Er liebte Russland und hasste das System
In Moskau verboten, im Westen jetzt erstmals zu sehen: Das Staatsballett Berlin zeigt „Nurejew“ in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikow.
Opernstar Rolando Villazón feiert Mozarts 270. Geburtstag mit einer Tour: In der Alten Oper Frankfurt ist das Publikum begeistert und Villazón bekommt den Rheingau Musik Preis.
In Moskau verboten, im Westen jetzt erstmals zu sehen: Das Staatsballett Berlin zeigt „Nurejew“ in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikow.
Oper als Netflix-Ersatz? In Amsterdam zeigt das Opera Forward Festival politisch korrekte, KI-glatte Produktionen unter Sparzwang – die sich dem ökonomischen Druck unterwerfen.
Eintritt frei zu 250 Fratopia-Konzerten, Festivals zu Musik und KI sowie zu Musik und bildender Kunst: Die neue Saison der Alten Oper Frankfurt ist ideenreich.
George Benjamins Oper „Written on Skin“ ist ein Erfolgsstück des 21. Jahrhunderts erwiesen und jetzt erstmals an der Oper Frankfurt zu erleben: grausam, ätherisch, verrätselt.
Der Sensationserfolg „Written on Skin“ von George Benjamin kommt an die Oper Frankfurt. Regisseurin Tatjana Gürbaca spricht über Liebe und den Sinn des Lebens.
Nach langer Suche sollen Oper und Schauspiel ein gemeinsames Zentrum für ihre Lagerbestände bekommen. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Neubau der Bühnen.
Orchester unter Rechtfertigungszwang: Auch der Auftritt der Wiener Philharmoniker in der Alten Oper Frankfurt hinterlässt Fragen.
Der russische Pianist Evgeny Kissin kehrt am 26. Februar in die Alte Oper Frankfurt zurück.
Agostino Steffani starb 1728 auf der Durchreise in Frankfurt. Jetzt hat man hier seine in Düsseldorf uraufgeführte Oper „Amor vien dal destino“ ausgegraben.
Der Übergangsstandort für die Städtischen Bühnen soll zum Kern eines neuen Stadtquartiers im Frankfurter Gutleutviertel werden. Einen Zeitplan gibt es dafür bisher nicht.
Wenn Pop auf Philharmonie trifft: Die Prinzen feiern ihr 35. Bühnenjubiläum in der Alten Oper Frankfurt – mit Witz, Haltung und symphonischem Glanz. Die Band hat nichts von ihrer Strahlkraft verloren.
Kluge Programme sind Tradition beim 1822-Neujahrskonzert in der Alten Oper Frankfurt. So regte die Junge Deutsche Philharmonie auch diesmal zum Nachdenken an.
Während deutsche Kommunen ihre Opernhäuser nicht mehr sanieren können, öffnet in Südkorea ein Musiktheater nach dem anderen. Im Land der 52-Stunden-Woche sehnt man sich nach Schönheit und Innerlichkeit.
Eine Blödelei, aber eine, die ins Ohr und in die Beine geht: Zum Abschluss des Johann-Strauss-Jahres erscheint dessen Operette „Waldmeister“ als Mitschnitt aus dem Münchner Gärtnerplatztheater auf CD.
Glasklar artikuliert und kantabel gestaltet: Der Bass Franz-Josef Selig und sein Klavierpartner Gerold Huber ziehen in der Oper Frankfurt mit ihrem Liederabend in den Bann.
Wolfgang Amadé Mozart war vierzehn Jahre alt, als er „Mitridate“ schrieb. An der Oper Frankfurt ist das empfindungstiefe Werk in der Regie von Claus Guth mit unentrinnbarer stimmlicher Überredungskunst zu erleben.
Paul Taubitz ist als Erster Kapellmeister neu am Staatstheater Wiesbaden. Nun leitet er die Uraufführung der queeren Landoperette „Alles Liebe!“
Ein Konzertsaal, der sich an die Musik anpasst? Der Mozart-Saal der Alten Oper Frankfurt erlebt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine Klangrevolution.
Tausend Bauherren unter einem Dach: Düsseldorf diskutiert den Siegerentwurf des Architekturbüros Snøhetta für den Neubau der Deutschen Oper am Rhein.
Keith Warner inszeniert mit starken Bildern an der Oper Frankfurt Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ als zeitlose politische Tragödie. Der Dirigent Thomas Guggeis behält den großen Apparat straff im Griff.
Der Regisseur Keith Warner und Generalmusikdirektor Thomas Guggeis zeigen in Frankfurt Mussorgskys Oper „Boris Godunow“.
Neulich in der Oper Frankfurt: Ein Sänger, der bei der Premiere den Helden gab, singt in der Repertoirevorstellung den Bösewicht. Ein Triumph und großer Spaß fürs Publikum.
Politische Reden ohne Politiker: Der Hessische Film- und Kinopreis wird in der Alten Oper Frankfurt gefeiert. Zum vorerst letzten Mal, heißt es. Die Szene schwankt zwischen Jubel und Bedauern.
Die Oper in Zürich ist in einer Kritikerumfrage zum Opernhaus des Jahres gewählt worden. Damit wird die Leistung des dortigen Intendanten Andreas Homoki ausgezeichnet.
Am Schauspiel- und am Opernhaus in Zürich hat die neue Saison begonnen. Das Schauspiel muss nach zehn schwierigen Jahren das Vertrauen des Publikums zurückgewinnen, die Oper sich dem Neuen öffnen. Ist das gelungen?
Der designierte Intendant der Deutschen Oper, Aviel Cahn, setzt bei der musikalischen Leitung auf eine Teamlösung. Ein Trio soll die Rolle des Generalmusikdirektors übernehmen.
Ein Abend, der an Grenzen geht: Rebecca Saunders’ erste Oper „Lash“ wird in Berlin aufgeführt. Das ist ein schwieriger Wurf, aber Dirigent Enno Poppe beweist dabei großartiges klangdramaturgisches Gespür.
Visuell spektakulär: Georg Friedrich Händels „Alcina“ erlebt an der Oper Frankfurt durch Johannes Erath und Kaspar Glarner eine Neuinszenierung mit lauter Lug und Trug.
Wenn Jazz auf Fotokunst trifft, entstehen unerwartete Dialoge zwischen Klang und Bild, die weit über reine Illustration hinausreichen. In der Alten Oper Frankfurt entfalten Fotos von Barbara Klemm und Improvisationen von Michael Wollny eine gemeinsame Magie.
Warum ist diese Operette vergessen worden? „Eine Frau von Format“ von Michael Krasznay-Krausz feiert ein Comeback in Köln mit Annette Dasch. Andere Bühnen sollten nachziehen.
Beim „Parsifal“ an der Oper Frankfurt triumphiert das Orchester unter Leitung von Thomas Guggeis. Die Sängerbesetzung, in diesem Haus meist eine Klasse für sich, bleibt diesmal erstaunlich inhomogen.
Die Rahmenvereinbarung für Frankfurts neues Schauspielhaus ist unterschreiben. Bis zum Baubeginn ist es aber noch ein weiter Weg.
„Land of Confusion“ passt auch auf die Ära Trump: Mike & The Mechanics feiern in der Alten Oper Frankfurt ihr Vierzigjähriges.
Über 400 Sänger aus fast 30 Nationen bilden einen Enthusiastenchor für Verdis „Messa da Requiem“ in der Alten Oper Frankfurt. Der Leiter Florian Lohmann schwärmt von diesem musikalischen Großprojekt.
Zwei Mal Bachs Johannespassion: Philippe Herreweghe dirigiert in Kronberg, sein Assistent Christoph Siebert gibt sein Debüt mit dem Bachchor Mainz in Frankfurt.
Mozart lag ihm so gut wie Wagner, dabei hat er stets klug auf seine Stimme wie auf seine Seele gehört. Jetzt ist der Tenor Peter Seiffert mit 71 Jahren gestorben.