Peter Strooper war der Künstler im Sulky
Peter Strooper hatte eine ungeheure Ausstrahlung. Mit seinen Pferden bildete er eine Einheit. Mentale Energie und körperliche Kraft seiner vierbeinigen Schützlinge verstärkten sich gegenseitig.
Peter Strooper hatte eine ungeheure Ausstrahlung. Mit seinen Pferden bildete er eine Einheit. Mentale Energie und körperliche Kraft seiner vierbeinigen Schützlinge verstärkten sich gegenseitig.
Leipzig nimmt einen neuen Anlauf für ein weiteres Freiheits- und Einheitsdenkmal. Keiner braucht es, aber die fünf Millionen, die dafür vom Bund zur Verfügung gestellt wurden, sollen ausgegeben werden.
Dass ausgerechnet die „Querdenker“-Szene am Rosenmontag in Mainz gleich zwei Demonstrationszüge auf die Beine stellen will, finden viele Mainzer Narren gar nicht lustig. Mit „Spaß uff de Gass“ habe das jedenfalls nichts zu tun.
Der Ruhe wegen hat Loredana Nemes Rügen besucht. Der Buchen wegen fuhr sie immer wieder hin.
Fast fünfzig Skulpturen hat Erwin Wortelkamp für sein Kunst- und Naturensemble im nördlichen Westerwald zusammengetragen.
Karneval wird in Frankfurt an den kommenden Tagen kaum zu bemerken sein. Umzüge und Sitzungen wurden frühzeitig abgesagt. Nur im Internet wird es manches Helau geben.
Aus für den Wackelkandidaten: Bayerns Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler muss Platz für den bisherigen CSU-Generalsekretär Markus Blume machen.
Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, der Bruder von Prinz Albert, war auch Komponist. Seine Oper „Santa Chiara“ war 1854 von Franz Liszt uraufgeführt worden. Jetzt zeigt das Staatstheater Meiningen das Stück als schrägen Spaß.
Silly walks gibt es hier nicht! Nie war die Promenadologie so unhintergehbar wie heute. Die Frankfurter Schirn untersucht, was jüngere Künstler am politischen Flanieren interessiert.
Etwa zwanzig Ensembles können weltweit vom Streichquartett-Spiel leben. Was muss man können und wollen um als Quartett bestehen zu können? Ein Gespräch mit dem Geiger und Hochschulprofessor Oliver Wille.
Tarnname Taubenkraut in 1001 Nacht: Der libanesische Künstler Walid Raad legt in der Kunsthalle Mainz seine alternativen Fakten vor.
Die Spiegel von Suburbia: Zum Tod des tief reflektierenden und auch noch klug schreibenden Künstlers Dan Graham, der fünfmal in Folge zur Documenta eingeladen wurde.
Intensität des Augenblicks: Die Galerie Karsten Greve in Paris zeigt in einer eindrucksvollen Schau Blumenstillleben und anderes aus dem Spätwerk von Lovis Corinth.
Der Druck der Wokeness auf Opernhäuser und Filmfirmen wächst mehr und mehr. Doch die Wiener Musikfilmmesse Avant Première zeigt auch, welche Chancen der Markt bietet. Corona sorgt außerdem für mehr Flexibilität und Spontanität.
Nach zweijähriger Corona-Zwangspause soll das beliebte "Festival für alle" im Kreis Groß-Gerau Ende August wieder über die Bühne gehen: "Die Crackers" und andere Künstler haben schon zugesagt.
Ein schwarzer Musiker sucht seinen Platz: William Melvin Kelleys Roman „Ein Tropfen Geduld“
Nach einer knapp fünfmonatigen „Auszeit“ will der Kölner Kardinal Woelki seine Amtsgeschäfte in der nächsten Woche ungeachtet der großen Widerstände im Erzbistum Köln wieder aufnehmen. Aber seinen ersten öffentlichen Termin sagte er ab.
Nach fast zwei Jahren Corona-Pause werden im Circus Krone in München wieder Artistik, Dressuren und Clownereien geboten. Im Programm „New Memories“ sind auch einige beim Zirkusfestival in Monte Carlo ausgezeichnete Nummern zu sehen.
Sensation oder Blamage? Das Orlando Museum of Art in Florida zeigt 25 angeblich jahrzehntelang verschollene Werke von Jean-Michel Basquiat. An der Authentizität der Gemälde gibt es allerdings erhebliche Zweifel.
Parteiausschlüsse für heftige Meinungsverschiedenheiten seien vom Parteienrecht nicht vorgesehen. Mit diesen Worten reagiert der SPD-Generalsekretär auf das enge Verhältnis des früheren Kanzlers zu Putin.
Das Werk Mary Warburgs wird in einer Hamburger Ausstellung neu entdeckt. Die Künstlerin hatte einen berühmten Mann und deshalb eine typische Karriere. Was ging dadurch verloren?
Die Drehbuchautorin Anika Decker hat mit ihrer Klage gegen Til Schweiger und Warners Bros. einen weiteren Erfolg erzielt. Es geht um Anteile aus den Einnahmen durch die Filme „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“.
Ein Londoner Museum muss sich mangelnde Sensibilität für seelische Gesundheit vorwerfen lassen – und nimmt einen Radiergummi in Form von Van Goghs abgeschnittenem Ohr aus dem Shop.
2014 kursierte die „Ice Bucket Challenge“ im Netz und sammelte Spenden für die Erforschung von ALS. Ein ungewöhnliches Beispiel, wie Social Media die Medizin beflügeln kann. Was hat die Kampagne bis heute bewirkt?
Emily Ratajkowski wurde berühmt, weil sie ihren Körper zeigte. Früher bedeutete das für sie Selbstbestimmung – heute bereut sie manches. Ein Gespräch über Scham, Schönheit und übergriffige Männer.
Indo-niederländischer Dschungelsymbolismus: Ein spektakulärer Ankauf bereichert die Alte Nationalgalerie Berlin auf Terrain, das dort nur dünn besetzt ist. Jan Toorops „Hetäre“ zeigt, warum die Museen auch künftig außereuropäische Kunst brauchen.
Im Laufe eines halben Jahrhunderts hat Angelika Platen mit ihren Porträts ein „Who is Who“ der Kunstszene geschaffen. An diesem Samstag wird sie achtzig Jahre alt.
Unerhört frisch: Das Britische Museum zeigt die Welt von Stonehenge, präsentiert ein neues Bild der Anlage und ihrer Zeitgenossen – und fragt nach dem kulturellen Nutzen von Migration.
Martin Kippenberger malte sein berühmtes Bild „Paris Bar“ nicht selbst, sondern ließ es von dem Plakatkünstler Götz Valien ausführen. Der zeigt nun eine Version des Werks unter eigenem Namen – und Berlin diskutiert einen Urheberrechtsstreit.
Erich Dieckmann war der berühmteste Möbeldesigner am Bauhaus. Heute ist er fast vergessen. Eine Ausstellung in Halle fragt, wie das passieren konnte.
Voriges Jahr fiel Karneval aus, dieses Jahr wird in Köln wieder gefeiert. Das wird teuer.
In Paris haben Kinoliebhaber eine neue Sehnsuchtsadresse: Im Hotel Paradiso hängt in jedem Zimmer eine Leinwand
Alles was digital ist, gilt als ökologisch - weil man den Schmutz nicht sieht. Doch nach Berechnungen braucht man allein für die Klimaneutralität von NFTs sieben Millionen Bäume.
Er schöpft aus der Tiefe der schwarzen Musik und lässt die heutige so klingen, als wäre sie schon immer dagewesen: Dean Josiah Cover alias Inflo ist im Pop der Mann der Stunde.
Gemeinsam gehen das Historische Museum, das Jüdischen Museum und das Frankfurter Institut für Stadtgeschichte ein digitales Großprojekt an: Eine App und zwei Websites sollen ausführlich über die Stadtgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus informieren.
Auf den traditionellen Rundgang der Städelschule hat man pandemiebedingt warten müssen. Jetzt gibt es drei pralle Tage Kunst.