Papst verurteilt Ukraine-Konflikt
Einen Tag nach dem Besuch des russischen Präsidenten spricht Franziskus vor ukrainischen Bischöfen von hybrider Kriegsführung und „propagandistischen Fälschungen“ in der Ukraine. Den Kreml erwähnt er nicht.
Einen Tag nach dem Besuch des russischen Präsidenten spricht Franziskus vor ukrainischen Bischöfen von hybrider Kriegsführung und „propagandistischen Fälschungen“ in der Ukraine. Den Kreml erwähnt er nicht.
Putin und der Pontifex sind um gute Beziehungen bemüht. Aus gutem Grund. Denn in gewissen Fragen sind sie aufeinander angewiesen.
Papst Franziskus hat sich in einem Schreiben an die deutschen Katholiken gewandt. Das hat es seit mehr als fünfzig Jahren nicht mehr gegeben. Doch die Botschaft des Briefs bleibt strittig.
In seinem Brief an die Katholiken in Deutschland geht der Papst auf die schwere Krise der Kirche ein. Seinen Mahnungen stoßen bei Bischöfen und Laien auf große Zustimmung.
Der Papst veröffentlicht strikte Regeln, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen und Aufklärung garantieren sollen. Gelten sollen die Neuerungen aber nur im Kirchenstaat.
Die Zeitschrift „Donne Chiesa Mondo“ machte den Missbrauch von Nonnen durch Kleriker öffentlich. Jetzt hören die Mitarbeiterinnen des Frauenmagazins auf – weil sie sich von einem „Klima des Misstrauens“ umgeben sehen.
Wegen Missbrauchs von zwei Chorknaben wurde der ehemalige Finanzchef des Vatikan verurteilt. Jetzt verfolgt die australische Staatsanwaltschaft Journalisten, die über den Prozess berichtet hatten.
Ob Gorch Fock oder Vatikan. In Wahrheit wollen die Leute doch gar keine Transparenz.
Nach den Missbrauchsskandalen und der Verurteilung des Kardinals Philippe Barbarin in Frankreich wendet sich das Volk von der katholischen Kirche ab.
Der 77-jährige ehemalige Finanzchef des Vatikans wird das Gefängnis möglicherweise nicht mehr lebend verlassen. Seine Anwälte haben Berufung angekündigt.
Wieder einmal tagt die katholische Kirche zum Missbrauch: Dieses Mal sind es die deutschen Bischöfe. Zum Auftakt ihres Treffens kündigte Kardinal Marx an, die Aufarbeitung zu verbessern – und stellte einen Plan vor.
Warum Loriots Humor heute nicht mehr funktionieren würde, Kabarett oft erzieherisch daherkommt – und Tim Wolff wieder mit dem Vatikan zusammenarbeiten würde, berichtet er im Gesprächspodcast.
Warum Loriots Humor heute nicht mehr funktionieren würde, Kabarett oft erzieherisch daherkommt – und Tim Wolff wieder mit dem Vatikan zusammenarbeiten würde, berichtet er im Gesprächspodcast.
Der Vatikan gewährt Zugang zu den Unterlagen des umstrittenen Pontifex. Sein Nachfolger Franziskus sagt: Die Kirche habe „keine Angst vor der Geschichte.“
Das Urteil gegen Kardinal George Pell erging bereits im Dezember, wurde jedoch zunächst unter Verschluss gehalten. Der Vatikan spricht von einem „schmerzhaften Nachricht“ – will ansonsten aber das Berufungsverfahren abwarten.
Die oberste Laienvertreterin der Frankfurter Katholiken ist unzufrieden mit dem Treffen zum Thema Missbrauch im Vatikan. Denn die in Rom wüssten nicht „wie nah wir an der Klippe stehen“.
Der australische Kardinal und beurlaubte Vatikan-Finanzchef George Pell ist wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Der 77-Jährige wurde schuldig gesprochen, sich in den 1990er Jahren in der Kathedrale von Melbourne an zwei Chorknaben vergangen zu haben.
Doris Reisinger wurde als Nonne von einem Priester vergewaltigt. Der Missbrauchsgipfel im Vatikan ist für sie vor allem „eine vertane Chance“. Doch die Konferenz habe auch gezeigt, wie mächtig die Opfer seien, sagt die Theologin im FAZ.NET-Interview.
Wie konkret das aussehen soll, sagte er in der Abschlusserklärung der Konferenz im Vatikan aber nicht. Der deutsche Kardinal Marx kündigte an, die Kirche werde sich weiter mit dem Thema befassen.
Papst Franziskus verspricht ein hartes Durchgreifen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch – konkrete Schritte nennt er aber nicht. Missbrauchsopfer sind empört.
Es gab Schuldbekenntnisse und Vorschläge, wie sexueller Missbrauch durch katholische Geistliche verhindert werden soll. Doch was wird am Ende des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan stehen?
Vier Tage lang sprechen die Vorsitzenden aller nationalen Bischofskonferenzen im Vatikan über die Missbrauchsskandale. Die Tränen von Kardinälen rühren die seit Jahrzehnten gegen das Vertuschen der Kirche kämpfenden Opfer wenig.
Im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche mahnt der Münchner Erzbischof zu Offenheit und Transparenz. Auch mit Kritik an der kirchlichen Verwaltung spart Marx nicht.
Kurz vor Ende der Missbrauchskonferenz im Vatikan hat Kadrinal Marx die Vertuschung von Missbrauchsfällen verurteilt. Dokumente seien verfälscht oder gar nicht erst erstellt worden. Opfer seien der Willkür ausgeliefert gewesen.
Am ersten Tag der Missbrauchskonferenz im Vatikan flossen nicht nur Tränen. Auch über das Grundproblem der katholischen Kirche wurde gesprochen: der Mangel einer Rechtskultur. Ein Kommentar.
Papst Franziskus hat im Vatikan den Krisengipfel zum Umgang mit sexuellem Missbrauch eröffnet. Die Bischöfe wollen einen Heilungsprozess anstoßen – doch bevor sie sprechen, kommen Opfer zu Wort.
Zu Beginn des historischen Missbrauchstreffens richtet Papst Franziskus eine deutliche Warnung an die Spitzen der katholischen Kirche: Die Zeit der „einfachen und vorhersehbaren Verurteilungen“ sei vorbei.
Papst Franziskus hat am Donnerstag im Vatikan die internationale Konferenz zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche eröffnet. Bei dem Treffen will er mit Bischöfen, Experten und Opfervertretern über Konsequenzen aus den Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahre beraten.
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erhofft sich von der im Vatikan stattfindenden Missbrauchskonferenz einen „Schub“ für die katholische Kirche.
Es sei gerade Mode, die Kirche mit Worten zu zerstören, moniert der Papst. Bei Hinweisen auf die Schwäche seiner Institution müsse auch immer die Liebe zu ihr zum Ausdruck kommen, fordert er.
Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz über Missbrauch in der katholischen Kirche. Doch längst nicht alle Bischöfe erkennen darin ein globales Problem.
„Die Welt nicht in dem beschissenen Zustand belassen“: Hinter den Kulissen des heute im Vatikan beginnenden Gipfels zum Missbrauchsskandal wird um eine moderne Ordnung der Kirche gestritten.
Werden die Fälle des Kindesmissbrauchs in der Katholischen Kirche beim Gipfeltreffen im Vatikan heute aufgearbeitet? Aufklärung soll es zumindest im Bundestag zur Reform des Werbeverbots von Abtreibungen geben. Das Wichtigste am Morgen im FAZ.NET-Sprinter.
In der katholischen Kirche kommen immer mehr Fälle von sexuellen Übergriffen ans Licht. Dass mit Verbrechen dieser Art überall auf der Welt zu rechnen ist, war schon in den neunziger Jahren bekannt. Allen, die es wissen wollten.
Der Soziologe Frédéric Martel behauptet in seinem Enthüllungsbuch „Sodom“ über den Vatikan, vier von fünf Klerikern seien homosexuell. Es erscheint zur Anti-Missbrauchs-Konferenz in Rom und führt zu Kurzschlüssen.
Er wisse, dass Geistliche sich des Missbrauchs schuldig gemacht hätten, sagt Papst Franziskus in seinem Angelus-Gebet. „Und ich glaube, es wird immer noch getan.“ Mit einem Treffen im Vatikan will er ein neues Bewusstsein schaffen.