Weite Horizonte
Mit fulminantem Spiel überzeugt das Avantgarde-Jazz-Quartett „Conference Call“ beim Auftritt in der Frankfurter Romanfabrik.
Mit fulminantem Spiel überzeugt das Avantgarde-Jazz-Quartett „Conference Call“ beim Auftritt in der Frankfurter Romanfabrik.
Eine Ausstellung im Historischen Museum in Frankfurt erzählt von der Hyperinflation im Jahr 1923. Das Thema ist heute wieder aktuell, doch die Kuratoren warnen vor übereilten Vergleichen mit der Gegenwart.
Die Stimme eines geliebten Menschen einfangen, auch über den Tod hinaus, und in einen Edelstein verwandeln – das ermöglichen zwei bekannte Künstler, die aus der Beat-Box-Szene kommen.
Kompromiss zwischen Stadt und Veranstalter: Das Musikfestival Love Family Park kommt nun doch in den Frankfurter Rebstockpark. Ermöglicht wird das durch ein Anheben der Lärmobergrenze.
Ein KI-Bildwerk gewinnt beinahe einen Preis in einem Fotowettbewerb: Wie visuell kreative Algorithmen uns zu einer neuen Bildkritik zwingen.
Die Sehnsucht nach einem Domizil auf Mallorca bleibt von den Krisen der Welt unberührt. Es muss nicht mal am Meer sein – denn das Interesse der Käufer richtet sich jetzt auch auf Trauben oder Oliven. Doch bei den Gebäuden gibt es einiges zu beachten.
Corona brachte Sänger, Tänzer und Schauspieler in Not. Allein im Jahr 2021 machte die Kultur- und Kreativwirtschaft mehrere Milliarden Euro Verlust. Und heute?
Robert Seethaler schaut in seinen Romanen wie durch ein Mikroskop auf Milieus. „Café ohne Namen“ porträtiert die Wiener Leopoldstadt der Sechzigerjahre. Geht das auf?
Von Omans Obstwiese zum Elektrofestival im beschaulichen Heubach.
Hans Well war der Kopf der Brüdercombo Biermösl Blosn, die mit Gerhard Polt für Furore sorgte. Dann zerstritt er sich mit allen Beteiligten. Ein Gespräch über Ideale und Irrtümer, Gender-Witzeleien und Markus Söder.
Auf Zuschauer wirken Profimusiker beeindruckend sicher an ihrem Instrument. Nicht wenige von ihnen leiden aber unter Auftrittsangst. Gegen die kann man etwas tun – bereits an der Hochschule.
Gaudi, aber auch leise Töne: So intensive Fanpflege wie Andreas Gabalier leisten wenige. Die Menge in der Frankfurter Festhalle feiert ihn bis zuletzt.
Überschattet von der Kritik an der russischen Primadonna: Vom 30. April bis 31. Mai bieten die Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden ein volles Programm mit Veranstaltungen aller Sparten.
Sein Millionenbetrug brachte den Kunstberater Helge Achenbach in die Schlagzeilen und hinter Gitter. Nun erliegt der Dokumentarfilm „Der Illusionist“ seinem Charme.
Ob politisch, ökologisch oder digital inspiriert, hier zeigt Gegenwartskunst ihre Ambitionen. Ein Rundgang durch die spannendsten Schauen des Gallery Weekend Berlin.
Vor fast zwanzig Jahren hatte die Band Juli ihren ersten großen Hit. Sängerin Eva Briegel erzählt vom schwierigen Erwachsenwerden im Musikbusiness und entschuldigt sich bei ihren Fans.
Das Europaparlament einigt sich auf Auflagen für umstrittene „kreative Systeme“ wie ChatGPT. Verbote lehnen die Abgeordneten ab. Sie wollen einen anderen Weg gehen.
Die neue Stadthalle von Bad Vilbel ist eröffnet. Zur Premiere gibt es viel Lob. Die Kurstadt hat trotz der Kostensteigerung „alles richtig gemacht“, wie der Ministerpräsident meint.
Unanständig und geschmacklos? Wahrscheinlich schon. Faszinierend ist die Kunst von Wolfgang Klee aber auch. Jetzt ist sie in der Weißfrauenkirche ausgestellt.
Feuer und alles, was damit einhergeht: Die Wanderausstellung des Prix Pictet macht Station in Frankfurt.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt erhält ein Juwel: Der Klebeband, den der Architekt Georg Moller 1848 zusammenstellte, füllt Lücken in der Kulturgeschichte der Region.
Das Buch der Bücher neben Briefen von historischem Wert: Vorschau auf die Frühjahrsauktion rarer Drucke, Manuskripte, Autographen und Grafik bei Hartung & Hartung in München.
Eine der ungewöhnlichsten Ausstellungen der Mailänder Möbelmesse letzte Woche veranstaltete die italienische Architektin Paola Navone.
Fast eine Retrospektive: Zum 70. Geburtstag des Künstlers zeigt die Galerie Hanna Bekker vom Rath Werke von Thomas Roth.
Der Schauspieler Langston Uibel ist gerade in Christian Petzolds „Roter Himmel“ zu sehen. Hier erklärt er, warum ihn das Wort „Migrationshintergrund“ nervt.
Am liebsten ein musikalisches Frühstück: Wie Markus Fein in das Wochenende startet.
Seine Kunstwerke lehnt Lüpertz frei an die biblische Schöpfungsgeschichte an. In Karlsruhe schmücken sie jetzt sieben U-Bahn-Stationen. An der Eröffnungsfeier nahm auch Altkanzler Gerhard Schröder teil.
Im Straflager „Alžir“ in Kasachstan saßen die Ehefrauen von Opfern der Stalin'schen Säuberungen ein. Fast alle Staaten der betroffenen Nationalitäten haben hier Gedenksteine aufgestellt – nur der Hauptbetroffene nicht.
Das Museum Hamburger Bahnhof in Berlin will sich beim Preis der Nationalgalerie nicht entscheiden und lieber die „Ausstellung als kollektiven Austausch“ bedenken. Daher erhalten den Preis dieses Jahr gleich vier Künstler .
Sie brauchen fast nichts: Die Choreographin Meg Stuart und der Kopf von Forced Entertainment, Tim Etchells, mit einem schlichten großen Abend im Mousonturm.
Der Hessentag wird stattfinden. Das steht fest, nachdem die Pfungstädter Stadtverordneten einen höheren Zuschuss bewilligt haben.
Experimentierfeld für alles, was im städtischen Kinder- und Jugendtheater möglich sein soll: Für zwei Jahre kann das Rémond Theater bespielt werden.
Seit nun 18 Jahren laden die Darmstädter Tage der Fotografie zur intensiven Beschäftigung mit Fotokunst ein. Diesmal geht es um „Experimente als Normalzustand“.
Mit „Schwerelos“ stellt Samuel Koch sein erstes Solo-Bühnenprogramm vor. Der einst bei „Wetten, dass...?“ verunglückte Schauspieler bietet eine Show über Leichtigkeit und Schwerkräfte im Alltag. Kurz vor Beginn der Tournee musste er freilich einige Auftritte absagen.
In bester Partystimmung und Plauderlaune zeigte sich Macklemore bei seinem Konzert in der völlig überfüllten Stadthalle.
Der schöne Klaus Barkowsky konnte schillern, weil er Frauen ausbeutete. Sein Leben wurde bis zuletzt verklärt. Am Dienstag starb er im Alter von 69 Jahren.