Zur Sommerfrische an die Ostsee
Zum 48. Mal findet in Ahrenshoop die jährliche Kunstauktion statt. Sammler maritimer Motive und von Kunst aus der DDR werden wieder auf ihre Kosten kommen.
Zum 48. Mal findet in Ahrenshoop die jährliche Kunstauktion statt. Sammler maritimer Motive und von Kunst aus der DDR werden wieder auf ihre Kosten kommen.
Auf der Documenta werden antisemitische Werke gezeigt. Für den Geschäftsführer der Schau, Alexander Farenholtz, ist das kein Grund, an ein vorzeitiges Ende zu denken.
Im Museum Wiesbaden begrüßt jetzt ein leibhaftiger Tiger die Besucher. Wie er ins Haus gekommen ist, können Susann Steinmetzger und Felix Richter erzählen. Denn sie haben ihn in mühsamer Arbeit präpariert.
Bene Reinisch ist 31 Jahre alt, hat schon lange als Comedian und Zauberkünstler gearbeitet und wagt jetzt den Sprung ins Kabarett: Ein Debüt bei Stoffel im Frankfurter Günthersburgpark.
Die Wahrheit über die Siebziger – ein Interviewbuch erinnert an den großen Regisseur Claude Sautet.
Konzerte und Kunst: Das Festival Sommerwiese lockt im August auf das Gelände der Frankfurter Jahrhunderthalle. Im Mittelpunkt ist dabei der Löschteich vor der Halle.
Die Abonnenten brechen scharenweise weg, wenn das Publikum kommt, dann eher spontan: Die Theater in der Rhein-Main-Region spiegeln alle nationalen Trends. Und sehen Hoffnungszeichen, wenn sie auf neue Wege setzen, Bindung ans Publikum und vor allem gutes Programm.
Das Konzertleben brummt in diesem Sommer, und doch müssen immer wieder Auftritte und Festivals abgesagt werden. Ein Grund dafür ist die Zurückhaltung des Publikums beim Vorverkauf.
Rückblick auf eine poetische Jugend: Rüdiger Görners frühe Gedichte sind versammelt in dem Band „Dichterlos“.
Chronische Kopfschmerzen können die Tagesarbeit schwer belasten. Warum es wichtig ist, den Ursachen der Krankheit auf den Grund zu gehen und die Gefahr einer Karrierebremse auszuschalten.
Nur gegen die Aufschreie der Kunst gibt es keine Immunisierung. Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele.
Sie gehen an Schulen, um von ihrer Vergangenheit als Suchtkranke zu erzählen: Damit erreichen die Künstler vom Improvisationstheater RequSiT viel. Obwohl die Truppe bis Sommer 2023 ausgebucht ist, fehlt es an Geld.
Sten Nadolny brachte mit „Die Entdeckung der Langsamkeit“ 1983 einen der größten Erfolgstitel der deutschen Literaturgeschichte heraus. In den Roman über den Polarforscher Sir John Franklin ging die Ausbildung des Historikers ein. Jetzt feiert Nadolny seinen 80. Geburtstag.
Gefallene Abo-Zahlen haben den Klassik-Veranstaltern in der vergangenen Saison zu schaffen gemacht. Nun geht der Trend aufwärts, und etwa das Rheingau Musik Festival brummt.
Mit der Zertrümmerung eines Flügels im Museum Wiesbaden soll 1962 die Geburtsstunde des Fluxus geschlagen haben. Ein Rundgang durch die Jubiläumsausstellung im Nassauischen Kunstverein stimmt nostalgisch.
Marktführer Universal Music legt im zweiten Quartal in fast allen Bereichen zu.
Eine Bilderliebe: Michael Krüger über Gemälde von Giovanni Segantini.
Tanz in der Lagune: Wayne McGregor öffnet der Biennale Danza künstliche Räume und neue Perspektiven. Da gibt es virtuelle Tänzer und echte. Zuschauer bekommen eine Helmbrille.
Vor lauter Hakennasen und Davidsternen kann die Documenta keinen Antisemitismus erkennen in antisemitischen Bildern. Leitung und Öffentlichkeitsabteilung sind überfordert, verwirrt und inkompetent.
Der Einzelne und seine Moral: Eberhard Rathgeb porträtiert das entschiedene Außenseitertum von Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und Sören Kierkegaard.
Die Düsseldorfer Galerie Schmela machte nicht nur Beuys groß, sie holte auch die amerikanische Nachkriegsavantgarde an den Rhein. Wie, legt Schmela-Enkelin Lena Brüning in einer lesenswerten Studie dar.
Mit 200 Millionen Euro fördert der Bund ein Forschungszentrum zu Transformationserfahrungen in Ostdeutschland. Russlands Krieg gegen die Ukraine entfacht nun einen Konflikt über dessen inhaltliche Ausrichtung.
Massenprodukt, Propagandainstrument, Kunstform: Das Folkwang Museum in Essen erzählt die Geschichte des Plakats – und zeigt, wie ein widerspenstiges Medium domestiziert wurde.
Die geistliche Musik von Edward Elgar wird im Carus-Verlag neu ediert - ein schöner Wurf, der Chorleiter und Dirigenten hierzulande zu Aufführungen ermuntern könnte.
Noch sind im Alten Gericht in Wiesbaden die Handwerker zugange, bevor dort die Gründer- und Kreativszene einziehen wird. Äußerlich erstrahlt das Gebäude schon in neuem Glanz.
Die Welt kann er nicht heilen, aber Hoffnung geben doch: Ein Treffen mit Rolf Zuckowski, dessen Kinderlieder noch heute gesungen werden.
Eine Besucherin entdeckt noch mehr antisemitische Karikaturen in Kassel: Sie zeigen Zerrbilder von Soldaten mit Davidstern, dargestellt als Kindermörder. Die Documenta befindet: alles harmlos.
Einmal im Jahr bricht die Kunstwelt über die ruhige griechische Insel Hydra herein. Dieses Mal für den Ausnahmezustand verantwortlich: Maximalist Jeff Koons.
Wie der Neffe des venezianischen Canaletto in Sachsen die Kunst revolutionierte und was sich De Chirico später genau ansah: Dresden zeigt die ganze Kunstfertigkeit „seines“ Bernardo Bellotto.
Es geht um das klassische Thema des Bildnisses: um Porträts von jüngeren wie älteren Frauen, von Puppen, Püppchen, Stars und Sternchen.
Ein Quartier im Wandel: Ein Hochglanzmagazin zeigt Charaktere aus dem Frankfurter Ostend und stellt Bauprojekte vor.
Die Zeitschrift „kritische berichte“ wurde vor fünfzig Jahren als Gegenmedium zur konservativen Kunstgeschichte gegründet. Auf der Jubiläumstagung wurden nun die Arbeitsbedingungen im Fach und die Kommunikation mit dem außerfachlichen Publikum diskutiert.
Ukrainisch-russische Synergien: Beim Festival „Sommer in Stuttgart“ diskutiert der ukrainische Komponist Maxim Kolomiiets mit seinem exilrussischen Kollegen Sergej Newski. Und die Kiewer Jazz-Rock-Band RADZ startet eine Tournee.
Sibylle Bergemann war die bekannteste Modefotografin der DDR und eine bedeutende Chronistin ihres Alltags. Eine Berliner Ausstellung zeigt ihr Lebenswerk.
Die israelische Kunsthistorikerin Galit Noga-Banai hat mit einer Freundin die Oberammergauer Passionsspiele besucht. Dies ist ihr Bericht.
Vor zwei Jahren hat Garush Melkonyan beim Besuch im Deutschen Filmmuseum die Technik der Lithophanie entdeckt. Jetzt stellt der Pariser Künstler in Frankfurt vor, was er daraus gemacht hat.