Ein Maler macht sich einen Namen
Weil „Egli“ für die Kunstwelt nicht ernst genug klang, wurde daraus „Egil“. Der Maler Raphael Egil kann von seiner Kunst leben. Ein Atelierbesuch.
Weil „Egli“ für die Kunstwelt nicht ernst genug klang, wurde daraus „Egil“. Der Maler Raphael Egil kann von seiner Kunst leben. Ein Atelierbesuch.
Jedes Tabu steigert den Reiz: Ultraschall, das Festival für neue Musik in Berlin, entdeckt politisch unkorrekte Formen der Queerness in Zeiten der Brandmauer.
Russland investiert in opulente Schauen moderner Kunst und neue Privatmuseen. Aktuelle Werke und die Erinnerung an den sowjetischen Staatsterror sind jedoch tabu.
Er war ein atypischer Jazzmusiker: Ralph Towner spielte die Gitarre wie ein Instrument der Kammermusik. Trotzdem gehörte er zu den bedeutendsten seiner Zunft. Nun ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der Düsseldorfer Motivwagenbauer Jacques Tilly sieht sich einer Anklage aus Moskau gegenüber. In Frankfurt wird der russische Staatspräsident beim Fastnachtsumzug trotzdem sein Fett abkriegen.
Der geplante Auftritt des puerto-ricanischen Rappers Bad Bunny beim Super Bowl sorgte bereits für Kritik von Donald Trump. Der Eröffnungsact dürfte ihm auch nicht gefallen.
Das höchste Maß narzisstischer Selbstsicherheit finden wir in Donald Trump. Wir hören, wir sehen es täglich, all die Metastasen von Gehirnschande. Könnte es sein, dass wir es zu oft hören – so oft, dass wir es überhören wollen?
Schon für Goethes Ex-Freund Herder war die Dreieinigkeit des Wahren, Guten und Schönen bereits „ein alter Satz“. Was ist von den traditionellen Vorstellungen über die Ziele der Kunst heute noch zu retten?
Als Sammlerin, Galeristin und Museumsgründerin förderte Charlotte Zander das Verständnis für Kunst von Autodidakten und „Outsidern“. Eine Ausstellung im Kölner ZADIK würdigt ihr Lebenswerk.
Auch bei Neo Rauch hängt eines seiner Bilder überm Kamin: Das Kunstmuseum Moritzburg belegt den prägenden Einfluss des Malers Karl Hofer – bis heute.
Andris Kalnozols Theaterstücke werden in Riga am Nationaltheater gespielt. Sein erster Roman „Kalender“ ist so fein und schräg erzählt, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
Die wunderbaren Briefe von Elsa Morante an Schriftstellerfreundinnen und Künstler verraten viel über die Untiefen von Italiens Literaturbetrieb. Und einiges über die große Liebe der Schriftsstellerin zu Katzen.
Warm anziehen? Nicht mit uns! Wir bringen in unserer Modestrecke den späten Jugendstil und die neuesten Kleider zusammen.
Mit „Jazz im Depot“ wagen das Schauspiel Frankfurt und Jazz Montez eine außergewöhnliche Konzertreihe. Anna-Lena Schnabel und Florian Weber sind wohl die ungewöhnlichsten Künstler der Serie.
Im Staatstheater Braunschweig führt der Komponist und Dirigent Gregor Mayrhofer sein „Recycling Concerto“ auf.
Mit sich selbst als künstlerischem Material konnte sie stets am weitesten gehen: Der gewandten Vernäherin der Wunden und Lücken, Annegret Soltau, zum achtzigsten Geburtstag.
Die Schweizer Flowart- und Hula-Hoop-Trainerin Andrea Zumbühl wagte den Sprung in die Selbständigkeit und lehrt, mit schwingenden Dingen zu tanzen.
In Paris ist eine bislang unbekannte Zeichnung des deutschen Renaissancekünstlers Hans Baldung Grien aufgetaucht. Es war fünfhundert Jahre in Familienbesitz verborgen und soll nun Millionen einbringen.
Der spanische Sänger sagt, er habe „keine Frau missbraucht, genötigt oder respektlos behandelt“. Zwei frühere Angestellte haben Anzeige gegen ihn erstattet, die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Alice Merton hat im Frankfurter Holzhausenschlösschen ihr noch unveröffentlichtes Album „Visions“ vorgestellt. Zur Stadt hat sie eine besondere Verbindung.
Die gesamte Rhein-Main-Region soll durch Design einen gesellschaftspolitischen Aufbruch erleben. Das erhofft sich die Initiative World Design Capital. Bis Jahresende sollen rund 2000 Veranstaltungen in Städten und Gemeinden stattfinden.
Rund um die Welt rufen im Exil lebende iranische Künstler zur Solidarität mit den Protesten auf. Filmregisseure wie Jafar Panahi und Mohammad Rasoulouf warnen vor einem „Blutbad“ und fordern, den Druck auf das Regime zu erhöhen.
Auf der Wand hinter dem Maler zeichnet sich im Selbstporträt in Kenwood House ein Anfang ab, der in demselben Augenblick spurlos verschwindet, die unstabilste und gleichzeitig die stabilste Fläche: Über das Geistige in der Kunst Rembrandts.
Geißenpeter-Existenzialismus: Bremens Kunsthalle schreibt mit der Ausstellung „Alberto Giacometti – Das Maß der Welt“ Kunstgeschichte um.
Stumpfsinniges Provinznest oder Welthauptstadt der Hochkultur: An Salzburgs Janusköpfigkeit rieb sich schon der berühmte Dramatiker Thomas Bernhard. Und sie ist seither nicht weniger geworden.
Der iranische Filmregisseur Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist in New York ausgezeichnet worden. Seine Dankesrede nutzt er für scharfe Kritik an Irans Regierung – und einen Aufruf.
Johannes Golla ist Kapitän der Handball-Nationalmannschaft. Im Interview erklärt er, warum es Krieger und Künstler braucht und wie kurios es ist, bei der EM im gleichen Bett zu schlafen wie 2025.
Streamingdienste haben Schwierigkeiten mit der Ordnung klassischer Musik, dabei eröffnen sie herrliche Möglichkeiten, Kunst in den eigenen Alltag zu integrieren. Ein Erfahrungsbericht
Das Schweizerische Landesmuseum Zürich schaut seinen Bürgern zum 150. Geburtstag von C. G. Jung in die Seele – und entdeckt weltweit Gültiges.
Michael Angele zeigt an lebhaften Beispielen, wie sich auf dem Stuttgarter Platz in Berlin große und kleine Geschichte kreuzten. So im Mai 1967, als die berühmte Kommune 1 am „Stutti“ ihr Hauptquartier bezog.
Amerikanische Gewaltgeschichte, satirisch aufgespießt: In Sterlin Harjos Serie „The Lowdown“ spielt Ethan Hawke einen liebenswerten Loser, der in Tulsa einem großen Verbrechen auf die Spur kommt.
Mehr Befugnisse für den BND? Über die geplante Reform sprechen wir mit dem Staatsrechtler Markus Ogorek. Außerdem geht es um den Rückzug der USA aus völkerrechtlichen Organisationen.
Hinter dem Literaturhaus München wurde eine Installation zur Familie Mann aufgestellt, die Thomas Manns Bruder Heinrich weglässt. Das hat dieser nicht verdient.
Die ersten Monate musste Leo XIV. noch viele Termine seines Vorgängers abarbeiten. Jetzt setzt er seinen eigenen Ton.
Zu Beginn des neuen Romans von Leïla Slimani geht eine Schriftstellerin während der Coronazeit in Paris zum Arzt, da sie plötzlich unter Gedächtnisverlust leidet. Der Arzt gibt ihr einen bestimmten Rat. Lesen Sie hier den Anfang von „Trag das Feuer weiter“.
Sein Bruder brachte Haftbefehl dazu, Hilfe anzunehmen. Nun will Cem Anhan, der auch als Rapper Capo bekannt ist, junge Menschen über Suchtgefahren aufklären.