OB-Kandidaten sind zu langweilig für Narren
Der Große Rat lüftet Geheimnisse des Frankfurter Fastnachtsumzugs, der am Sonntag erstmals seit Corona durch die Straßen zieht. Der Oberbürgermeisterwahlkampf spielt keine Rolle.
Der Große Rat lüftet Geheimnisse des Frankfurter Fastnachtsumzugs, der am Sonntag erstmals seit Corona durch die Straßen zieht. Der Oberbürgermeisterwahlkampf spielt keine Rolle.
Rosa von Praunheim hat wegen Krankheit nicht kommen können. Aber alle haben dennoch ein Fest aus der Eröffnung seiner Galerieausstellung zum 80. gemacht – mit Lesung, Bildern und einem Filmabend.
Die Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau nach einem Libretto von Heiner Müller ist eine Farce auf Karrieristen, Intriganten und Populisten. Eine Gesamteinspielung mit Dominik Beykirch lässt deren Witz und Bosheit sprühen.
Zunächst scheint Herbert Warmuths Malerei vor allem intellektuell grundiert. Unzugänglich ist sie deshalb aber nicht.
Der Zeichner Carl Theodor Reiffenstein hielt in seinen Bildern das mittelalterliche Frankfurt fest. Die Ausstellung über ihn ist auch für Familien ein großer Spaß.
Reisebuch
Die Region am Wilden Kaiser in Tirol ist dank ihrer spektakulären Landschaft eine beliebte Fernsehkulisse. Wie schön sie wirklich ist, kann man allerdings nur im Winter erleben.
Das Videospiel „Hogwarts Legacy“ ist so umstritten wie kein anderer Titel in den vergangenen Jahren. Dabei geht es gar nicht um das Spiel selbst. Es geht um Joanne K. Rowling.
Was „Qualität“ bedeutet und wo eigentlich die herausragenden Kunstorte des Landes im Masterplan Kultur sind, den die hessische Kunstministerin kürzlich vorgestellt hat, ist bislang überraschend offen.
Selbst die einstigen politischen Gefangenen möchten lieber nicht: Die Absage von Pussy Riot zeigt die ungute Verquickung der Absichten.
Im Osten viel Neues: Das Kunsthaus Minsk in Potsdam widmet der wiederentdeckten Künstlerin Ruth Wolf-Rehfeldt eine Retrospektive und präsentiert ihre überraschende Typewriting-Kunst
Der Westen Deutschlands und Europas weiß zu wenig über den Osten. Das soll das in Halle geplante Zukunftszentrum Deutsche Einheit ändern.
Lee Fields ist einer der letzten großen Soul- und Funk-Sänger alter Schule, der sich gleichwohl einen Sinn für Neues bewahrt hat. Sein jüngstes Album „Sentimental Fool“ hat er für das Label Daptone aufgenommen, womit sich gewissermaßen ein Kreis schließt.
Seit 20 Jahren bringt das kleine New Yorker Label Daptone Records Soulfans zum Tanzen. An einem Welthit war es nicht ganz unbeteiligt.
Die Reaktionen auf die Super-Bowl-Auftritte seien ihr zu negativ, so Pink. Sie habe das Gefühl, alle im Land würden die Künstler nur kritisieren.
Hauptsache, kontrovers: Ein Probenbesuch bei Jonathan Meese, der seinen Episodenroman „Die Monosau“ an der Berliner Volksbühne als Theaterspektakel inszeniert.
Komponist Hannes Seidl führt sein Hörtheaterstück „Early Reflections“ im Frankfurter Mousonturm auf. Dabei begreift er den Lärm von U-Bahn-Stationen als Musiktheater.
Zwei Direktoren wichtiger russischer Museen mussten gehen: der Tretjakow-Galerie und des Russischen Museums. Jetzt wird über das Schicksal der Direktorin des Puschkin-Museums spekuliert, deren Vertrag bald ausläuft.
Die erste Kollektion des Pop-Superstars soll im Juni auf der Pariser Fashion Week vorgestellt werden. Williams folgt auf den im November 2021 verstorbenen Star-Designer Virgil Abloh.
Absage wegen Netrebko: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot haben ihren Auftritt bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden abgesagt.
Er machte Bertolt Brechts „Baal“ zur Oper und vollendete Alban Bergs „Lulu“. Jetzt ist der Wiener Komponist Friedrich Cerha hochbetagt gestorben.
Für 164 Konzerte an 29 Spielstätten hat das Rheingau Musik Festival in seiner 36. Ausgabe in der Zeit vom 24. Juni bis 2. September insgesamt 144.000 Karten angeboten.
Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) will die Kultur in Stadt und Land gleichermaßen fördern. Die Opposition nennt ihren Masterplan Geschwafel.
Eine Wählerinitiative wirbt für Mike Josef als Frankfurter Oberbürgermeister. Künstler, Mieter und eine Verkäuferin sind dabei. Und ein ehemaliges Stadtoberhaupt.
Die Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe war einmal eine der avanciertesten deutschen Kunsthochschulen. Seit dem Abtritt von Peter Sloterdijk zerreibt sie sich im Führungskampf.
Der Intendant hat sie nach der Absage ukrainischer Künstler eingeladen, jetzt sagen Pussy Riot ihre Performance bei den Maifestspielen ab.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang: Wieso man in einer von Florian Illies klug kuratierten Schau in Düsseldorf das Lied nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Eine Frau mit blauem Auge und fehlendem Zahn: Pünktlich zum Valentinstag macht Künstler Banksy mit einem neuen Graffito und einem politischen Statement von sich reden.
Nur wenige Stunden, nachdem das Hessische Staatstheater den Auftritt der Gruppe Pussy Riot bei den Maifestspielen angekündigt hatte, sagt diese nun ab. Der Grund ist die Opernsängerin Anna Netrebko.
Lange wurde gerätselt, wer zuerst da war, Maceo Parker oder der Funk. An diesem Dienstag wird der Saxophonist, der schon mit James Brown für Klangekstasen sorgte, achtzig Jahre alt.
Christian Weiß inszeniert Workshops, Festivals und Firmenevents. Stets im Mittelpunkt: das Element Feuer.
Im Land des Fußball-Weltmeisters hat die Liga begonnen. Fans und Verband sind immer noch vom fernen Lionel Messi berauscht und träumen nun von einer WM in Argentinien.
Das für die Weltausstellung 1900 erbaute Petit Palais hat eine wechselvolle Geschichte. Einst wollte Jacques Chirac es abreißen, heute ist es das meistbesuchte unter den städtischen Museen. Aus guten Gründen.
Er trainierte seine Gesichtsmuskeln planmäßig und entwarf seine eigenen Maskenbilder: Der russische Bassbariton Fjodor Schaljapin revolutionierte die Kunst der Darstellung auf der Opernbühne. Eine Hommage.
Die Washingtoner Erklärung zur Rückgabe von NS-Raubkunst wird 25 Jahre alt. Christie’s würdigt sie mit mehreren Veranstaltungen. Gleich bei der ersten kommt es zu einer Konfrontation.