Nicht unter päpstlicher Flagge
Private Seenotretter haben den Papst gebeten, unter vatikanischer Flagge fahren zu dürfen. Der Vatikan lehnt das ab – möglich wäre es aber. Warum also beteiligt sich der Vatikan nicht?
Private Seenotretter haben den Papst gebeten, unter vatikanischer Flagge fahren zu dürfen. Der Vatikan lehnt das ab – möglich wäre es aber. Warum also beteiligt sich der Vatikan nicht?
Aussagen in Kirchenprozessen könnten so künftig auch an zivile Behörden gehen. Bei der Verbreitung und dem Besitz von Kinderpornografie verschärft Papst Franziskus zudem die kirchenrechtlichen Strafen.
Der Papst hat den Erzbischof von Manila mit einem wichtigen Amt im Vatikan betraut. Das hat Spekulationen genährt, er wolle einen Nachfolger installieren.
Dante, Weltfrieden und ein kleines Gästezimmer: Hat sich Papst Franziskus wirklich von der klassischen vatikanischen Außenpolitik abgekehrt – oder betreibt er seit Jahren deren konsequente Fortentwicklung?
Der Vatikan soll Einnahmen aus dem sogenannten Peterspfennig in einem Investmentfonds angelegt haben, der unter anderem in den Film „Rocketman“ investiert hat – eine Biographie des schwulen Sängers Elton John.
Selbst im Vatikan geht es zuweilen zu wie im wirklichen politischen Leben. Ein Insider berichtet, wie Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde.
Franziskus geht mit dem Kapitalismus zumeist hart ins Gericht. Doch eine vatikanische Millioneninvestition in eine Londoner Immobilie verteidigte er jüngst.
Auch unter Papst Franziskus sind die die Finanzen des Vatikans undurchsichtig geblieben. Nur soviel scheint fest zu stehen: die Lage ist desaströs.
Bei schweren Ausschreitungen in Bolivien werden fünf Morales-Anhänger getötet. Die Übergangsregierung wirft Venezuela und Kuba vor, die Proteste zu unterstützen. Sie will daher Diplomaten ausweisen und aus zwei linken Staatenbündnissen aussteigen.
Ein historisches Ereignis: Erstmals wurde ein Latino zum obersten Repräsentanten der amerikanischen Bischofskonferenz bestimmt – eine Wahl mit politisch-gesellschaftlicher Bedeutung.
Der wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilte australische Kardinal Pell darf Berufung einlegen. Die Reaktionen in seiner Heimat sind gespalten.
George Pell ist der ranghöchste katholische Würdenträger, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Nun hat das oberste australische Gericht entschieden, den Einspruch des 78 Jahre alten Kardinals zuzulassen.
Die Demographie-Forscherin Alisa Kaps über die Weltbevölkerungskonferenz, schwierige Gespräche mit afrikanischen Regierungschefs, Gegenwind von Abtreibungsgegnern und darüber, wie Rechtspopulisten das Thema Bevölkerungswachstum besetzen.
Hunderte Regierungsvertreter suchen in Nairobi Strategien gegen das Bevölkerungswachstum. Dazu gehören Verhütung und Sexualaufklärung. Der Vatikan boykottiert das Treffen ebenso wie kenianische Bischöfe.
Spekulationen auf teure Immobilien, ein stetiger Spendenrückgang und steigende Personalkosten: Die Finanzen des Vatikans befinden sich in einer göttlichen Schieflage. Droht sogar die Pleite?
In einer anderen Welt hätte man ihn als Apparatschik bezeichnen können: Der Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ durchleuchtet den deutschen Papst Benedikt XVI.
1971 sprach sich eine knappe Mehrheit für eine ausnahmslose Beibehaltung des Zölibats aus. Auf der Amazonien-Synode wird über das Thema offen diskutiert. Welche Schlüsse wird Papst Franziskus ziehen?
In Rom ist die Amazonien-Synode zu Ende gegangen. Die Debatte über eine Abschaffung des Zölibats und das weibliche Diakonat könnte nun erheblich voranschreiten.
Die in Rom zur Amazonas-Synode versammelten katholischen Bischöfe haben Papst Franziskus aufgerufen, in der Amazonas-Region das Priesteramt für verheiratete Männer zu öffnen – aber nur im engen Rahmen.
Arbeiten im Apostolischen Palast im Vatikan: Der 23 Jahre alte Nando Adank dient in der Schweizergarde.
Allen alles werden – das war immer schon die Missionsstrategie des Christentums. Während der derzeit in Rom tagenden Amazonas-Synode werden allerdings Rituale gefeiert, bei denen der Christus-Bezug entbehrlich erscheint.
Die Amazonien-Synode im Vatikan wird überschattet von einem Streit zwischen Konservativen und Liberalen, denn die Geistlichen und Laien sollen auch über ein Ende des Zölibats und die Stärkung von Frauen in der Kirche beraten. Papstgegner sprechen von Häresie.
Eine gleichgeschlechtliche Ehe widerspricht der kirchlichen Lehre, meint die katholische Kirche im amerikanischen Bundesstaat Indiana. Wie es einem schwulen Lehrerpaar dort ergeht – und was der Papst damit zu tun hat.
Am 3. Oktober feiern wir wieder den Tag der Einheit. Aber wieso haben wir überhaupt einen staatlichen Feiertag? Und wie machen das die anderen Länder?
In Fulda haben katholische Bischöfe zum gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Auch das eigene Handeln soll überprüft werden – mit einem Nachhaltigkeitsbericht der Diözesen.
Der Vatikan legt sich mit den deutschen Bischöfen an, es geht um die Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal. Dahinter stecken zwei mächtige Männer, denen der ganze Weg nicht passt.
Unzählige Male soll ein Priester im Vatikan Ministrantenschüler missbraucht haben. Bekannt sind die Vorwürfe offenbar schon seit einigen Jahren – Anklage erhebt die Staatsanwaltschaft erst jetzt.
Der Vatikan wirft deutschen Bischöfen vor, Reformgespräche seien unvereinbar mit Kirchenrecht. In einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt, schreibt der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, Rom hätte lieber das Gespräch suchen sollen.
Seit 1946 hatte Italien 65 Regierungen. Der einzige Ruhepol war stets der Staatspräsident. In dieser Rolle muss sich Sergio Mattarella jetzt beweisen.
Ein Gericht in Melbourne hat die Haftstrafe für den wegen Kindesmissbrauchs verurteilten ehemaligen Finanzchef des Vatikans George Pell bestätigt – ohne ihn dabei zum Symbol zu machen.
Der ehemalige Finanzchef des Vatikans hat in den neunziger Jahren zwei Chorknaben in Melbourne missbraucht. Die Vorsitzende Richterin spricht von einem Prozess, der ihr Land gespalten habe
Konkordatsdiplomatie: In „A Twentieth-Century Crusade“ sichtet Giuliana Chamedes den Antikommunismus des Vatikan. Einen Aspekt klammert sie jedoch aus.
Auf der Suche nach der vor 36 Jahren verschwundenen Emanuela Orlandi sind im Vatikan zwei Beinkeller geöffnet worden. Aus den Anlagen unter dem deutschen Priesterkolleg wurden mehrere Knochen entnommen und zur Untersuchung vorgelegt.
Nach der Öffnung zweier Gräber auf dem deutschen Friedhof im Vatikan wurde sich Aufklärung über ein vor Jahrzehnten verschwundenes Mädchen erhofft. Die Gräber waren zwar leer – Knochen wurden nun dennoch gefunden.
Seit mehr als 36 Jahren ist Emanuela Orlandi verschwunden. Nun gab es neue Hinweise, wo ihre Leiche zu finden sei. Die Spur führte auf den deutschen Pilgerfriedhof des Vatikans. Dann kam die Enttäuschung.
Vor 36 Jahren verschwand die damals 15-jährige Emanuela Orlandi. Nun kommt wieder Bewegung in den Fall, nachdem ein anonymer Brief bei der Anwältin der Familie eingegangen war.