„Unser Herz ist heute Abend in Bethlehem“
Die „zum Scheitern verurteilten Logik des Krieges“ hat Papst Franziskus in Rom verurteilt. Auch ohne Israel oder Gaza zu nennen, war seine Predigt voller Anspielungen.
Die „zum Scheitern verurteilten Logik des Krieges“ hat Papst Franziskus in Rom verurteilt. Auch ohne Israel oder Gaza zu nennen, war seine Predigt voller Anspielungen.
Weihnachten ohne Weihnachtsmann, das ist für viele undenkbar. Aber wie steht eigentlich der Vatikan dazu? Das wollte unsere Autorin herausfinden – und rief im Vatikan an.
Vom erbaulichen Andachtsbild zum „vermessenen“ Lehrstück war die Krippe immer Spiegel ihrer Zeit: Dieses Weihnachten wird sie 800 Jahre alt, doch selten war der Zeithintergrund so traurig.
Der Vatikan erlaubt die Segnung homosexueller Paare – und hält zugleich an der Verurteilung praktizierter Homosexualität fest. Wie passt das zusammen? Und unter welchen Bedingungen darf dieser Segen erteilt werden?
Unter bestimmten Bedingungen dürfen katholische Priester künftig homosexuelle Paare segnen. Das bedeute jedoch keine Anerkennung der Beziehung, so der Vatikan.
Rom erlaubt die Segnung homosexueller Paare. Der Segen darf allerdings nicht in einem Gottesdienst gespendet werden.
Zum ersten Mal hat ein Gericht im Vatikan einen Kardinal zu einer Haftstrafe verurteilt. Zum Verhängnis wurde Angelo Becciu eine Londoner Luxusimmobilie, die dem Vatikan gigantische Verluste einbrachte.
Dass ein Kardinal wegen dubioser Geschäfte im Vatikan verurteilt wurde, ist eine gute Nachricht. Doch das Urteil hat nur Symbolcharakter. Der Vatikan muss finanzielle Transparenz schaffen.
Krumme Immobiliengeschäfte: Wegen Betrugs und Unterschlagung ist der italienische Kardinal Angelo Becciu zu fünfeinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt worden. Ein historisches Urteil.
Die Kritik an der „neutralen“ Haltung des Papstes im Krieg gegen die Hamas wird immer deutlicher. Zeigt sich hier abermals eine antiwestliche Haltung des Papstes?
Franziskus erscheint als Tyrann, wenn er einem nervenden Widerspruchsgeist wie Kardinal Raymond Burke nun auch noch die Dienstwohnung nehmen möchte. Spricht hier etwa die Angst, Burke könnte der nächste Papst werden?
Mit dem Staat Israel tat sich der Vatikan schon immer schwer. Papst Franziskus macht es nicht besser. Im Gegenteil. Die Folgen sind fatal.
Die Menschheit müsse sich an Franz von Assisi ein Beispiel nehmen und alle Geschöpfe dieser Erde als Geschwister betrachten, fordert der Papst. Geschmälert wurde die Macht seiner Worte durch seine Abwesenheit.
Der amerikanische Kardinal Raymond Burke ist neben dem deutschen Kardinal Gerhard Ludwig Müller der prominenteste und schärfste Kritiker von Papst Franziskus. Nun hat der Papst offenbar die Geduld mit ihm verloren.
Papst Franziskus soll bei einem Treffen mit Palästinensern aus dem Gazastreifen im Vatikan mit Blick auf die Opfer des israelischen Militäreinsatzes von einem „Genozid“ gesprochen haben. Der Vatikan bestreitet dies.
Verkehrswende im Vatikan: Alle Fahrzeuge des Kirchenstaats sollen bald elektrisch und klimaneutral sein – und von Volkswagen kommen.
Ein historischer Fall mit aktuellen Anklängen: Marco Bellocchios Film „Die Bologna-Entführung“ erzählt die wahre Geschichte eines jüdischen Jungen, den der Papst im Jahr 1858 seiner Familie wegnehmen ließ.
Am Sonntag waren die lebenserhaltenden Maßnahmen für Indi Gregory eingestellt worden. Das acht Monate alte Mädchen starb wenige Stunden später. Die italienische Regierung zeigte sich bestürzt.
Das unheilbar kranke Baby darf nicht zu Hause sterben und auch nicht in Italien behandelt werden. Das hat ein Gericht entschieden. Jetzt ist Indi in ein Sterbehospiz gebracht worden. Der Vater des Kindes spricht vom „x-ten Tritt ins Gesicht“.
Nach dem „Synodalen Weg“ konstituiert sich in der Ruhrgebietsstadt ein „Synodaler Ausschuss“. Entgegen aller Aufbruchsrhetorik schließen sich hinter den Anwesenden aber die Türen.
Nach dem „Synodalen Weg“ konstituiert sich in der Ruhrgebietsstadt ein „Synodaler Ausschuss“. Entgegen aller Aufbruchsrhetorik schließen sich hinter den Anwesenden aber die Türen.
Die lebenserhaltenden Maßnahmen in Nottingham für die acht Monate alte Indi Gregory sollen abgeschaltet werden. Die Familie will hingegen das Baby nach Rom in ein Vatikan-Krankenhaus bringen lassen.
Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich hat auf der Weltbischofssynode die Fäden im Hintergrund gezogen. Er gilt als weltoffen - aber undurchschaubar.
365 Synodenteilnehmer aus aller Welt haben im Vatikan über Reformen debattiert. Doch das Abschlussdokument bleibt vage – insbesondere zum Thema Frauen in der Kirche.
Auch nach vier Wochen Weltbischofssynode ist nicht klar, was der Papst unter einer „synodalen Kirche“ versteht. Nur eines ist gewiss: Am deutschen Wesen wird die Kirche nicht genesen.
Bill Clinton joggte in Neapel, Silvio Berlusconi auf den Bahamas: In Italien wird leidenschaftlich gern über Sport geredet – und am liebsten in der Gruppe getrieben. Das gilt auch fürs Laufen.
Zum Abschluss der Weltsynode im Vatikan sorgte eine angebliche Rehabilitierung des missbrauchsverdächtigen Priesters Marko Rupnik für Entsetzen unter Katholiken. Nun gibt es eine Kehrtwende des Vatikans.
Seit drei Wochen beraten im Vatikan Bischöfe und Laien über Reformen in der Kirche. Aber der Vatikan tut alles, damit die Öffentlichkeit möglichst wenig davon erfährt.
120 Jahre nach seiner Papstwahl kehrt Pius X. in seine Heimatregion im nordostitalienischen Venetien zurück – im gläsernen Sarg. Zehntausende Gläubige haben ihm seit Beginn der Pilgerreise die Ehre erwiesen.
War Pius XII. der „Schweigepapst“ im Angesicht des Holocausts, oder hat er Tausende Juden gerettet? Nach der Öffnung der Archive gibt es jetzt erste Forschungsergebnisse.
Was wäre, wenn die Synode im Vatikan über die Zulassung von Frauen zum Priesteramt abstimmen würde? Eltern können ihren Kindern kaum noch erklären, warum nur Männer Priester sein dürfen.
Nach dem Terror der Hamas empfindet Israel mangelnde Solidarität der Christen – vor allem des Vatikans. Papst Franziskus versucht wie im Ukraine-Krieg, Neutralität zu wahren.
Die Weltbischofssynode im Vatikan stellt eine kleine Revolution dar. Und alle, die dachten, unter Franziskus bewege sich nichts mehr, hat er mit seiner Aussage zum Frauenpriestertum Lügen gestraft.
Zum Beginn der Weltsynode im Vatikan gibt es viele Erwartungen und viel Skepsis. Franziskus fordert, sich dem Heiligen Geist zu öffnen – und kritisiert Leugner des Klimawandels.
Für Franziskus ist noch nicht das letzte Wort im Streit über die Priesterweihe für Frauen gesprochen. Sein Verweis auf die Praxis in der Anglikanischen Gemeinschaft ist bemerkenswert.
Das US-Repräsentantenhaus setzt Sprecher McCarthy ab, die Tschechische Republik führt Grenzkontrollen ein. Und im Vatikan beginnt die Weltsynode. Der F.A.Z. Newsletter.