Roadmovie Ringbahn
Ein Wunder namens Kolomoro: In ihrem Berlinroman für Kinder erzählt Julia Blesken von Opa in der Plastiktüte und der vereinenden Kraft einer gemeinsamen Aufgabe.
Ein Wunder namens Kolomoro: In ihrem Berlinroman für Kinder erzählt Julia Blesken von Opa in der Plastiktüte und der vereinenden Kraft einer gemeinsamen Aufgabe.
Sie will Mauern einreißen und Europa und Afrika kulturell verbinden – aber in der Debatte über die Documenta setzt sie auf ein Expertengremium: Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
Am Rand seiner Mammutmontageessays häufen sich die Frage- und Ausrufezeichen der Leser: Zum 80. Geburtstag von Klaus Theweleit.
Ein Rekordjahr meldet das Dorotheum, über ein Platz in den Top Ten freut man sich bei Ressler: Die Bilanz des Jahres 2021 in Österreich fällt höchst erfreulich aus.
Gehaltsverzicht, 50+1 und Spiele in Saudi-Arabien? Mehr Kapital auf Basis deutscher Traditionen – das ist die entscheidende Frage im deutschen Fußball für die DFL-Vorsitzende Donata Hopfen. Die größte Gefahr droht aktuell vom Fan.
Bravourstück: Alexander Melnikov spielt Liszt in Mainz
Vom synodalen Weg zu Bach: Stadtdekan zu Eltz in der Frankfurter Reihe "Mein Lieblingsstück".
Rund 350 Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Russlands Vorgehen im Ukraine-Konflikt ausgesprochen.
Genau am richtigen Platz? Das scheint den Eltern in Lisa Kreißlers Roman „Schreie & Flüstern“ nach ihrem Umzug ins Dorf keinesfalls der Fall zu sein. Doch auf dem Land sind es die Jahreszeiten, die mit der eigenen Vergänglichkeit versöhnen.
Der Kulturförderer Osman Kavala sitzt seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in einem türkischen Gefängnis. Gibt es Hoffnung, dass er freikommt? Ein Gespräch mit seiner Ehefrau Ayşe Bugra.
Seit 70 Jahren sitzt Königin Elisabeth II. auf dem britischen Thron. Das Machtzentrum liegt allerdings längst bei der nächsten und übernächsten Generation – die eine behutsame Modernisierung bringen könnten.
Alles spricht dafür, dass Emmanuel Macron wieder französischer Präsident werden will. Im absehbaren Wahlkampf wird er aber auf intellektuellen Gegenwind stoßen.
Ein guter Galerist muss als verrückt gelten wollen: Paul Durand-Ruel setzte auf Impressionisten, als sie noch Außenseiter waren – und schrieb Kunstgeschichte.
In dieser Sonderfolge des Einspruch-Podcasts diskutieren wir mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Ethikratsmitglied Prof. Stephan Rixen und den Karikaturisten Greser und Lenz über die wohl umstrittenste Corona-Maßnahme.
Neues vom Skandal um die Kunsthalle im Flughafen Tempelhof: Wie kann es sein, dass der Berliner Senat die berühmten Hallen einem privaten Verein zur kostenlosen Bespielung überlässt? Und noch hunderttausende Euro zusätzlich gibt?
In vielen kulturellen Bereichen wird derzeit so weitergewurstelt, dass zur Corona-Erschütterung nicht noch weitere Schäden hinzutreten. Jetzt muss über die Zukunft nachgedacht werden.
Charles Baudelaire, Eugène Boudin, Claude Monet: Die Normandie ist für viele Künstler eine Quelle tiefer Inspiration gewesen. Vor allem das Flüchtige, Wechselhafte ihrer Schönheit schlug sie in ihren Bann.
Der WDR und das ZDF wollen den Eindruck erwecken, als könne man heute nicht mehr kritisch über israelische Politik sprechen. Das geht ziemlich schief.
Er war Knausgards Lehrer und ist Norwegens größter literarischer Avantgardist: Eine Begegnung mit Jon Fosse in Oslo anlässlich der deutschen Übersetzung von „Ich ist ein anderer“.
Von Peter Paul Rubens kann man einiges über die Marktwirtschaft lernen – der Barockkünstler ist sozusagen der Maler der marktwirtschaftlichen Moral.
Der Schweizer Andreas Müller-Weiss hat vor Jahren einen Comic über das Leben des expressionistischen Maler Ernst Ludwig Kirchner gezeichnet. Die Originalblätter sind jetzt im Kirchnerhaus Aschaffenburg zu sehen.
Vom Spitzendreher zum Spitzenschauspieler: Zum Tod des Charakterdarstellers, Stimmenwunders und DT-Intendanten Dieter Mann
Im Offenbacher Haus der Stadtgeschichte wird eine Ausstellung zu Arbeiten des in der Stadt geborenen Künstlers gezeigt.
Wenn sich kein neuer Sprecher für die Interessengemeinschaft der Frankfurter Galerien findet, steht die seit mehr als 30 Jahren bestehende Vereinigung vor dem Aus. Immerhin soll der gemeinsame Saisonstart der Galerien erhalten bleiben.
Ein Paukenschlag war die Nachricht, dass die Art Basel die FIAC von ihrem Platz verdrängt. Das unterlegene Messeunternehmen RX bündelt nun die Kräfte: Florence Bourgeois soll FIAC und Paris Photo leiten.
Spotify will schon länger unabhängiger von der Musikindustrie werden. Der Streit um Joe Rogan offenbart die Risiken der „Audio first“-Strategie. Für Künstler und ihre Partner dagegen kann die Aufregung eine Chance sein.
Vor fast 300 Jahren wurde in Norwegen eine Schamanentrommel der Samen geraubt. Heute steht sie in einem Museum in Meiningen – und könnte bald zurückgegeben werden.
Für diese Apologie der Spraydose muss sogar Duchamp herhalten: Carol Diehl lobt Banksy, wettert gegen dessen Kritiker und übt sich in antikapitalistischen Ausfällen.
Die Vita von Günter Kern im Osten wie auch die seines Bruders Georg Baselitz im Westen wurde maßgeblich vom selben Sündenfall bestimmt. Eine Erinnerung.
Im April eröffnet in Frankfurt mit dem MOMEM ein Museum, das der elektronischen Musik gewidmet ist. Der Musiker und DJ Stefan Hantel kritisiert das Projekt als „konservativ und eurozentristisch“.
Anders feiern, anders fragen: "Kane.Innen" in Frankfurt.
Leon Vockensperger will auf dem Snowboard zeigen, was in ihm vorgeht. In Peking geht der Deutsche beim Slopestyle wieder voll ins Risiko. Wenn sein geschundener Körper es erlaubt.
Für die Rahmenbedingungen muss die Politik sorgen: Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kulturministerin in Nordrhein-Westfalen, erläutert ihre Pläne für eine bessere soziale Absicherung freier Künstler.
„Another brick in the wall“ – „Freiheit“: Auf den Anti-Corona-Demonstrationen werden immer wieder dieselben Lieder gespielt – warum eigentlich?
Rechtsextreme und Querdenker suchen den Kunstverein in Zwickau bei „Spaziergängen“ heim. Sächsische Kulturinstitutionen und Forscher der Universität Leipzig fordern mehr Engagement und die Strafverfolgung der Rechtsradikalen.
Um bis zu 17 Prozent gibt der Kurs von Spotify zwischenzeitlich nach. Der Musikanbieter enttäuscht Analysten mit schlechten Zahlen im Neukundengeschäft. In Tokio meldet derweil Sony Probleme mit der Konsole PlayStation.