Kein Bischof wie jeder andere
Heiner Wilmer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Der Hildesheimer Bischof hat früher in der New Yorker Bronx Deutsch unterrichtet – und pflegt einen kurzen Draht zum Vatikan.
Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sieht seine Hauptaufgabe darin, Gott ins Zentrum zu stellen. Aber von heute auf morgen wird sich nicht viel ändern.
Heiner Wilmer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Der Hildesheimer Bischof hat früher in der New Yorker Bronx Deutsch unterrichtet – und pflegt einen kurzen Draht zum Vatikan.
Vor genau vier Jahren begann die russische Großoffensive auf die Ukraine. Die Deutsche Bischofskonferenz kürt einen neuen Vorsitzenden. Und Trumps neue Zölle treten in Kraft. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die deutschen Bischöfe wählen einen neuen Vorsitzenden. Wer Italienisch kann, ist im Vorteil. Aber einen Favoriten gibt es nicht. Sicher ist nur, wer es nicht wird.
Iran bereitet sich auf einen Krieg vor, das US-Zollurteil sorgt noch nicht für Aufatmen und Asylbewerber sollen schneller arbeiten können. Der F.A.Z. Frühdenker.
Zum Abschluss des deutschen Reformprojekts kommt es zu einer Grundsatzdebatte. Viele Redner machen ihrem Ärger Luft.
Grüne im Europaparlament +++ Limburger Bischof +++ Vier Jahre Ukrainekrieg
Seit 2020 hat der Limburger Bischof Georg Bätzing die Deutsche Bischofskonferenz geführt – und Seite an Seite mit der ZdK-Vorsitzenden Stetter-Karp den „Synodalen Weg“. Was bleibt?
Georg Bätzing teilte den Mitgliedern der Konferenz am Montag mit, er stehe für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Die erste war geprägt von Konflikten über den „Synodalen Weg“.
Deutsche Bischöfe und der Vatikan stritten verbissen darüber: Am Freitag entscheidet sich die Zukunft des „Synodalen Rates“. Was ist von dem Reformprojekt übrig geblieben?
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz scheut sich nicht, die AfD, rechtskonservative Gläubige, die Hamas und das Vorgehen Israels im Gazastreifen zugleich zu kritisieren. Den Mut braucht nicht nur er.
Die katholischen Bischöfe in Deutschland zeigen sich entsetzt über die Lage der Menschen im Gazastreifen. Sie verurteilen den Terror der Hamas, kritisieren aber auch die Regierung Israels. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz warnt außerdem vor der AfD.
Die Frankfurter Stadtkirche freut sich über die Handreichung für Segensfeiern. Die Empfehlung des Bischofs sei ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit.
Lange fanden sie nur inoffiziell statt, doch mittlerweile gibt es von der katholischen Kirche eine Handreichung für Segensfeiern etwa für homosexuelle Paare. Der Limburger Bischof setzt nun ein Zeichen.
Bischof Georg Bätzing spricht im Interview darüber, wie er den neuen Papst bei früheren Begegnungen erlebt hat. Und er erklärt, warum er die Papstwahl beruhigend fand.
In Weilburg wurde mutmaßlich die Leiche vom seit März vermissten Pawlos geborgen. Zwei Männer sind in Bad Nauheim erschossen worden, zwei weitere wurden festgenommen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vertreter von Kirchen und Politik in Hessen und Rheinland-Pfalz würdigen den Einsatz von Franziskus für den Frieden und für die Menschen in Armut.
Millionen Menschen trauern um den Papst. Aus aller Welt treffen Kondolationen ein. Weltliche und Kirchenführer finden eindrucksvolle Worte für Franziskus’ Wirken.
In einer zunehmend säkularen Gesellschaft stellt sich die Frage nach dem Platz des Glaubens neu. Christiane Tietz und Bischof Georg Bätzing diskutieren, welche Rolle Religion im öffentlichen Raum spielen sollte – und wie die Kirchen auf gesellschaftliche Umbrüche reagieren.
Über den Glauben müsste man mehr reden, meinen Kirchenpräsidentin Christiane Tietz und der Limburger Bischof Georg Bätzing. Sie stehen vor gleichen Herausforderungen.
Was hat Merz mit Deutschland vor? Wie kommt die Wirtschaft aus der Krise? Und welche Gefahr droht uns durch Trump, Putin und Xi? Über diese und andere Fragen wurde auf dem F.A.Z.-Kongress debattiert.
Auch in der katholischen Kirche gibt es Kritik an den Angriffen der Berliner Prälaten auf die Unionsparteien. Drei Mandatsträger halten sie für „überzogen, einseitig, inopportun“.
Wenn sich Katholiken und evangelische Christen in Frankfurt gegenseitig zu Abendmahl und Eucharistie einladen, ist das eigentlich nicht vorgesehen. Sich das bewusst zu machen, hat auch sein Gutes.
25 Jahre lang war Franz Kamphaus Bischof und hat dabei nicht nur im Bistum Limburg Spuren hinterlassen. Jetzt ist er im Limburger Dom in der Bischofsgruft beigesetzt worden.
Kirchenvertreter grenzen sich vom Rechtspoulismus ab. Dabei denken sie aber häufig zu kurz und engen damit den Diskurs ein. Patriotismus und Christentum müssen kein Widerspruch sein.
Welche Reformen sind in der katholischen Kirche in Deutschland möglich? Darauf dürfte die Weltsynode im Vatikan eine Antwort geben. Hierzulande herrscht Skepsis. Aber für die Weltkirche könnte sie eine kleine Revolution anstoßen.
„Nicht wählbar“ sei die AfD, bekräftigt der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Haltung der katholischen Kirche. Für Georg Bätzing widerspricht die Partei „fundamentalen christlichen Grundsätzen“. Auch das BSW sieht er kritisch.
Gegenüber dem Jahr zuvor gab es 2023 etwas weniger Austritte. Doch die Zahl bleibt hoch. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sagt, Reformen reichten für eine Trendumkehr nicht.
Der katholischen Kirche haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Mitglieder den Rücken gekehrt als im Rekordjahr 2022. Aber die Austrittzahl bleibt auf einem sehr hohen Niveau.
Auf dem 103. Deutschen Katholikentag in Erfurt werden 20.000 Menschen in Erfurt erwartet. Für die Kirche ist es keine leichte Zeit. Das weiß auch der Bundespräsident.
Im Jahresbericht der Kommission des Bistums Limburg zur Aufarbeitung sexueller Gewalt geht es auch um den Tod des Regens, der Suizid beging. Ein Vorwurf gegen ihn hat sich danach als unbegründet erwiesen.
Der Vatikan hat den deutschen Bischöfen mehrmals untersagt, sich am „Synodalen Ausschuss“ zu beteiligen. Am Montag haben sie nun die Satzung des Gremiums verabschiedet – und der Vatikan schweigt. Was ist passiert?
Abschied von einer Ökumene, die es nicht mehr gibt: Zum letzten Mal veranstalten die beiden großen Kirchen gemeinsam die „Woche für das Leben“. Warum eine neue Nüchternheit einkehrt.
Zehn Jahre ist es her, seit der Limburger Bischof Tebartz-van Elst aus dem Amt schied. Sein „Protzbau“ ist heute Teil des Museums – kirchliche Mitarbeiter beklagten seinerzeit eine Atmosphäre der Furcht.
Hat der Vatikan sein Veto aufgegeben? Dürfen sich die deutschen Bischöfe jetzt an dem Gremium beteiligen, in dem Laien gleichberechtigt mitentscheiden sollen? Nach Gesprächen im Vatikan gibt es dazu widersprüchliche Deutungen.
Weißer Rauch ist im Streit zwischen dem Vatikan und den deutschen Katholiken nicht in Sicht. Bischof Georg Bätzing hat am Freitag in Rom einen schweren Stand. Beim zentralen Streitpunkt sind die Fronten verhärtet.
„Völkischer Nationalismus“ widerspreche dem „christlichen Gottes- und Menschenbild“, heißt es in einem Schreiben. Mit diesem reagieren die Geistlichen auch auf die Umfragen vor den drei ostdeutschen Landtagswahlen.