Sekundenzeiger des Weltwissens
Die Wikipedia feiert ihren zwanzigsten Geburtstag. Aber nicht alle bejubeln das Internetlexikon. Manche sprechen auch von einer „toxischen Diskussionskultur“.
Die Wikipedia feiert ihren zwanzigsten Geburtstag. Aber nicht alle bejubeln das Internetlexikon. Manche sprechen auch von einer „toxischen Diskussionskultur“.
Nicht Englisch ist die Muttersprache des Pop, sondern Smurfing. Kein Song zeigt das besser als „Forever Young“ von Alphaville. Für das Gefühl wohliger Vertrautheit muss man ihn gar nicht verstehen.
An den Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm docken 80 vom Bund geförderte Künstler an, Unterdessen plant das Haus ein digitales Live-Programm bis in den Frühling hinein.
Frankfurt will auf städtischen Bühnen im März wieder spielen. Die hessischen Staatstheater sind hingegen bis Ostern geschlossen. Damit gehen die Häuser unterschiedlich um.
Erwartungen übertroffen: Ergebnisse der „Classic Week“ und der „Modern Week“ bei Van Ham in Köln.
Mit Speer und amerikanischer Flagge in der Hand und Hörnern auf dem Kopf beteiligte sich der QAnon-„Schamane“ Jacob Chansley an der Stürmung des Kapitols. Ein argentinischer Künstler hat ihn jetzt als Puppe nachgestellt.
Kommunikation ist das Geschäft von Ralf Schreiber, aber auch seine Leidenschaft, wenn damit die musikalische Kommunikation gemeint ist. Mit dem Projekt The-Dept. erfüllt sich er Künstler aus Rödermark nun einen Traum.
Vor mehr als dreißig Jahren erschien Art Spiegelmans Comic „Maus“ auf deutsch. In amerikanischen Schulen ist er Standard, in deutschen unbekannt. Obwohl er der heutigen Generation einen Zugang zur Schoa bieten könnte, den sie benötigt.
Artnet und Weng Fine Art könnten im Internetgeschäft Synergien bilden, stattdessen liegen sie im Clinch.
Der Künstler und Innenarchitekt Piero Fornasetti schuf mehr als 11.000 Kunstobjekte. Sein Sohn Barnaba ist mehr als nur der Hüter dieses Erbes. Unsere Autorin hat ihn in seinem Zuhause in Mailand besucht.
Von der Währung der Elite zur schnöden Gebrauchsware: Suzanne L. Marchand illustriert den Aufstieg und Fall des Porzellans in Europa.
Alles, was er schrieb, war lyrisch, wenn auch drastisch. Ludwig Fels empfand sein Werk „wie aus der tiefsten Schicht Fleisch geschnitten“. Nun ist er im Alter von 74 Jahren in Wien gestorben.
Camilla Nylund zählt zu den großen Opernsängerinnen unserer Zeit. Sie weiß: Corona raubt ihr und ihren Kollegen nicht nur Geld zum Leben, sondern auch ein Jahr Zeit für die Stimme. Aber sie hat zugleich gelernt, was Sozialversicherung und Berufsverbände für Freiberufler bedeuten können.
Die Auktionsfirmen Sotheby’s, Christie’s und Phillips reagierten äußerst schnell auf die Pandemie: Hier die Zahlen und Fakten des letzten Jahres.
deutsche EU-Ratspräsidentschaft +++ Impfvorbereitung +++ Richard Schröder +++ typisch deutsch +++ Kompetenzen EuGH/BVerfG
Auf dem Weg zur Henkersmahlzeit: Gerhard Köpfs Mafia-Roman „Palmengrenzen“ findet im Bärenmarke-Paradies Allgäu eine ganze Herde Raubtiere.
Auch im französischen Skiort Megève stehen die Lifte still. Eine gute Gelegenheit, sich die Architektur der Moderne anzusehen.
Alles begann damit, dass jemand kennt, der jemanden kennt und so weiter. Sie ist Ärztin, er Pressesprecher - und ihre Wohnung die Kulisse eines neuen Tatorts im Herbst 2021. Ihr Heim erkannten sie während des Drehs kaum wieder.
Als Steuerberater ist Hartmut Ruppricht nah dran am Corona-Existenzkampf von Gastwirten, Einzelhändlern und Soloselbstständigen. Hier erzählt er aus seinem turbulenten Arbeitsalltag.
Der Künstler Thomas Buck nutzt eine Radierung, die einen verfremdeten Bodybuilder zeigt, für vielfältige künstlerische Erkundungen. Das Grundmotiv findet sich vor allem in seiner Malerei und Bildhauerei wieder.
Satoshi Nakamoto hob den Bitcoin einst aus der Taufe. Immer noch ist nicht bekannt, wer hinter diesem Namen steckt - eine Spurensuche.
Das Privatleben liegt auf Eis, aber in den Büros herrscht wieder reger Betrieb. Das ist ein Problem.
Er war ein Star der Moderne in der Zwischenkriegszeit. Heute ist er außerhalb seiner brasilianischen Heimat fast vergessen: Der Maler Lasar Segall.
Mit Filmen wie „Stirb langsam“ hat er das Actionkino revolutioniert und dessen Superhelden in Menschen verwandelt: Zum Siebzigsten des amerikanischen Regisseurs John McTiernan.
Giulio Regeni +++ Richard Schröder +++ Reinhard Loske +++ keine Privilegien +++ Claude Monet +++ Pierre Arditi
Die Zeiten, in denen das Schlager-Genre belächelt wurde, sind längst vorbei. Das liegt nicht nur an Helene Fischer. Über eine Musikrichtung mit ganz eigenem Erfolgsrezept.
Die Diskussion über die Zukunft der Frankfurter Bühnen hat auch den Blick auf die „Wolken“ von Zoltán Kemény gelenkt. Sollen sie wirklich auch künftig das Theater bildkünstlerisch kommentieren?
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) gesteht eigene Fehler im Kampf gegen das Coronavirus ein. Inzwischen plädiert er nicht mehr für möglichst milde Mittel, sondern fordert deutlich striktere Beschränkungen.
Warum werden Weber, Lortzing und Flotow kaum mehr gespielt? Warum haftet dem gesamten Genre der Spieloper ein Schmuddelimage an? Die Hintergründe für das Verkümmern eines ganzen Spielplanzweiges liegen außerhalb der Werke.
Pfleger in Pflegeheimen sind im Dauereinsatz. Neben ihrer Arbeit müssen sie oft Coronatests durchführen. Bund und Länder wollen nun Helfer schicken und sie entlasten.
Wer reist, muss davon erzählen – und so erfanden die Wikinger ganz nebenbei Weltliteratur. Unterwegs im Westen Islands, in dem die besten Geschichten spielen und die mutigsten Frauen zu Hause sind.
Wenn Whatsapp seine Geschäftsbedingungen ändert, haben Nutzer keine andere Wahl als zuzustimmen, wenn sie den Messengerdienst weiter nutzen wollen. Nun kommt eine Regeländerung, die es in sich hat.
Der umtriebige britische Fonds Hipgnosis erwirbt 50 Prozent der Rechte am umfangreichen Katalog des 75 Jahre alten Musikers. Es geht um Millionen – und es ist schon der dritte Deal des Fonds in einer Woche.
Die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland läuft derzeit nur schleppend an. Ausgerechnet Heim- und Klinikmitarbeiter halten sich bisher zurück. Zum Teil geben Kliniken die Dosen sogar zurück.
Von Sandro bis Frankie: In keiner anderen Szene haben sich Künstler öfter selbst dargestellt als in der „Anbetung der Könige“. Eine Mutmaßung über die Gründe.
Sein Klavierspiel findet eine von aufgedonnertem Pathos wie unterkühlter Mechanik gleich weit entfernte Balance aus empfindsamer Reizbarkeit und sich frei öffnender Entspannung: Dem Pianisten Alfred Brendel zum neunzigsten Geburtstag.