In den Fluchten von Echoräumen
Jürgen Partenheimer antwortet mit Bildern auf Gedichte von Frauen. Der Mainzer Kleinverlag Golden Luft hat daraus ein zauberhaft schönes Buch gemacht.
Jürgen Partenheimer antwortet mit Bildern auf Gedichte von Frauen. Der Mainzer Kleinverlag Golden Luft hat daraus ein zauberhaft schönes Buch gemacht.
Im Zentrum von Padua wird es bald eine neue Statue geben. Sie zeigt Elena Cornaro Piscopia, die erste Frau mit Doktortitel einer abendländischen Universität. Als erste Frau reiht sich das Standbild neben 78 Männer.
Barockes ist gefragt, Abstraktes ebenfalls: Der spanische Auktionsmarkt zeigte sich im Jahr 2021 ausgesprochen vital.
Erwin Wurm, der King of Gurke, ist auch ein toller Koch. Ein Familienabend mit Pasta, Wein und Wiener Dialekt auf seinem Schloss Limberg.
Seit dem Sommer läuft die Rückholaktion von gefährdeten Afghanen, schleppend zwar, aber stetig. Doch wer es nicht rechtzeitig auf die Listen des Auswärtigen Amtes schaffte, hat wenig Chancen.
Für Thomas Schwarz erzählen Bäume Geschichten. In seinen Holzskulpturen bringt er sie zum Vorschein. Euromaxx-Reporterin Hannah Hummel besucht den Künstler in seinem Skulpturengarten im deutschen Bundesland Sachsen.
Die Sonderausstellungen der Museen sind voll, die permanenten Sammlungen dagegen werden kaum besucht. Wie lässt sich da das Publikum anlocken? Das Genfer Musée d’art et d’histoire wagt die radikalste Form.
Was für eine Wundertüte für Literatur und Film: Der zweite Band mit Tagebuchnotizen von Jonas Mekas
Eine Ausstellung im Landesmuseum Mainz zeigt die Skizzenbücher des Malers und Restaurators Philipp Janz. Sie begleiteten ihn bei Ausflügen in die Region.
Rolf Zehetbauer entwarf legendäre Filmsets für „Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“ oder „Das Schlangenei“. Für „Cabaret“ bekam er sogar einen Oscar. Jetzt ist der Filmarchitekt mit 92 Jahren gestorben.
Digitale Fegefeuer: In der Berliner Akademie der Künste widmet sich die Transmediale den Auswüchsen des Digitalkapitalismus. Sie stellt die richtigen Fragen, auf die noch niemand eine Antwort hat.
Die High-End-Branche dämmert vor sich hin. Aber es gibt zwei Orte, an denen sie wieder munter und erlebbar wird. Dort geht es um mehr als nur den perfekten Klang.
Yazan Khalili ist ein Sprecher des auf der Documenta 15 eingeladenen Künstlerkollektivs „The Question of Funding“. Er äußert sich zu dem Vorwurf, er habe Antisemitismus verbreitet.
Ein junger Dramatiker und Schauspieler will das US-Theater aus der elitären, der weißen Ecke herausholen. Wie Jeremy O. Harris gerade die amerikanische Bühnenwelt verändert. Oder es zumindest mit allen Kräften versucht.
Spotify kann auf den Katalog von Neil Young verzichten. Auch der Musiker und seine Partner dürften den Rückzug vom Musikstreaming-Marktführer wohl verkraften. Doch nicht nur eine mögliche Kündigungswelle dürfte dem Dienst Sorge bereiten.
Der Frankfurter Choreograph Fabrice Mazliah stellt seine „Manufactured Series“ am Mousonturm vor. Zugleich arbeitet er an einem neuen Begegnungsort. Körper benötigten Kontakt, wie er sagt.
Nur gut bedeckt kann man aus der Deckung kommen: Masken verbergen das Gesicht und können ungeahnte Facetten der Persönlichkeit hervorzaubern. Die Porträts von Stefan Moses zeigen es.
Zuhören, lostanzen: Acht Jahre nach dem Erfolgsalbum „Songs of Gastarbeiter“ von Imran Ayata und Bülent Kullukcu gibt es jetzt die großartige Fortsetzung.
Kochkunst ist Handwerk. Ein besonderes Utensil markiert den Protest des Malochers gegen den Künstler: Die Salatschleuder widerspricht dem Kult der Mühelosigkeit, die technische Geräte suggerieren.
In „Station Eleven“ zieht eine Theatergruppe durch eine Welt, die von einer Pandemie heimgesucht wurde. Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Tut es. Und es macht Hoffnung. Die Serie ist wie eine Umarmung, zumal für Künstler.
Die Abendauktion Alter Meister bei Sotheby's in New York erzielt ein solides Ergebnis. Für Überraschung sorgt die Statue eines Mannes aus dem antiken Ägypten.
Mit dem Angriff auf die Sängerin Sezen Aksu hat sich der türkische Präsident verschätzt. Künstler unterstützen sie. Aksu antwortet auf Erdoğans brutale Rhetorik souverän mit einem Gedicht.
Technobabies in der Industrieruine: Im Berliner Kraftwerk Mitte wird „Wet“ uraufgeführt, die neueste Choreographie von Sharon Eyal. Bei ihr gerät der Tanz binnen kurzer Zeit zur Dekoration.
St. Lucia gilt als die schönste der „Inseln über dem Wind“, überwuchert von Regenwald, überragt von Zwillingsvulkanen. Doch Natur ist bei weitem nicht das Einzige, das die Heimat des Literaturnobelpreisträgers Derek Walcott zu bieten hat.
Nach zwei Jahren kehrt die Haute Couture auf die Laufstege zurück. Die Designer wissen ihre alten Bühnen zu nutzen und setzen wieder auf Kollaborationen – sowie auf eine düstere Ästhetik.
Mit den Sommerspielen von 2008 betrat China die Weltbühne, und die kommunistische Führung wollte es so. Die Winterspiele von 2022 sind ganz anders. Sie zeigen, wie sehr das Land sich abschottet.
Die künstlerische Erforschung des Fotografischen: Die DZ Bank Kunststiftung in Frankfurt zeigt Arbeiten ihrer Stipendiatinnen sowie dreier Short-List-Künstler.
Der Nachlass des Berliner Galeristen Michael Schultz wird im Juni in Köln versteigert. 550 Positionen sollen zum Aufruf kommen.
Das Jahr ist jung, und draußen ist es ohnehin trüb: Die beste Zeit, sich mit den eigenen vier Wänden zu beschäftigen. Wir stellen die Wohntrends 2022 vor.
Eine Ausstellung in der Fondation Beyeler in Basel widmet sich dem Werk der großen amerikanischen Malerin Georgia O’Keefe
Im „1822 Forum der Frankfurter Sparkasse“ sind zwei Fahrstuhlkabinen zu sehen, die Spuren des Lebens aufweisen. Sie gehören zur Ausstellung des Künstlers Alex Chalmers
50 Millionen Pfund soll Damien Hirst 2007 für den von ihm geschaffenen Diamantenschädel bekommen haben: eine Rekordsumme. Tatsächlich kam der Deal nie zustande, sagt er jetzt.
Spotify kann auf den Katalog von Neil Young verzichten. Auch der Musiker und seine Partner dürften den Rückzug vom Musikstreaming-Marktführer wohl verkraften. Doch nicht nur eine mögliche Kündigungswelle dürfte dem Dienst Sorge bereiten.
Der Islamofaschismus in der Türkei hat eine neue Zielscheibe: die Sängerin Sezen Aksu. Präsident Erdogan hetzt persönlich gegen sie.
Seit über sechzig Jahren gehen Menschen in Görlitz-Hagenwerder achtlos an einem Frühwerk des teuersten lebenden Künstlers Gerhard Richter vorbei. Im Zuge der Feierlichkeiten zu seinem neunzigsten Geburtstag könnte sich das ändern.
Ob Leute zum Beispiel bei Facebook ihren richtigen Namen angeben müssen, beschäftigt sogar die Gerichte. Dabei geht es beiden Seiten in dem Streit eigentlich um das Gleiche. Sagen sie zumindest.