Was uns das kostet, erfahren wir später
Papier ist knapp und wird immer teurer. Verlage müssen Aufträge vergeben, ohne die Kosten schon zu kennen. So wird die Buchproduktion manchmal zum Glücksspiel.
Papier ist knapp und wird immer teurer. Verlage müssen Aufträge vergeben, ohne die Kosten schon zu kennen. So wird die Buchproduktion manchmal zum Glücksspiel.
Dieses Land ist viel mehr als sein Präsident: Christiane Schlötzer porträtiert Menschen aus Istanbul und erörtert dabei Ereignisse der türkischen Geschichte.
Drei Kapiteln und zehn Sektionen in der Bibliothèque nationale de France, fünfzehn Gemälde im Musée d’Orsay: Zwei Pariser Schauen widmen sich dem zweihundertsten Geburtstag Charles Baudelaires in vielseitiger Weise.
Karole Vail, Direktorin der Guggenheim Collection in Venedig, spricht im Interview über ihre Großmutter Peggy Guggenheim, Museen in Zeiten der Pandemie und den Touristenandrang in der Lagunenstadt.
Twitter und Facebook sind bloß etwas effizienter: Der Philosoph Ian Keable erzählt von der Verbreitung absurder Nachrichten im England des achtzehnten Jahrhunderts.
Die Zeichen für den Karneval stehen im kommenden Jahr schlecht. Für den Vorschlag Lauterbachs, die närrische Zeit in den Sommer zu verlegen, muss der Bundesgesundheitsminister nun Kritik einstecken.
Für ihn ist alles Kunst: Michael Riedel zeigt in der Frankfurter Galerie Perpétuel Ansichten von Ausstellungsansichten und schreibt sich so fort.
Nicht nur Menschen bekommen Geschenke, Museen auch. Das Museum Wiesbaden, das keinen Ankaufsetat hat, kann so seine Sammlung ergänzen.
Auch Picasso war mal Mutter: Die Kunsthalle Mannheim spürt dem Ursprung des Lebens und damit auch der Kunst nach.
Den Märchenfilmen der ARD geht die Puste aus. Das zeigt „Der Geist im Glas“, der nur Zeitgeist verbreitet. Das ZDF macht es mit „Zwerg Nase“ viel besser.
Trotz Corona gastiert der Great Christmas Circus in Frankfurt. Und das Publikum hat etwas Abwechslung vom Corona-Alltag offensichtlich dringend nötig.
„Last Christmas“ und „All I Want For Christmas Is You“ dominieren seit Wochen wieder die Single-Charts. Das liegt vor allem am Streaming. Doch auch Weihnachtsalben veröffentlichen Künstler diverser Genres nur zu gerne.
In Düsseldorf kombiniert Gerhard Richter seine vier „Birkenau“-Bilder mit kleinformatigen Blättern. Was sagt er damit über dieses vielbesprochene Werk?
Krise als Chance: Christie’s hat im zweiten Corona-Jahr seine Umsätze aus vorpandemischen Zeiten weit übertroffen. Die Nachfrage nach Kunst und Luxusgütern war enorm, die Digitalisierung hat voll durchgeschlagen.
Die Universität von Hongkong hat eine Skulptur zur Erinnerung an die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China von ihrem Campus entfernen lassen. Die acht Meter hohe „Säule der Schande“ wurde zerlegt und abtransportiert.
Milliardenschwere Finanzinvestoren reißen sich um Anteile an lukrativen Katalogen. Glänzende Aussichten für verkaufsbereite Musiker. Doch Geld allein ist oft nicht alles, wenn es um das musikalische Erbe geht.
Die Beziehung zwischen Juden und Muslimen steht derzeit nicht unter dem besten Stern. Es fehlt an Differenzierung.
Die Künstlerin Ankabuta nimmt Wiesbadener Wahrzeichen die Schwere. Eine Ausstellung präsentiert die in Seoul und Kassel ausgebildete Christa-Moering-Preisträgerin im Kunsthaus.
Vor 100 Jahren erfand Coco Chanel das Parfum Chanel N°5. Wieder einmal ließ die Modeschöpferin komplizierte Dinge einfach erscheinen.
Im März haben sich die Bertelsmann-Musiksparte und KKR zum Erwerb von Musikrechten zusammengeschlossen. Nun geben sie den ersten Abschluss bekannt. Getrennt voneinander waren sie zuvor schon sehr aktiv.
Was die „Old Masters“ in London zeigten, zeichnet sich auch in Köln ab: Bei den Auktionen mit Alter Kunst und 19. Jahrhundert bei Lempertz und Van Ham bleibt so manches Spitzenlos hängen.
Zum Jahresende gibt Tom Buhrow turnusgemäß den Vorsitz in der ARD ab. Im Frühjahr formulierte der WDR-Intendant an dieser Stelle seine Vision für die „ARD 2030“ als Online-Netzwerk. Wie sieht es heute damit aus?
Schmissiger Tanz auf dem Vulkan: In der Revue „Berlin, Berlin“ dürfen die Zwanziger Jahre golden sein und nach Jazz und Schlager klingen. Im Januar kommt die Revue nach Frankfurt.
Michael Roßnagl nimmt Abschied von der Siemens-Musikstiftung. Deren Fördermittel wachsen, die Kompetenz im öffentlichen Diskurs aber schrumpft.
Außen wie gehabt, aber innen hängt kein Bild mehr neben dem anderen: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid ist runderneuert.
Ein Musiker und ein Naturforscher haben eine CD mit Gezwitscher von Arten veröffentlicht, die vom Aussterben bedroht sind. Selbst Abba und Taylor Swift haben dagegen keine Chance.
Martin Mills’ Beggars Group ist eines der größten unabhängigen Musikunternehmen der Welt und hat unter anderem Adele zum Star gemacht. Der Oxford-Absolvent gibt aber nicht nur als Label-Chef eine gute Figur ab.
Die Schauspielerin und Moderatorin spricht im Interview über künstliche Sexismus-Debatten, die Misere der CDU und Urlaubstage mit ihrem Freund Alexander Zverev.
Vier Künstleraugen sehen mehr: Ein Band präsentiert zum ersten Mal Lyonel Feiningers Briefe an seine Frau Julia aus den Jahren 1905 bis 1935.
Hinter der Bühne eines Festivals in Los Angeles ist es am Samstagabend zu einem Messerangriff gekommen. Bei dem Opfer soll es sich um den Rapper Drakeo The Ruler handeln. Das Festival wurde daraufhin abgebrochen.
Tobias Kempe erlebt eine erstaunliche Wandlung. Sie ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des SV Darmstadt 98. Vor dem Spitzenspiel in Regensburg klopfen die „Lilien“ deshalb ans Tor zur Bundesliga.
Der Dokumentarfilmer Thomas Frickel erinnert sich nach 30 Jahren an den Flugzeugabsturz, bei dem das Rüsselsheimer Filmteam Cinema Concetta 1991 ums Leben kam. Er hat den Film mit vollendet, der während des Flugs gedreht worden ist.
Heute schon Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs gehört? J.R. Moores schreibt eine Geschichte der Heavy-Musik, die mit Metal allerdings nur am Rande zu tun hat.
Rekordumsatz in der Pandemie: Wie Sotheby’s das erreicht hat und was deutsche Sammler auszeichnet, erklärt Bastienne Leuthe, Chefin der Zeitgenossen-Abteilung des Auktionshauses in Deutschland.
Eine Ausstellung wie diese hat es nie gegeben: Im Auftrag von Präsident Macron eröffnet das provisorische Grand Palais Ephémère mit Gemälden von Anselm Kiefer zur Dichtung von Paul Celan.
Verena Hergenröder ist Bürgermeisterin im sächsischen Ebersbach-Neugersdorf. Im Interview spricht sie über ihre Reaktion auf radikale Corona-Gegner und die Rückeroberung des öffentlichen Raums.