Der Mann, der den Kanzler beschimpft
Der britische Künstler und Documenta-Teilnehmer Hamja Ahsan schmäht Olaf Scholz als Faschisten. Und beschimpft auch alle anderen Deutschen. Ist das Kunst? Und muss man es sich gefallen lassen?
Der britische Künstler und Documenta-Teilnehmer Hamja Ahsan schmäht Olaf Scholz als Faschisten. Und beschimpft auch alle anderen Deutschen. Ist das Kunst? Und muss man es sich gefallen lassen?
Vier Wochen lang konnten internationale Künstler im Rahmen eines Residenzprogramms im Frankfurt LAB proben und experimentieren. Nun präsentieren sie ihre Ergebnisse.
Lesungen, Mitmachaktionen, aber vor allem Konzerte: Mit diesen Mitteln will Seligenstadt dafür sorgen, dass Händler und Gastronomen gut durch den Sommer kommen.
Der Bildhauer Bernd Stöcker macht in in der niederbayerischen Marktgemeinde Triftern aus einem ehemaligen Wirtshaus ein Kulturzentrum. Langsam, aber sicher.
Vom „Sogenannten Linksradikalen Blasorchester“ über Heiner Müller zu „Stifters Dingen“: Beim Komponisten Heiner Goebbels sind Puls und Impuls immer eins. Heute wird er siebzig Jahre alt.
Beim Implantieren Festival geben freischaffende Künstler ab dem 10. September Einblicke in ihre Arbeitsprozesse - und laden die Zuschauer zum Mitmachen ein.
Der Künstler Jordan Wolfson stellt sich im Kunsthaus Bregenz den Abgründen der technologisch aufgerüsteten Gegenwart mit einem Mix aus ungenierter Indifferenz und schwarzem Humor.
Von Florenz nach Bengalen und Brasilien: Eine Tagung über die Kulturpolitik der Medici zwischen 1530 und 1648.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat nach ein paar Wochen Aufklärungsarbeit auf der Documenta 15 Bilanz gezogen: Auch Menschen, die sich für aufgeklärt halten, verharmlosen den Holocaust, stellen NS-Vergleiche an und glauben an Verschwörungsmythen.
Teddy Ray war durch Auftritte im Fernsehen und Internet-Memes bekannt geworden. Jetzt ist er im Alter von 32 Jahren überraschend verstorben.
Wer kennt die pianistische Weltkriegsdichtung von Mel Bonis? Wer den Ernst der Polyphonie von Arno Babadjanian? Solche Schätze werden bei den „Raritäten der Klaviermusik“ gehoben.
Das Porträt +++ Strom aus Atomkraft +++ Gendern von oben +++ Literarisches Leben: Éric Marty +++ Jean-Jacques Sempé gestorben +++ Stadtplanung
Zum 70. Geburtstag bringt hr2-Kultur sechs Stunden Heiner Goebbels.
1942 wurde er von den Nationalsozialisten ermordet, sein künstlerisches Schaffen sollte ausgelöscht werden: Nun wird zur Erinnerung an den Schriftsteller Walter Serner eine Internationale Gesellschaft gegründet.
Glas ist vielseitig einsetzbar: im Alltag, in der Kunst, über und unter der Erde.
Der Maler Dmitri Wrubel war in der Kunstgeschichte ausgesprochen bewandert und blieb zu Unrecht ein One-Hit-Wonder. Sein berühmtestes Bild kennt allerdings jeder. Nun ist er mit 62 Jahren gestorben.
Die spanischen Auktionshäuser feierten im ersten Halbjahr Erfolge mit alten Bekannten. Für Höhepunkte sorgte geschütztes Kulturgut.
Erwin Planck war im Widerstand aktiv und wurde von den Nazis umgebracht. Was mag in seinem Vater vorgegangen sein? Wie war das Verhältnis zwischen beiden? Zu den Umständen einer literarischen Annäherung.
Vom Rheingau in das Neapel des Spätbarock: Andreas Scholl, die Flötistin Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700 spielen in Kloster Eberbach Musik des italienischen Südens.
Um Bildung zum Thema Nachhaltigkeit geht es bei einer Aktionswoche. Auch zur Zukunft der gesperrten Straße sammeln die Initiatoren Ideen.
Das musikalische Programm des Offenbacher Lichterfests hat das Symphonie-Orchester gestaltet.
Als Cornelius Johnson 1936 in Berlin eine Goldmedaille gewann, schenkten ihm die Nazis eine Eiche. Sie steht noch heute in Los Angeles und ist ein Symbolort des Triumphs über weißen Rassenhass. Ein Besuch.
Nach zwei Jahren Pause hatten die Musikveranstalter große Hoffnungen für diesen Festivalsommer. Bis ihnen Personalnot und hohe Kosten die Bilanz verhagelten.
Der Rapper Kendrick Lamar ist längst beides: ein Idol der afroamerikanischen Kultur und ein Megastar des Mainstreams. Jetzt hat er seine Tournee zum neuen Album „Mr. Morale“ begonnen. Aber er kommt nicht bei allen Kritikern gut an.
Die Fotokünstlerin Elina Brotherus arbeitet sich mit ihren Inszenierungen durch ihr Leben und durch die Kunstgeschichte. Eine Ausstellung in Frankfurt.
Das meinungsstarke Beuteltier von Marc-Uwe Kling kehrt zurück ins Kino. Jahrelang hat sein Schöpfer kaum Interviews gegeben. Jetzt spricht er über Privatsphäre, Bequemlichkeit und ein anständiges Leben im kapitalistischen System.
Der mutmaßliche Angreifer Salman Rushdies sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Das Mitgefühl für den verletzten Schriftsteller bleibt unterdessen groß. Nun gibt es erste Anzeichen für eine Besserung seines Zustands.
Das schwedische Schloss Drottningholm hat ein berühmtes Barocktheater mit historischen Maschinen und kostbaren Bühnenprospekten. Der Dirigent und Regisseur George Petrou hat Antonio Vivaldis Oper „Giustino“ dorthin gebracht. Ein erlesen-schöner Abend.
Nach dem Messerattentat ist der Zustand des Schriftstellers nicht gut. Ein 24-Jähriger attackierte Rushdie auf einer Veranstaltung – Zeugen sprechen von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen.
Heftige Windböen haben in den frühen Morgenstunden Teile der Bühne losgerissen. Eine Person starb, mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt, manche von ihnen schwer.
Im Sommer, wenn viele Galerien schließen, präsentiert die Ausstellungshalle in Frankfurt jede Woche die Arbeiten neuer Künstler. Immer für exakt ein Wochenende.
Warum man Gas für Glas braucht.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Nur nicht in die alte Verehrung von Avantgarden verfallen: Ein Band mit Texten von Eduard Beaucamp.
Er liebte das Leben, und weil er auch so zeichnete, wurde er zurückgeliebt: Zum Tod des Jahrhundertcartoonisten Jean-Jacques Sempé.
Der Chagos-Archipel ist die letzte britische Kolonie in Afrika. Die Menschen, die dort einst lebten, mussten einer Militärbasis weichen. Noch immer kämpfen sie für eine Rückkehr.