Eine Wunde namens Makronissos
Zehntausende Griechen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer griechischen Insel interniert und misshandelt. Ein Überlebender wurde später weltberühmt.
Zehntausende Griechen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer griechischen Insel interniert und misshandelt. Ein Überlebender wurde später weltberühmt.
Ein exzellent illustrierter Band führt vor, wie der Couturier Yves Saint Laurent an seinen Kreationen arbeitete und dabei Anregungen aus Malerei und Skulptur aufnahm.
Eine Petition fordert die Wahrung der Kunstfreiheit bei der Documenta. Hintergrund ist ein Verhaltenskodex, der Vorfälle wie den Antisemitismus-Skandal des Jahres 2022 verhindern soll. Von diesem Vorschlag ist der Aufsichtsrat nicht überzeugt.
Seit Wochen sind Songs von Universal-Künstlern auf Tiktok verstummt, da die Kurzvideoapp und der weltgrößte Musikkonzern um eine neue Lizenzvereinbarung ringen. Doch auch Swift arbeitet mit Universal zusammen. Ein Blick auf die Gemengelage.
Zum 22. Mal laden in Wiesbaden Museen, Galerien, Projekträume und Kunstvereine zur „Kurzen Nacht“ ein: Insgesamt 32 Teilnehmer öffnen am 13. April ihre Türen.
Gute Absicht, schlechte Aussicht: Britische Ausstellungen wollen die imperiale Vergangenheit aufarbeiten. Sie finden nur Rassismus und weißen Dünkel. Aber ist das angemessen?
Die einseitigen Stellungnahmen auf der Berlinale zum Krieg zwischen Israel und der Hamas haben ein Nachspiel. Im Kulturausschuss des Bundestages geht es um Antisemitismus und Israelhass.
Seid achtsam und mischet euch: Den Künsten tut es gut, wenn sie einander begegnen. Die Reihe „Schnittstellen“ soll Gelegenheit dazu schaffen.
Fotografien von Ewigkeitswert trotz Schnelllebigkeit der Mode: Das Palais Galliera in der französischen Hauptstadt ehrt Paolo Roversi, der für Armani, Gaultier und Yamamoto arbeitete.
Nach mehr als vierjähriger Bauzeit eröffnet das Museum Ernst in Wiesbaden am 23. Juni.
Vor allem der Brite Olly Alexander wird massiv dafür angegangen, dass er trotz Israels Teilnahme zum Eurovision Song Contest fährt. Nun hat ihm die Europäische Rundfunkunion Rückendeckung gegeben.
Auf dem Weg zur Weltherrschaft der Komik: Martin Sonntag leitet seit Beginn des Jahres das Caricatura Museum für Komische Kunst in Frankfurt.
Kuscheltier, Comicheft, Legostein: Kinder aus Grundschulen in Mainz haben mit Londoner Künstlern ihre eigene Ausstellung kuratiert. Sie zeigen, was ihnen wichtig ist.
Mehr als 200 Musiker warnen vor einer existenziellen Bedrohung ihrer Branche durch Künstliche Intelligenz. Das ist überzogen.
Verschwörungstheoretikerin als Kulturministerin: Martina Šimkovičová schließt das einzige Museum für zeitgenössische Kunst in Bratislava und entlässt zwei Direktorinnen von Kulturinstitutionen. Aber die Zivilgesellschaft wehrt sich.
Nach mehr als vier Jahren Bauzeit steht der Eröffnungstermin fest: Am 23. Juni wird das neue Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden seine Pforten öffnen. Das Haus ist der abstrakten Kunst gewidmet.
Wenn toxische Weiblichkeit sich in Opfererzählungen flüchtet: Die Oper Wuppertal kombiniert „Erwartung“ von Arnold Schönberg mit „Der Wald“ von Ethel Smyth. Das ist szenisch denkwürdig und musikalisch brillant.
Ein Angestellter der Pinakothek der Moderne hängt heimlich ein von ihm selbst gemaltes Bild im Museum auf – und wird dafür bestraft. Das lief in Bonn bei der Bundeskunsthalle ganz anders.
Vor einem Jahr wurde er bei einem Großverlag aus dem Programm gestrichen: „Elise und die neuen Partisanen“ von Dominique Grange und Jacques Tardi war Carlsen zu israelkritisch. Nun erscheint der Band beim kleinen All Verlag.
Das Museum Central Garage in Bad Homburg zeigt eine Schau zum Gordon-Bennett-Cup – und eine über BMW.
Das Museo Picasso in Málaga hat seine Dauerausstellung neu gehängt. Und wehrt sich erfolgreich gegen alte Schubladen und künstliche Kategorien für das Werk des Großmeisters der Moderne.
Bei Amazon können Sie in die Mystery-Welt der US-Kultserie eintauchen, auf Netflix geht es um Prinz Andrew, und Disney+ liefert Einblicke in Japans Unterwelt. Eine Auswahl der Streamingangebote im April.
Wegen seiner Homosexualität kam er in die Psychiatrie, wo er zwangssterilisiert wurde: Albert Ostermaiers Kammerspiel „Stahltier“ im Renaissance-Theater Berlin über den Mann im Schatten von Leni Riefenstahl.
Schräge Ausstellungspolitik in Russland: Die Eremitage Petersburg will gleich drei Bilder neu Leonardo zuschreiben, und der malenden Mutter eines ermordeten Söldnerführers wird eine Schau ausgerichtet.
Das französische Musikunternehmen Believe soll die Börse verlassen. Der Gründer will es gemeinsam mit zwei Investoren übernehmen. Auch der drittgrößte Musikkonzern der Welt zeigte Interesse. Doch ein Übernahmekampf bleibt nun aus.
Bei der SED fiel er zu DDR-Zeiten in Ungnade. Er blieb trotzdem gläubiger Sozialist, prägte das Theater in Halle und rettete Bücher: Ein Nachruf auf den Schauspieler Peter Sodann.
Russland tötete ukrainische Poeten, Künstler, Intellektuelle. Vor hundert Jahren, vor fünfzig Jahren, und jetzt tötet es wieder. Über eine alte russische Tradition und darüber, dass Kunst immer ihre Mörder überlebt.
Ein halbes Jahr nach dem Hamas-Massaker findet Israel mühsam zu einer oberflächlichen Normalität zurück und arbeitet sich mit Symbolik durch das Trauma. In Tel Aviv wird auf dem Platz vor dem Kunstmuseum an die Geiseln erinnert.
J.P. Morgan, UBS und Vontobel werben Führungskräfte von Amundi, Oddo-BHF und Robeco ab. HSBC prüft den Verkauf von Geschäftseinheiten. Schon gehört, dass...?
Die Tage werden wieder länger und wärmer. Höchste Zeit für schöne neue Möbel für Garten, Terrasse und Balkon.
Unser Leben ist fragil, die Kunst weiß davon: Auf der Messe Art Paris lässt sich dem nachspüren, mit Werken bekannter Künstler und Arbeiten von solchen, die es noch zu entdecken gilt.
Inspiration aus der Zeitung: Ein ungedruckter Brief Hugo von Hofmannsthals aus dem Jahr 1928 über sein letztes Vorhaben.
Früh steuerte die Marlborough Gallery dorthin, wo der Kunstmarkt heute angekommen ist. Ihre Künstlerliste war ein Who’s Who der Stars. Jetzt ist Schluss für das einst so mächtige Unternehmen.
Eine ganze Generation erkannte sich 1978 in Jill Clayburghs emotionaler Reise einer getrennten New Yorkerin.
Wer den Dingen ihr Eigenleben lässt und sie wild wuchern lässt, der muss selbst nicht verwildern im Sinne von verwahrlosen: Vom Verständnis für das Selbstgefühl und die Materialität einer Gedankenwelt zu einer bestimmten Zeit.
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.