Die tödliche Folgen des zweiten Gebots
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Eine Retrospektive zeigt das Werk des Künstlers Bernd Wolf, der sich nach dem Studium in Frankfurt und vielen Reisen dem abstrakten Expressionismus verschrieb.
Das Wende-Museum in Los Angeles zeigt in seiner Ausstellung „Visions of Transcendence - Creating Space in Esat and West“ den Triumph der Kunst über Gefängnis- und Elendsmauern.
Mit einem Sessel, der sich selbst entfaltet, wurde Gaetano Pesce schlagartig berühmt. Als Verfechter des Radical Design war für ihn die Funktion seiner Objekte zweitrangig. Nun ist der große Experimentaldesigner mit 84 Jahren gestorben.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Dirigent James Gaffigan.
Indigene Gesellschaften unterlagen kolonialer und siedlerischer Gewalt. Aber sie entfalteten auch ihre Wirkungen auf die im globalen Maßstab erfolgreichen Gewinner. Der Ethnologe Karl-Heinz Kohl zeichnet sie an neun hervorstechenden Beispielen nach.
Große Assemblage: Der auf Gouadeloupe geborene, in Paris ausgebildete Kenny Dunkan zeigt in Frankfurt seine erste deutsche Ausstellung.
Der Region verbundene Künstler zeigt die Frühjahrsausstellung des Aschaffenburger Neuen Kunstvereins. Sie soll ein wiederkehrendes Format werden.
Steinerne Naturformen gegen die Kälte der Großstadt: Birgit Ströbel legt eine umfassende Darstellung des architektonischen Jugendstils in Berlin vor.
Bald sollen Kiss als digitale Abbilder ihrer selbst auf der Bühne stehen – nach dem Vorbild von Abba. An das Unternehmen hinter der erfolgreichen Avatar-Show der Schweden verkaufen Kiss nun auch ein teures Paket aus Musik- und Markenrechten.
Ein Mittel zum politischen Zweck: Wie die Soziokultur seit fünfzig Jahren unser Verständnis von Kultur verändert. Ein Gastbeitrag.
Die Metropolitan Opera hat den Frankfurter Chordirektor Tilman Michael engagiert. Allerdings nur für ein Jahr - dann soll er zurückkommen.
Von Billie Eilish über Pearl Jam bis Stevie Wonder: Mehr als 200 Musiker fordern einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in Hinblick auf Musik. Es geht um das Training von KI-Modellen – aber um noch viel mehr.
Kunstgeschichte am Meer: Was ein scheinbar harmloses Strandfoto alles über den im Nationalsozialismus verstrickten Künstler Franz Radziwill und sein Nachleben aussagen kann.
Kunst aus klingenden Kugeln: Heike Weber und Walter Eul zeigen ihre Installation „Sonic Ballroom“ im Wiesbadener Bellevue-Saal.
Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet Benedict Hegemann Poetry Slams in Hessen. Im Kunstverein Familie Montez feiert er nun ein Jubiläum.
Kleinere Hürden oder Anschübe für kreatives Schaffen sind grundsätzlich nur zu begrüßen. Doch KI braucht auch mit Blick auf Musik klare Regeln – das gilt gerade auch für das Training von KI-Modellen.
Campino hat es doch noch an die Uni geschafft: Er hält zwei Gastvorlesungen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf – und verbeugt sich vor anderen Autoren. Aber auch seine eigenen Texte bewegen den Punkrocker.
Watterauch-Gespensterplasma und Supermans Heimat in Flaschen: Im Düsseldorfer K21-Gebäude der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen spukt eigensinnig eine große Werkschau des Künstlers Mike Kelley.
Die Arbeitsverhältnisse an deutschen Theatern sind prekär. Das zeigt eine Studie. Droht bald das Aus für das Stadttheatersystem?
Künstliche Intelligenz kann auch Musik generieren. Die Dienste schaffen alles vom peinlichen Singsang bis zum zweckbetonten Hintergrundsound für die edle Lounge.
Jenseits des Schmusesängers: Tom Odell gastiert in der Frankfurter Festhalle. Und hat einen besorgten Blick für die Menge vor der Bühne übrig.
Neuer Auftritt einer altbekannten Künstlergruppe mit vielen Entdeckungen: Die Städtische Galerie im Münchner Lenbachhaus drapiert ihre Schätze neu und sorgt für Überraschung: Wer etwa kannte zuvor die Malerin Elisabeth Epstein?
Obwohl er im hellen Mittagslicht die dunkle Seite Amerikas entdeckte, bringen seine Bilder von Schwarzen heute seine Landsleute in Verlegenheit: Ein Gespräch mit der Kunsthistorikerin Svetlana Alpers über den Fotografen Walker Evans, der zuerst Schriftsteller hatte werden wollen.
Schönheitsratgeber sind ein sehr altes Genre: Jill Burke widmet sich auf aufschlussreiche Weise der Arbeit am weiblichen Körper in der Renaissance.
Léonce Rosenberg zählte zu den legendären Galeristen der Moderne. Mit welchen Werken er sich privat umgab, zeigt das Musée Picasso: Es hat für eine sehenswerte Schau Kunst aus seiner Wohnung zusamengetragen.
Das Vokabular des Alltags hat sich verändert: Eine Künstlerin aus Tel Aviv berichtet, wie der Krieg mit der Hamas ihr Leben erschüttert hat. Und wie sie sich von einer liberalen in eine überfürsorgliche Mutter verwandelte.
Ton, Steine, Scherben: Eine Ausstellung präsentiert Fotografien von Jean-Michel Landon, der jahrelang in der Pariser Banlieue unterwegs war. Er entdeckt eine Seite der Vorstädte, die gar nicht den Klischees entspricht.
Zwei Ausstellungsorte sind nötig, um die Vielfalt und den Phantasiereichtum des Künstlers Dalí zu präsentieren. Michael Imhof hat zahlreiche Dalí-Werke in einer umfangreichen Sammlung zusammengeführt und stellt sie nun in Steinau an der Straße aus.
Später Sieg der städtebaulichen Vernunft: 35 Jahre nach seinem Scheitern könnte nun doch der „Campanile“ neben dem Frankfurter Hauptbahnhof entstehen - und noch vor dem Hamburger Elbtower fertigwerden.
Wer für die Kunst lebt, setzt für sie oft genug finanzielle Stabilität, familiäres Glück und die Gesundheit aufs Spiel. Was bedeutet es, dass die Hälfte aller Deutschen ein Buch schreiben will? Ein Gastbeitrag.
1974 gewannen Abba mit „Waterloo“ zum ersten Mal den Eurovision Song Contest für ihr Heimatland. Das wird in Schweden gefeiert – unter anderem mit einer Dokumentation und einem All-Star-Video.
Die Teilnahme Israels am diesjährigen ESC bleibt weiterhin umstritten. Nun fordern neun Künstler Frieden und eine sichere Rückkehr der Geiseln. Auch in Malmö bereiten sich die Produzenten der Show auf Proteste vor.
Er ist der letzte Prinzipal des deutschsprachigen Theaters: Der gebürtige Mailänder Roberto Ciulli, der das Theater an der Ruhr gründetet und bis heute leitet, wird neunzig Jahre alt.
Ein besonderer Gang durch die engen Gassen der Limburger Altstadt entführt die Teilnehmer in die Welt des Mittelalters. Tausende Besucher haben bisher den Geschichten ihrer Führer gelauscht.
Eine Berliner Ausstellung feiert das Werk der amerikanischen Klangkünstlerin und Musikerin Miya Masaoka. Kann man es mithilfe des immer noch viel zu unbekannten Denkers Édouard Glissant entschlüsseln?