Wie schön, wenn man nicht jede Million erbetteln muss
Das traditionsreiche Filmstudio Babelsberg wird von einer amerikanischen Holding geschluckt. Ist das ein Ausverkauf deutscher Kultur?
Das traditionsreiche Filmstudio Babelsberg wird von einer amerikanischen Holding geschluckt. Ist das ein Ausverkauf deutscher Kultur?
Aschaffenburger Schüler tauschen sich mit Israelis aus und recherchieren Biografien zu Stolpersteinen. Sie erinnern an die Schicksale von Juden, Sinti, Roma, Widerstandskämpfern und Homosexuellen.
Albrecht Koch ist Domkantor in Freiberg. Seine Region, das Erzgebirge, wird immer wieder von Verschwörungstheoretikern und Wissenschaftsleugnern vereinnahmt. Als Christ positioniert er sich gegen die wachsende Radikalisierung.
Karl Clauss Dietel hat in der DDR Design-Geschichte geschrieben. Viele bekannte Produkte aus dieser Zeit verdanken ihm ihre Form, etwa das Moped S50. Nun ist Dietel im Alter von 87 Jahren gestorben.
Diesmal wollten die Deutschen bei der Vierschanzentournee endlich wieder gewinnen. Doch der Japaner Ryoyu Kobayashi führt. Die Zahl seiner staunenden Bewunderer wächst. Was macht ihn so besonders?
Von Schubert über Hitchcock bis zu Bruce Lee: Thomas von Steinaecker hat ein facettenreiches und kurzweiliges Buch über nicht zu Ende gebrachte Kunstwerke geschrieben.
Vor hundert Jahren kam der Maler hierher: Das Museum Wiesbaden zeigt seinen Gesamtbestand an Werken Alexej von Jawlenskys - und in diesem Kontext noch viel mehr.
Es ist ein Traum von den Kanaren, vor allem aber eine Hommage an die Eschersheimer Landstraße in Frankfurt, die mit dem Jazz mehr zu tun hat, als man denkt.
Das drittgrößte Musikunternehmen der Welt schnappt sich die Autorenrechte an der Musik von David Bowie. Der Zuschlag für Warner Music kommt nicht überraschend, obwohl die Konkurrenz um Kataloge groß ist.
Der Künstler Takashi Murakami verkauft jetzt NFTs für Nikes Metaverse. Ist das Kommerz oder hat es uns etwas zu sagen?
Das Grollen der Granaten beachten wir nicht: Über den Krieg in der Ostukraine und seine bizarren propagandistischen Fronten. Ein Gastbeitrag.
Joel Coen verfilmt Macbeth +++ Holetscheks Vorschlag +++ Beitragsstrafen für Ungeimpfte? +++ Nachruf Inge Jens +++ Urbi et Orbi
Wenn die Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, steht Rhein-Main 2022 ein pralles Kunstjahr bevor. Es wird gebaut, Stellen werden neu besetzt, Festivals gefeiert und auf Konzerten getanzt.
Thomas Mann oder Anna Seghers sind die Ausnahmen. Für die meisten vor den Nazis geflüchteten Schriftsteller interessierte sich nach dem Krieg kaum jemand. Ihnen widmet sich Edita Koch mit der in Frankfurt publizierten Zeitschrift „Exil“.
Der heutige Feminismus ist beliebter denn je, er versucht, niemanden auszuschließen. Doch gilt das auch für die schöne Feministin? Ein Suche nach Antworten in zwei neuen Büchern und einem Klassiker des Feminismus.
Die Bundesregierung will besonders bedrohte Afghanen rasch vom Hindukusch evakuieren. Doch die Taliban stellen sich bei Flügen aus Kabul quer.
Das kulinarische Jahr war geprägt vom langen Lockdown: Restaurants mussten lange kreativ ihre Gerichte außer Haus anbieten. Das zweite Halbjahr bescherte unseren Restauranttestern aber auch manche Entdeckung.
Springsteen, Neil Young, Tina Turner und noch einige mehr: 2021 war auch ein Jahr der großen Katalog-Deals. Ein Blick auf diverse Rechteverkäufe, ihre Eigenheiten und die bunte Mischung an Käufern.
Das zweite Jahr der Corona-Pandemie war das erste, in dem alle Medien verstanden haben, dass sie sich verändern müssen. Manche sind weiter als andere.
Was ist Performance? Und wie kann man das lernen? Kerstin Cmelka lehrt das Fach als Einzige an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung. Und hat einen experimentellen Lockdown-Film produziert.
Vor 20 Jahren löste der Euro die D-Mark ab. Das Frankfurter Gesundheitsamt bereitet sich auf die Omikron-Welle vor. Und dem ein oder anderen wurden die Karten gelegt. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein Werbespot von Citroën zeigt, wie der ägyptische Popstar Amr Diab am Steuer sitzt und mit einer Kamera des Autos heimlich eine Frau filmt. Der Mutterkonzern Stellantis bedauert die „negative Auslegung“ und distanziert sich von dem Video.
Der Libanon ist ein von Katastrophen und Korruption gebeuteltes Land. Die Kunst aber bleibt standhaft, auch wenn viele Menschen das Land frustriert verlassen.
Angeblich ist Ludwigshafen Deutschlands hässlichste Stadt. Das streitet man dort nicht ab: eine Stadtführung zu Fehlplanungen, bröselndem Beton und der Zukunft von gestern.
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Für 120 Millionen Euro wurden in diesem Jahr mehr als 1000 Bahnhöfe renoviert. Doch das ist nur ein Bruchteil der Summe, die generell in die Stationen fließt. Die Bahn glaubt: Es lohnt sich.
Zur Aktualität eines professionellen Bildstörers: Das Kunstmuseum Düsseldorf zeigt, wie Sigmar Polkes Werk heutige Künstler beeinflusst.
Nur 250 Zuschauer sind zu wenig: In Hessen hagelt es derzeit wieder Absagen von Kulturveranstaltungen. Einige kleine Theater schließen gleich ganz. Und es werden kaum neue Tickets verkauft.
Hilfsgelder einstreichen oder doch möglich machen, was immer komplizierter gemacht wird: Kultur am Leben erhalten? Diese Frage stellen sich Veranstalter.
Benutzt, geliebt, verhätschelt und erforscht: Eine grandiose Ausstellung widmet sich der Tierwelt am Hof Ludwigs XIV., der zum Widerstandsnest gegen Descartes wurde, indem er den Mitgeschöpfen Verstand und eine Seele zusprach.
Als das „Brat Pack“ laufen lernte: Francis Ford Coppola hat seinen Filmklassiker „Die Outsider“ aus dem Jahr 1983 neu überarbeitet.
Büro-Romane handeln oft von einer Krise. So auch der des Liedermachers und Künstlers PeterLicht. „Ja okay, aber“ ist die Satire einer Maschinen-Gegenwart, in der Arbeit und Freizeit nicht mehr zu trennen sind.
Anglomanie, Okzidentalismus und Liberalität: Ian Buruma beschäftigt sich als Romanautor und als Publizist mit der Weite der Welt und den Grenzen der Toleranz. Die hat er auch selbst getestet. Heute wird er siebzig.
Karl Geiger will als erster Deutscher seit 20 Jahren die Vierschanzentournee gewinnen. Im Interview spricht er über seine Aussichten, den Reiz der Gefahr – und er erklärt, warum er kein Volksheld ist.
„Mein Herz ist zerbrochen“, sagt Reese Witherspoon: Freunde, Familie und die Filmwelt trauern um Jean-Marc Vallée. Der kanadische Regisseur ist am vergangenen Wochenende im Alter von nur 58 Jahren unerwartet gestorben.
Das schwer gezeichnete Esch als kommende Kulturhauptstadt Europas 2022 wird vom Künstler Gregor Schneider kongenial aufgemöbelt. Mit uns spricht er über das weggebaggerte Hinterland in seiner Heimat und Sonnenbänke als Pornographie.