Im Zweifel für die Freiheit
Die Meinungsfreiheit steht unter Beschuss. Wir brauchen mehr offene Debatten und zugleich Grenzen gegenüber Gewalt und Selbstjustiz.
Die Meinungsfreiheit steht unter Beschuss. Wir brauchen mehr offene Debatten und zugleich Grenzen gegenüber Gewalt und Selbstjustiz.
David Bowie zeigte Sinn für Familie und Wegbegleiter und hatte das Finanzielle nach seinem Ableben sorgsam geregelt – und eine eigenwillige Form für seine Bestattung bestimmt.
Die Amazon-Serie „Schickeria“ verspricht die besten Bilder und Geschichten aus der „Zeit, als München noch sexy war.“ Waren die Sechziger und Siebziger wirklich so?
Keiner war wie Dürer: Das Musée Condé bei Paris feiert zum 200. Geburtstag seines Gründers den Zauberer des Griffels. Die Kuratoren zeigen rund zweihundert Werke Dürers.
Bei so vielen Plattitüden siegt am Ende die Langeweile: Robert Misik versichert zukünftigen Revolutionären, dass Künstler von Bedeutung immer auf ihrer Seite waren.
Gelungen als Skulptur und städtebauliche Figur: Der 1977 errichtete Brunnen an der Frankfurter Freßgass' ist ein Beispiel dafür, was Kunst im öffentlichen Raum vermag.
Vor 50 Jahren ist das Bürgerhaus Sprendlingen eröffnet worden. Es ist heute eine feste Größe im Kulturleben der Region.
In seinem Roman „Zum rosa Hahn“ erzählt Erik Fosnes Hansen von zwei Goldmachern und einem grotesken Stadtstaat.
Der Waldglasweg bietet Erlebnisse, und das nicht erst nach vielen Kilometern, sondern sofort. Freude machen auch die besonderen Fenster einer Kirche.
Um Menschen in der Ukraine zu unterstützen, hat die Münchner Galerie Sperling eine Benezifaktion gestartet. Dreihundert Künstler gestalten Postkarten. Die Nachfrage ist groß.
Je mehr Künstler eine faire Bezahlung fordern, desto eher wird es eine geben. Und damit vielleicht auch noch interessantere und bessere Kunst. Über die Initiative CASE, die genau dafür kämpft.
Als Aids noch ein sicheres Todesurteil war: James Rogans Dokumentarfilm „Freddie Mercury: Der letzte Akt“ erzählt von HIV in den Achtzigerjahren, von Mercurys Sterben und viel davon, wie heute wieder stigmatisiert wird.
Er war die außenpolitische Stimme der Wochenzeitung „Die Zeit“ über Jahrzehnte hinweg. Nun ist Theo Sommer im Alter von zweiundneunzig Jahren in Hamburg gestorben.
Schlimmer als „Clickbait“, aber im Kommen: Was ist „ZeroClick Content“ und wie entwertet es digitale Inhalte?
Der Gewinn eines renommierten Preises wie der Grammy beflügelt die Kreativität eines Künstlers. Eine reine Nominierungen dagegen weniger, wie eine Untersuchung zeigt.
Kulturgeschichtlich und architektonisch ist Sergej Rachmaninows Villa Senar ein Denkmal ersten Ranges. Andrea Loetscher leitet das neugegründete Kulturzentrum darin. Es steht vor großen Aufgaben.
Der Mordversuch an dem Schriftsteller hat auf der ganzen Welt Entsetzen hervorgerufen. In Frankfurt bekunden auch Exiliraner ihre Empörung über die Tat.
Das geblümte Sofa ist nicht mehr da, aber die Goethe-Ausgabe steht im Arbeitszimmer. Und dann ist da noch ein Pool: Besuch im Thomas Mann House bei Los Angeles.
Das immer noch kriegsversehrte Prishtina wird nach hundert Tagen Manifesta eine andere Stadt sein. Der Besuch der Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst lohnt schon jetzt.
Der Documenta-Künstler Hamja Ahsan beleidigte Olaf Scholz, eine seiner Arbeiten wird als antisemitisch kritisiert. Seine Kunst darf er trotzdem weiterhin zeigen, nur er selbst ist auf der Weltkunstschau nun unerwünscht. Dafür hagelt es Kritik.
Sie ist nicht einmal 30 Jahre alt und hat schon die Hälfte ihres Lebens als Schauspielerin gearbeitet: Jella Haase spricht im Interview über Bösewichte, das Komödiantische in der DDR und den Berliner Sommer.
Der Kryptocrash hat auch den gehypten NFT-Markt erfasst. Marina Abramović und Damien Hirst setzen trotzdem auf Blockchain-Kunst – mit ganz unterschiedlichen Motiven.
Mit 19 Jahren zeigt der israelische Pianist Yoav Levanon schon eine ungeheure Kraft und Reife. Die große Steigerung seines Programms beendete er mit einem merkwürdigen Montageeffekt.
Das Bergen Philharmonic Orchestra gehört zu den besten Ensembles der Welt. Beim Auftritt in Wiesbaden wurde es vom Pianisten Víkingur Ólafsson begleitet.
Der Ethnologe Michael Oppitz brachte auch Künstler wie Joseph Beuys zum Staunen. Am Samstag wird der kunstvolle Deuter der Schamanen achtzig Jahre alt.
Über die Reaktionen auf Isabelle Stevers Film „Grand Jeté“ in einer Berliner Vorführung.
Niemand sieht so viel Grandezza und abgepackten Pumpernickel wie Berufsreisende. Der Frankfurter Vortragskünstler Jo van Nelsen hat daraus eine ganze Serie gemacht: „Frühstücksräume der Nation“.
Die Mitglieder des Kollektivs Ausgesprochen frei lesen Simone des Beauvoir, hören Florence & The Maschine und führen das Stück „Inside Sybille“ auf.
Was für den Bau von Schutzräumen, Konsequenzen bei der Documenta und für die SPD bei der Hessen-Wahl spricht. Die Woche im Rückblick.
Schüler, Studenten und Lehrer sollen in China die Worte ihres Anführers Xi studieren. Das eigene System soll so jenem des Westens überlegen erscheinen. Wer Erfolg haben will, macht mit.
Der neue Leiter der Ausstellungshalle Schirn in Frankfurt heißt Sebastian Baden. Er will auf Kontinuität setzen und interessiert sich für Kunst und Politik. An Erfahrung bringt er so einiges mit.
Als Fokus-Künstler des Rheingau Musik Festivals spielte Pianist Jan Lisiecki auf Schloss Johannisberg. Im Repertoire hatte er Werke von Frédéric Chopin.
Schloss Fasanerie bei Fulda zeigt Porträts und Landschaften von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren. Als Hofmaler schuf er vor allem Porträts.
Der Erste Sprühclub lädt die Graffitiszene mal weider zum Lincoln Wall Jam nach Darmstadt – und hat selbst schon einmal vorgelegt: mit der Fassadengestaltung der Stadtbibliothek.
Familiengeschichten am Ende des Zweiten Weltkriegs: Steffen Schroeders Roman über den Widerstandskämpfer Erwin Planck.
Das ZKM in Karlsruhe widmet dem amerikanischen Videokünstler John Sanborn eine Retrospektive. Sie zeigt ihn als Pionier und Meister vieler Klassen, den nun existenzielle Fragen umtreiben.