Kampf der Ikonen
Die russische Pop-Diva Alla Pugatschowa kehrt nach Moskau zurück und trauert um Michail Gorbatschow. Dem Regisseur Nikita Michalkow und dem TV-Propagandisten Wladimir Solowjow hält sie vor, sie hätten ihre Menschlichkeit verloren.
Die russische Pop-Diva Alla Pugatschowa kehrt nach Moskau zurück und trauert um Michail Gorbatschow. Dem Regisseur Nikita Michalkow und dem TV-Propagandisten Wladimir Solowjow hält sie vor, sie hätten ihre Menschlichkeit verloren.
Die unter der Ägide des Stadtplaners Ernst May durchgestaltete Bruchfeldsiedlung hat das Künstlerkollektiv „Untere Reklamationsbehörde“ zu einer Performance inspiriert.
Bilder zur Zeit: Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung die Finalisten ihres Fotopreises und vorzügliche Neuerwerbungen, darunter auch einige ikonisch gewordene Fotoserien.
Die Berliner Modewoche lädt mit mehr als 120 Schauen, zahlreichen Panel Talks und neuen Formaten in die deutsche Hauptstadt. Mit dabei sind konstante Größen, aber auch dem Mode-Nachwuchs wird eine Plattform geboten. Ein Überblick.
Beim Sammlerpaar Marcel Sembat und Georgette Agutte gingen die Künstler des Montmartre ein und aus. Das Erbe der vor hundert Jahren Verstorbenen bewahrt ein kleines Museum an der Seine. Es ist eine Reise wert.
Eine Studie im Auftrag der Gema beleuchtet die Gemengelage auf dem Streaming-Markt. Sie offenbart viel Unzufriedenheit unter den Gema-Mitgliedern. Doch nicht nur Kritik vom Verband der Labels unterstreicht: Es ist kompliziert.
Er ist in Bayern aufgewachsen, wurde in Deutschland mit seinen Filmen berühmt und in seiner zweiten Heimat Amerika eine Legende. Heute wird Werner Herzog achtzig.
Von den Ursachen der Hitze im Rhein-Main-Gebiet über den Umgang mit Corona zum Schulstart in Hessen bis hin zu den Vorteilen der Stromerzeugung vom heimischen Balkon. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Abschlusswochenende des Rheingau Musik Festivals sorgt mit großen Orchestern, Solisten und Dirigenten noch einmal für Begeisterung.
Das Vertrauen in Hongkong ist nicht mehr ungebrochen, und im Wettbewerb unter Asiens Kunstmetropolen wertet die neue Messe Frieze Seoul nun Südkoreas Hauptstadt auf. Doch auch Tokio holt auf.
An die „Eppsteiner Zeit“ des Künstlerpaares Bergmann-Michel erinnert eine kinetische Installation von Kai Wolf. Sie steht nun am Bahnhof der Burgstadt.
Er ließ sich gefühlte Ewigkeiten ohrfeigen, als menschlichen Teppich betrampeln und nackt mit Dartpfeilen bewerfen. Nun wird der Extremkünstler und Körperexperimentator Wolfgang Flatz siebzig Jahre alt.
Die enorm steigenden Preise erschüttern Großbritannien. Viele Bürger und Tausende Betriebe bangen um ihre Existenz. Eine denkbar schlechte Ausgangslage für Liz Truss, die wahrscheinlich nächste britische Premierministerin.
Die Düsseldorfer und Kölner Galerien starten in die neue Saison, präsentieren eine internationale Kooperation und überraschende Funde.
Wie können filmische, performative und digitale Elemente im Theater zusammenwirken? Dieser Frage geht die zweite Auflage des PAD-Festivals in Darmstadt nach.
Am Samstag und am Sonntag findet in Offenbach das Riviera-Festival für Popkultur statt.
Nach 16 Jahren im Profi-Tennis ist Schluss. Das Feuer brennt noch immer in der Darmstädterin, aber der Körper rebelliert.
Die Antike war für ihn ein Schatz, den man nur bergen musste: Eine Berliner Ausstellung zeigt das Werk des Bildhauers Donatello, der die Renaissance in Florenz begründete
Marmor, Stein und Terrakotta spricht: Eine Berliner Ausstellung zeigt, dass Renaissance auch Unergründlichkeit und nie ganz aufzulösende Spannung bedeutet. Donatello ist der Begründer dieser Formenwelt.
Unter Spaziergangswissenschaftlern: Neben gutem Marketing für ihr Nebenfach wollen sie das Denken und Wahrnehmen verändern. Ein Besuch auf der Documenta in Kassel.
In Nigeria dürfen bald nur noch nigerianische Akteure in Werbungen auftauchen. Das soll der lokalen Branche helfen und Arbeitsplätze schaffen.
Die Nobelpreisträgerin bekommt drei weitere Jahre Haft. Damit summiert sich die Gesamtstrafe auf schon 20 Jahre. Auch die ehemalige britische Botschafterin wurde verurteilt.
Der Kunsthändler Johann König soll Frauen belästigt haben. Die Vorwürfe sind vage. Wie gefährlich können sie ihm werden?
Er war einer der mächtigsten Männer der deutschen Fernsehbranche. Jetzt muss sich der frühere MDR-Mann Udo Foht wegen Betrugs vor Gericht verantworten.
Schwünge, Pirouetten, Salti: Entstanden ist die junge Sportart in New York, nun boomt sie auch hierzulande. Erlaubt ist, was gefällt – ein Trend für Individualisten.
Der langjährige Leiter des Moskauer Filmfestivals Nikita Michalkow preist Russlands Krieger in der Ukraine und den bewaffneten Kampf für traditionelle Werte.
Der Galerist Johann König soll einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“ zufolge Frauen sexuell belästigt haben. Er weist die Vorwürfe zurück.
Was knarrt denn da? Wenn das Goethehaus in Weimar von 2026 an restauriert wird, gilt es eine Besonderheit unbedingt zu bewahren – das Parkett.
Wo einst Fleischextrakt gebraut wurde, blüht jetzt Kunst: Der Stadtteilhistoriker und Filmeffektspezialist Harry Haarstark hat das Milchsack-Gelände im Gutleutviertel erforscht.
Rund 170 Künstler landen in Südhessen dazu ein, sie an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und an Workshops teilzunehmen.
Die EU-Außenminister haben sich darauf geeinigt, die Einreise russischer Staatsangehöriger nach Europa in Zukunft zu beschränken. Wie weit das gehen soll, bleibt jedoch umstritten.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat gut tausend Documenta-Besucher zur Kunst und zu den antisemitischen Bildern befragt. Die Antworten waren bestürzend – und entlarvend. Ein Gespräch mit Julia Alfandari und Meron Mendel.
Das soll Theater sein? Na klar. Mit dem live gespielten Stummfilm „The Storyville Mosquito“ lädt der Frankfurter Mousonturm alle ab zehn Jahren in die neue Spielzeit ein.
Zehn Jahre nach dem Tod ihres Stifters hat die Dotter-Stiftung in Darmstadt-Eberstadt vieles erreicht: Neben den Bildungsprojekten im sozialen Brennpunkt Eberstadt-Süd sind die Dotter-Konzerte ein besonderes Projekt.
Kein Hinweis, keine Erklärung: Wer aber Lionel Röhrscheids Arbeit an der Frankfurter Kunstsäule näher betrachtet, erfährt etwas über die Bedingungen aller Malerei.
Lange hat das Künstlerkollektiv in der Ernst-May-Siedlung in Frankfurt-Niederrad herumgehört und herumgeschaut. Herausgekommen ist das Straßen-Musiktheater „Living Noise“.