Ein Versteck unter den Erschossenen
Der Holocaust durch die Kugel: Kiew gedenkt des Judenmords von Babyn Jar mit Stolpersteinen und einem deutsch-ukrainischen Dokumentartheaterstück.
Der Holocaust durch die Kugel: Kiew gedenkt des Judenmords von Babyn Jar mit Stolpersteinen und einem deutsch-ukrainischen Dokumentartheaterstück.
Mehrere Millionen Besucher werden vom 1. Oktober an zur Weltausstellung in Dubai erwartet. Für das Programm im Deutschen Pavillon „Campus Germany“ sind Frankfurter verantwortlich.
Eine Freiberuflerin im Kunstbetrieb und ein Asylbewerber, der mit Edelsteinen handelt: Lisa Bierwirths Spielfilm „Le Prince“ will wissen, ob und wie gelebte Postkolonialität funktioniert.
In den Fächern Kunst und Musik sind praktische Übungen an der Tagesordnung. Das Fach Deutsch hingegen fremdelt mit dem literarischen Schreiben. Dem versucht Erwin Krottenthaler abzuhelfen. Ein Interview.
Wie gelangen Künstler, Kreative und Wissenschaftler zum Erfolg? Was verhilft ihnen zum Durchbruch? Forscher der Universität Chicago meinen, sie hätten eine Formel gefunden. Die allerdings kommt uns bekannt vor.
Nicht das Abschreiben ist das Problem bei Politikerbüchern. Ärgerlich ist, dass die Verfasser nicht begreifen, wie sie mit fremden Worten Eigenes sagen können.
Demokratie am Körper: Die Moskauer Garage zeigt die Arbeiten von Performance-Künstlern aus Europa und Asien. Ihr Thema ist der Umgang mit einer herausfordernden und leidvollen Zeit.
Im süditalienischen Sapri ist die Bronzeskulptur einer Ährensammlerin enthüllt worden. Ihre knappe Kleidung und aufreizende Pose sorgen für Empörung.
Buddeln für die Zukunft, nicht für die Touristen: Kaunas, eine der drei Europäischen Kulturhauptstädte 2022, sucht nach seiner Identität und wagt den Blick in eine düstere Vergangenheit.
Von Ed Ruscha bis Isa Genzken, Männer liegen auf Sofas, Frauen lehnen sich an Wände: Porträts des Fotografen Albrecht Fuchs im Leopold-Hoesch-Museum in Düren.
Um Klimaneutralität kämpft auch die Konzertbranche. Das Publikum verursacht dabei die meisten Emissionen. Doch man kann etwas tun, um Konzertsäle nachhaltiger zu gestalten.
Eine wiederentdeckte Ansicht Münchens von Bernardo Bellotto krönt bei Koller in Zürich das herbstliche Angebot von „Fine Art“.
Er hat für James Brown und Van Morrison die Zündschnüre gelegt: Jetzt ist der amerikanische Saxophonist Pee Wee Ellis mit achtzig Jahren gestorben.
Wenn es Europa nicht gelingt, digitale Souveränität zu erlangen, läuft es Gefahr, zur digitalen Kolonie von China und den Vereinigten Staaten zu werden. Ein Gastbeitrag.
Kann uns Mode von gestern noch heute etwas sagen? 14 Models zeigen mit 14 Looks, dass Vintage nicht alt aussehen muss. Dabei waren sie alle noch nicht geboren, als diese Entwürfe das Licht der Modewelt erblickten.
Im Sommerbau am Kaiserlei kann man den Nachmittag der Bundestagswahl gemeinsam mit dem Diskutieren über die Zukunft der Gesellschaft verbringen. Die Performer scheinen aber schon etwas mehr zu wissen.
Vor hundert Jahren versuchte die SPD erstmals, sich von einer Arbeiter- in eine Volkspartei zu verwandeln. Doch erst seit gut sechzig Jahren ist sie bündnis- und mehrheitsfähig. Aber dies bis heute.
Was uns Gepäckstücke, Lieder und Oberhemden über die Parteien verraten: Wenn Sie noch immer nicht wissen, wen Sie wählen sollen – hier finden Sie womöglich Rat.
Es dauerte mehr als 75 Jahre: Nun werden einst von den Nationalsozialisten geraubte Glocken an Polen und die Tschechische Republik zurückgegeben.
Eine Doppelausstellung in Paris konfrontiert Picasso und Rodin: Eine gegenseitige Erhellung, die viel zum Verständnis ihrer Arbeitsprozesse beiträgt.
Zur Bundestagswahl treten auch viele Studenten an. Wie wollen sie den Bundestag bereichern? Unterwegs im Wahlkampf mit U-25-Kandidaten.
Über die Ära Merkel schreiben – wie soll das gehen? Unsere Autoren haben sich umgeschaut und umgehört. Und fanden große Schnitzel und Begeisterung für pommersche Zwergspitzen.
Was wird nach der Wahl aus der Kulturpolitik des Bundes? Wer wird Kulturstaatsminister? Wer will es überhaupt? Wir schauen uns Kandidaten an.
Starts-ups und Betriebsräte – das scheint oft nicht zusammenzupassen, weil manche Gründer sie häufig als Relikte aus einer alten Welt ansehen. Dabei gibt es gute Gegenbeispiele.
Greta Thunberg macht beim Klimastreik vor dem Reichstagsgebäude Druck auf die Politik. Zwei Tage vor der Bundestagswahl hofft die Union, doch noch an der SPD vorbeizuziehen. Und die Berliner stimmen über Enteignungen ab. Der F.A.Z. Newsletter.
Was man nicht sagen darf, kann man ja vielleicht schon singen: Eckart Kröplin unternimmt einen Streifzug durch vierzig Jahre Operntheater in der DDR.
Die Nazis entkernten einst den Stammsitz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Jetzt sind in der Ruine zwei Räume hergerichtet worden, die als historischer „Denkort“ und der Vermittlung von Demokratie dienen sollen.
Das Dortmunder Museum Ostwall hat ein Hauptwerk des expressionistischen Malers Christian Rohlfs erworben. Es zeigt einen jungen Mann am Scheideweg zwischen zwei allegorischen Frauenfiguren.
Das Scheckbuch hilft: Eine der prächtigsten Sammlungen der Moderne ist zu Gast in der Fondation Louis Vuitton in Paris.
Arm, hässlich, gefährlich – mit diesem Image kämpft Offenbach seit Jahrzehnten. Mithilfe eines Masterplans soll sich das endlich ändern. Eine Radtour durch die Stadt zeigt, was bislang daraus geworden ist.
Verklausuliert hat Olaf Scholz kürzlich eine Nähe von Kunst, Staat und Partei gefordert. Das Festival „Klangspuren“ für neue Musik in Tirol kontert diese Zumutung auf kluge Weise. Musik ist hier ein Medium der Welt- und Selbstkenntnis.
YouTube soll nach dem Willen von Lyor Cohen bis 2025 die größte Einnahmequelle der Musikindustrie sein und scheint gut auf Kurs. Neue Abo-Zahlen kommen in der Branche gut an. Doch Konfliktpotential gibt es weiterhin.
Ein 26 Jahre alter Mann ist angeklagt, den 600.000 Euro teuren Luxussportwagen des Rockmusikers gestohlen zu haben. Der Angeklagte streitet den Vorwurf ab, gibt aber die Beteiligung an anderen Diebstählen zu.
Die selbsternannte „beste Band der Welt“ veröffentlicht diesen Freitag ihr neues Album „Dunkel“. Sänger und Gitarrist Farin Urlaub spricht über die Bundestagswahl, 40 Jahre Bandgeschichte und „störende Künstler“.
Der nationale Aufbruch in Belarus wird vom Regime Alexandr Lukaschenkos brutal unterdrückt. Doch aufgegeben haben seine Gegner nicht. Ein Besuch in der Hauptstadt Minsk.