Nach uns die Sintflut
Asien kann von der Kohle nicht lassen. Der Westen wird nicht umhinkommen, die Asiaten umzustimmen. Das wird teuer und schmerzhaft, für beide Seiten.
Asien kann von der Kohle nicht lassen. Der Westen wird nicht umhinkommen, die Asiaten umzustimmen. Das wird teuer und schmerzhaft, für beide Seiten.
Das Jahr 2021 markiert einen erfreulichen Rekord: Die Deutschen haben zwischen Januar und September rund 3,8 Milliarden Euro gespendet. Ein großer Anteil kam Projekten für die Opfer der Flutkatastrophe zugute.
Terror, extreme Wetterlagen und Ausfall der Stromversorgung. Ist Hessen gewappnet für größere Katastrophen? Auch die Rekrutierung für Ersthelfer ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung.
Wegen der schweren Überschwemmungen ist in der Westkanadischen Provinz British Columbia der Notstand ausgerufen worden. Das Militär soll nun bei den Evakuierungen in den Flutgebieten helfen.
Nachdem in British Columbia schwere Regenfälle niedergegangen waren, mussten mehr als 17.000 Bewohner ihre Häuser verlassen. Eine Frau kam bei einem Erdrutsch ums Leben, mehrere Menschen werden vermisst.
Behörden forderten Tausende Menschen zum Verlassen ihrer Wohnungen auf. Allein in der Stadt Merrit sollten 8000 Menschen ihre Häuser räumen.
Überreste aus der Flutkatastrophe vor wenigen Monaten, abgeladen vor der SPD-Parteizentrale in Berlin - Mit dieser Aktion wollte die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Mittwoch den wahrscheinlich neuen Bundeskanzler Olaf Scholz auffordern, seine Ankündigungen zum Klimaschutz wahrzumachen.
Was können Einzelne gegen den Klimawandel unternehmen? ARD-Wettermann Sven Plöger über die Baumpflanzaktion der F.A.Z., kleine Schritte mit großer Wirkung, das Gute an 70 Prozent und die Freude am Skifahren.
Nach den verheerenden Überschwemmungen im Sommer will die Versicherungsbranche mehr Schutz gegen Klimaschäden. Mit harten Vorschlägen für Hausbesitzer.
Seit Tagen kommt es im Osten Siziliens zu starken Überschwemmungen. Nun wurde ein drittes Todesopfer gefunden: Die Frau war aus dem Auto ausgestiegen und von Wassermassen erfasst worden.
Eine neue Karte zeigt, wo starker Regen gefährliche Folgen haben kann. Die Stadt Frankfurt will den Schutz dort rasch verbessern. Aber auch Privatleute sind gefordert.
Holzhäuser haben nicht nur gute Seiten, sagt Strabag-Vorstand Peter Hübner. Er spricht über Hilfe nach der Flut, Kostentreiber auf dem Bau und den Klimaschutz.
Sizilien und Kalabrien kämpfen seit Montag mit extremen Unwettern. In Cantania am Fuße des Ätna wurden Teile der Stadt komplett überschwemmt.
In einem sächsischen Dorf setzte die Elbe schon mehrfach Gebäude unter Wasser – doch ein Deich war keine Option. Stattdessen gibt es nun eine neue Hoffnung für die Bewohner: Ihre Häuser sollen um drei Meter angehoben werden.
Nur 34 Häuser im Ahrtal dürfen nicht wieder aufgebaut werden. Alle anderen schon, obwohl sie meist mitten im neu definierten Überschwemmungsgebiet liegen. Ist das vertretbar? Wir sprechen mit Anwohnern und dem Vor-Ort-Beauftragten der Landesregierung.
Nach tagelangen Regenfällen starben in mehreren Bundesstaaten Indiens sowie in Nepal mehr als hundert Menschen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Opferzahlen noch ansteigen könnten.
Im südindischen Bundesstaat Kerala haben heftige Regenfälle für eine Flutkatastrophe gesorgt. Dabei kamen mindestens 22 Menschen ums Leben.
Laut Behörden kamen bereits mehrere Menschen ums Leben. Viele haben ihren Besitz verloren. Die indische Armee beteiligt sich an den Rettungsmaßnahmen.
Die Tote war offenbar durch den Rhein bis nach Rotterdam getrieben und bereits vor einigen Wochen entdeckt worden. Zwei weitere Menschen bleiben nach der Flutkatastrophe im Ahrtal jedoch vermisst.
Allein in Athen musste die Feuerwehr nach schweren Regenfällen mehr als 1400 Mal ausrücken. Hunderte Menschen mussten sich auf die Dächer ihrer Häuser retten. Der Zivilschutz mahnt zur Vorsicht.
Drei Monate nach den verheerenden Überschwemmungen schauen Hausbesitzer und Helfer im Ahrtal auf den Winter.
Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe sind viele Fragen ungeklärt: Oft wissen Anwohner noch nicht, ob ihr Haus wieder errichtet werden darf. Trotz großer Versprechen fühlen sie sich allein gelassen. Verlassen sie bald das Ahrtal?
Im Norden Chinas sind bei schweren Überschwemmungen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Laut chinesischem Staatsfernsehen sind es die schlimmsten Fluten in einem Herbst in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Kaum zu glauben: Bei der Sanierung im Ahrtal fehlt es am Schutz vor künftigem Hochwasser. Eine Neuauflage der Katastrophe lässt sich mit den nun beschlossenen Maßnahmen zum Wiederaufbau kaum verhindern.
Bei seinem Besuch im Ahrtal erneuert der Bundespräsident sein Hilfsversprechen. Aber unter den Anwohnern kehrt Ernüchterung ein. Der Wiederaufbau dürfte Jahre dauern.
Wissenschaftler hatten ein umfassendes Hochwasserschutzkonzept und eine angepasste Bauweise gefordert. Doch nun dürfen fast alle Häuser an der Ahr einfach wieder saniert werden.
Bisher stehen 70.000 Häuser unter Wasser. Wegen des steigenden Pegels des mächtigen Flusses Chao Phraya, der auch durch Bangkok fließt, werden weitere Schäden befürchtet.
Aufeinanderfolgende Krisen prägen die politischen Herausforderungen der Zeit. Die Handlungsfähigkeit des Bundes, vor allem in seiner Wechselwirkung zu den Ländern, muss sich zur Bewältigung dieser anpassen. Dabei könnte die Digitalisierung helfen. Ein Gastbeitrag.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Kanzler Gerhard Schröder bewährt sich vor der Bundestagswahl 2002 als Flut-Krisenmanager – und die CDU wird von der Spendenaffäre geschüttelt. Teil 15 unserer Wahlserie.
Deutschland steht vor der Frage, ob die im Kern bewährten Strukturen nach der Corona-Pandemie und der jüngsten Flutkatastrophe reformiert werden müssen. Dabei geht es nicht nur um Neujustierungen des Föderalismus.
Das diesjährige F.A.Z.-Ranking der Ökonomen zeigt: In der Krise wendet sich das Land an die Bekanntesten der Zunft. Der größte Aufstieg gelingt drei Frauen.
Die erwartete Schadenssumme steigt weiter und liegt nun deutlich über der jüngsten Branchenschätzung. Doch die Finanzaufsicht hält die Assekuranz für stabil.
Fritz Jaeckel, der Beauftragte für den Wiederaufbau, weiß, was nach einer Flut zu tun ist. Schon nach dem Hochwasser 2013 leitete er in Sachsen den Wiederaufbaustab. Die Kommunen setzen deshalb große Hoffnungen in ihn.
Die Verantwortung für die Katastrophe im Ahrtal sollte nicht beim Landrat abgeladen werden. Der hat jedenfalls so viel Schutz und Verständnis verdient wie der Innenminister durch die Ministerpräsidentin.
Im Ahrtal wurden die Menschen erst gewarnt, als es viel zu spät war. Dabei kamen die ersten Hilferufe schon am Nachmittag.
Der Bundesrat hat den Weg frei gemacht für die Milliardenhilfen zum Wiederaufbau in den Hochwasserregionen im Westen Deutschlands. Für den Fonds stehen bis zu 30 Milliarden Euro zur Verfügung.