Worüber die Weltbischofssynode reden wird
Diese Woche beginnen im Vatikan Beratungen über die Zukunft der Kirche, wie es sie in dieser Breite noch nicht gegeben hat. Daran wird man sehen, welche Neuerungen mehrheitsfähig sind.
Diese Woche beginnen im Vatikan Beratungen über die Zukunft der Kirche, wie es sie in dieser Breite noch nicht gegeben hat. Daran wird man sehen, welche Neuerungen mehrheitsfähig sind.
Von der Glaubenskongregation und vom Jesuitenorden wurde Marko Rupnik wegen Missbrauchs bestraft. Doch Papst Franziskus hält an ihm fest.
Das Verhältnis zwischen dem starken Reformflügel in der Bischofskonferenz und dem Vatikan ist zerrüttet. Bei der anstehenden Neubesetzung mehrerer Bischofsstühle könnte das eine große Rolle spielen.
Der Papst bekundet immer wieder seine Nähe zum „ukrainischen Märtyrervolk“. Doch die Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine erwarten mehr von ihm als Worte und Gebete.
Am Mittwochabend haben rund 500 Menschen und katholische Priester vor dem Kölner Dom einen Segnungsgottesdienst für queere Paare gefeiert. Die Aktion ist auch ein Protest gegen Kardinal Woelki.
Gegen den Gründerbischof des Bistums Essen, Franz Hengsbach, gibt es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Es ist der erste derartige Verdacht gegen einen deutschen Kardinal. Das Bistum machte die Vorwürfe publik.
Kardinal Zuppi soll nach einem Frieden für die Ukraine suchen. Doch Kiew lehnt den Vatikan als Vermittler ab – und Scholz setzt einen klaren Akzent.
Eine Missbrauchsstudie der Schweizer Bischofskonferenz hat 1000 Missbrauchsfälle seit 1950 identifiziert. Im Gegensatz zu anderen nationalen Studien wurden katholische Orden einbezogen.
Ein Berater von Präsident Selenskyj wirft der Vatikanbank vor, sie verwalte russisches Geld. Dem widerspricht das Geldinstitut vehement. Ein Vertrauter des Papstes weist den Vorwurf zurück, Franziskus sei zu russlandfreundlich.
Schwere Vorwürfe gegen sechs katholische Bischöfe in der Schweiz: Die Bischofskonferenz des Landes bestätigt, dass der Vatikan gegen amtierende und emeritierte Bischöfe wegen Vertuschung und sexuellem Missbrauch ermittele.
Dass Franziskus in die antiwestliche Propaganda des Kremls einstimmt, ist kein Zufall. Sein Weltbild ist von einer kaum zu überbietenden Schlichtheit.
Papst Franziskus reist wieder einmal „an die Ränder“ der Weltkirche. Doch sein Besuch in der Mongolei könnte auch einen europäischen Konflikt berühren.
Was meinte Papst Franziskus, als er russische Jugendliche dazu aufrief, das „Erbe des großen Russlands“ nicht zu vergessen? Nach heftiger Kritik nimmt ihn nun der Kiewer Bischof in Schutz.
Nach neuen Aussagen über das „große Russland“ äußern katholische Bischöfe in der Ukraine ihren Unmut über den Papst. Sie verlangen vom Heiligen Stuhl eine Erklärung.
Mit 20 Jahren ist Jonas Koch der Jüngste in der päpstlichen Schweizergarde. Im Interview erzählt er, was ihn zum Eintritt motiviert hat, wie sein erster Tag im Vatikan war und wie der Papst tickt.
Für den Papst scheint das Qualifizierungsprofil für den Kardinalsstand so zu lauten: Marienverehrung und Portugiesisch als Muttersprache.
Der Papst verheißt eine offene Kirche, aber nicht alle darin haben Zugang zu den Sakramenten. Für den synodalen Weg der Deutschen Katholiken zeigt Franziskus kein Verständnis.
Eine Seherin und Wunderheilerin betreibt in Italien mit Marienerscheinungen ein florierendes Geschäft. Nun schreiten Gerichte und die Amtskirche ein.
Bischof Bätzing hat lange auf einen Termin im Vatikan gewartet. Nun kam ein Gespräch über den „Synodalen Weg“ zustande. Ob damit die Eiszeit im deutsch-vatikanischen Verhältnis beendet ist, blieb vorerst offen.
Einen Kardinal, der im Vatikan ins Gefängnis muss – das gab es noch nie. Angelo Becciu könnte bald der erste sein. Der vatikanische Staatsanwalt wirft ihm Amtsmissbrauch und Veruntreuung vor.
Papst Franziskus ist 86 Jahre alt und körperlich angeschlagen. Jetzt hat er wieder zahlreiche neue Kardinäle benannt. Bereitet er die Wahl seines Nachfolgers vor?
Papst Franziskus will im Krieg zwischen Russland und der Ukraine vermitteln. Schadet seine Initiative dem Kriegsopfer mehr, als es diesem nützt?
Eine feste Tätigkeit wird Erzbischof Georg Gänswein für das Erzbistum Freiburg nicht übernehmen. Der aus Rom zurückgekehrte langjährige Papstsekretär wird aber Gottesdiensten im Freiburger Münster vorstehen.
Der Papst und sein „Ghostwriter“: Der neue Glaubenshüter beim Heiligen Stuhl soll einschließen statt ausschließen.
Die letzte Phase des vom Papst verordneten Synodalen Prozesses hat begonnen. Konkrete Reformvorschläge gibt es aber noch nicht.
Das Ansehen des Vatikans hat in der Ukraine wegen Franziskus’ Äußerungen zum Krieg gelitten. Auf dessen Friedensmission blickt man mit Skepsis. Für eine Russlandreise seines Gesandten kommen aus Moskau positive Signale.
In Kansas entdecken Priester, dass bei Messen jahrelang der falsche Wein verwendet wurde. Ob das rückwirkend auch den Gottesdienst ungültig macht, soll jetzt der Vatikan klären.
Die große Masse der Bischöfe tut sich bis heute schwer mit dem Reformprozess, die Fronten sind verhärtet. Kein Wunder, dass die Zahl der Austritte mit jedem Jahr größer wird.
Fast drei Jahrzehnte diente Georg Gänswein im Vatikan und Papst Benedikt XVI. Jetzt schickt ihn Papst Franziskus nach Hause in den Breisgau. Über eine erstaunliche Karriere - und ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis.
Das Verhältnis zwischen Papst Franziskus und Erzbischof Georg Gänswein galt seit langem als angespannt. Jetzt hat der Papst den langjährigen Privatsekretär Benedikts XVI. nach Deutschland zurückgeschickt – ohne neue Aufgabe.
Dem 86-jährigen Kirchenoberhaupt gehe es nach der dreistündigen Darm-OP am Mittwoch den Umständen entsprechend gut, hieß es am Donnerstagabend. Der Papst habe sich bereits telefonisch für die Genesungswünsche von Gläubigen bedanken können.
Papst Franziskus ist am Mittwoch drei Stunden lang operiert worden. Am Abend teilte der Vatikan mit, der Eingriff sei ohne Komplikationen abgelaufen. Er sei aus der Narkose aufgewacht und schon wieder zu Scherzen aufgelegt.
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich offenbar kurzfristig stark verschlechtert. Am Mittwoch wurde er in die Gemelli-Klinik in Rom gebracht. Dort soll der 86-Jährige noch heute am Darm operiert werden.
Die Operation unter Vollnarkose werde am Mittwochnachmittag im Gemelli-Krankenhaus in Rom stattfinden, teilte der Vatikan mit. Zuletzt gab es immer wieder Aufregung um den Gesundheitszustand des 86-Jährigen.
Kardinal Zuppi will mit der ukrainischen Führung über Möglichkeiten für „einen gerechten Frieden“ sprechen. Russlands Präsident Putin hingegen will den Vermittler vorerst nicht treffen.
Der Sondergesandte von Papst Franziskus für den Krieg in der Ukraine ist am Montag zu Gesprächen in Kiew eingetroffen. Ob Kardinal Matteo Zuppi auch mit Präsident Selenskyj spricht, ließ der Vatikan vorerst offen.