt Veränderungen. Wie auch für die Frankfurter Künstlerin Kristina Suvorova. Sie zieht es in die Hauptstadt.
Von Guido Garaycochea aus Peru stammt das Sonnentor, ein Sommer genanntes Aquarell von Hennes Maier aus Frankfurt. Wer sie erwirbt, hilft den von F.A.Z.-Leser unterstützten Vereinen ebenso wie Käufer zweier anderer Bilder, die ohne Titel sind, aber spannend.