Inflationssorgen wachsen - wegen Soja
Die Inflation im Euroraum geht gerade zurück, da drohen schon neue Preissteigerungen. Der Grund erscheint erst mal obskur: Es sind Sojabohnen.
Die Inflation im Euroraum geht gerade zurück, da drohen schon neue Preissteigerungen. Der Grund erscheint erst mal obskur: Es sind Sojabohnen.
Die Karl-Krolopper-Förderschule unterrichtet Kinder mit Lernschwächen - in kleineren Klassen und ungewöhnlichem Projektunterricht. Fast alle Schüler machen den Abschluss.
Schößchen und viel Schminke, Katy Perry und Karl Lagerfeld: „Hunger Games - Die Tribute von Panem“ zeigt überspitzt, wo die Mode steht, ohne dabei ein Modefilm zu sein.
Der Schalker Star-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar über Abwehrarbeit und Instinkt, über Dorfleben, Real Madrid und das große Duell gegen Deutschland bei der Europameisterschaft.
Die Deutsche Bank will das Nahrungsmittel-Geschäft zurückfahren. Zuvor war sie von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert worden - diese nennt die Ankündigung jetzt „eine PR-Wolke für Hochglanzbroschüren“.
Wieder drohen in Afrika Hungersnöte. Doch über die wahren Ursachen herrscht Schweigen.
Mais ist das Grundnahrungsmittel der Ärmsten. Der Preis hat sich verdoppelt. Sind deutsche Volksbank-Kunden schuld am Hunger? Auf der Spur der Spekulation von Frankfurt über Chicago nach Afrika.
Was kümmert es die Katze, wenn sie ein dummer Hund anheult? Gar nicht. In Bart Moeyaerts neuem Kinderbuch „Wer ist hier der Chef?“ macht sie sich lieber Gedanken über die Freiheit.
Vor dreißig Jahren gründete Karlheinz Böhm die Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“. Heute zieht er eine positive Bilanz, warnt aber vor den Entwicklungen an den Finanzmärkten.
Wer es in China zu etwas bringen will, muss kämpfen. Wenigstens ist es heute nicht mehr so wie früher. Da musste man sich durchschlagen. Drei Generationen einer Familie erzählen: Feng Xiuyun, Zhou Minsen, Zhou Wen.
Moschee angezündet - Die israelische Armee hat in der Nacht zum Montag in der nicht genehmigten Kleinsiedlung Migron im Westjordanland drei Gebäude abgerissen. Die Siedler versuchten, die Soldaten gewaltsam zu stoppen.
Dass Wetterphänomene entscheidend dazu beitragen, Dürren und Hungersnöte auszulösen, zeigt die Lage am Horn von Afrika. Eine Autorengruppe um Solomon Hasiang von der Columbia University in New York geht jetzt noch einen Schritt weiter.
Wer es bis nach Dadaab geschafft hat, ist dem Tod entkommen, aber mehr auch nicht. Das Flüchtlingslager in Kenia ist das größte der Welt. Dort werden fast eine halbe Million Menschen versorgt.
Addis Abeba, 25. August (dpa/AFP). Die 54 Staaten der Afrikanischen Union (AU) wollen insgesamt 51,7 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) an Soforthilfe für die Hungernden in Somalia und den Nachbarregionen leisten.
Mehr als einen Monat lang erinnerte die Stimmung auf dem Boulevard im Herzen von Tel Aviv an eine Mischung aus Kirchentag, Sommerlager und Woodstock-Festival. Nun nehmen die Proteste ab - auch wegen der Gaza-Krise.
Amerika erlebt den Aufstieg der Mormonen. Sie bestimmen die Politik, führen Unternehmen, schreiben Bestseller. Was macht die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nur so erfolgreich?
Somaliland sieht sich als Staat. Der Rest der Welt sieht das nicht so. Aber der Nichtstaat funktioniert viel besser als das Gebiet, in dem die anerkannte Übergangsregierung herrscht.
Nicht nur der Bürgerkrieg in Somalia und das daraus entstandenen Flüchtlingsproblem in Kenia führte zur Hungersnot in Ostafrika. Die Zusammenhänge sind weit komplexer - und verdichten sich letztlich auf tragische Weise zur Binsenweisheit.
Angesichts der Hungersnot am Horn von Afrika zeigen sich die Deutschen großzügig. Innerhalb der vergangenen Wochen kamen nach Angaben der Hilfsorgansationen insgesamt 64 Millionen Euro zusammen: „Von einer Spendenmüdigkeit kann keine Rede sein.“
Im Stadion schulte die Shabaab-Miliz ihre Kämpfer und köpfte ihre Feinde. Von hier aus behielt sie den Überblick über die Straßen Mogadischus. Jetzt wurde sie von den Amisom-Truppen in die Flucht geschlagen. Der Hunger begünstigte diesen wichtigen Sieg.
Der Casspir rumpelt langsam über die unbefestigte Straße, kurvt um Panzersperren herum, schaukelt bedrohlich. Die drei schweren Maschinenwaffen auf dem Dach des aus Südafrika stammenden gepanzerten Truppentransporters sind alle bemannt.
Es gibt weder Strom noch Wasser, keine saubere Wäsche, kaum Medikamente und nur zwei Ärzte: In Mogadischu wütet die Cholera unter den Hungernden. Die Ärzte im Banadaar-Krankenhaus kämpfen auf verlorenem Posten in einer verlorenen Stadt.
Über die Gründe für die Hungersnot in Ostafrika wird noch heftig gestritten - doch klar ist eines: Üppig fließen die Spenden für die hungerleidenden Flüchtlinge in Somalia und Kenia bisher nicht. 64 Millionen Euro haben die großen ...
Mitten in der schwersten Hungerkrise seit Jahren bahnen sich in Somalia wichtige politische Veränderungen an. Die radikalislamischen Milizen der Al Schabaab haben ihre Stellungen in der Hauptstadt Mogadischu aufgegeben.
Am Horn von Afrika sind 12,4 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Vier Wochen nach dem ersten Aufruf zur Ostafrika-Hilfe hat die „Aktion Deutschland Hilft“ 10,5 Millionen Euro gesammelt.
Die Lage im Hungergebiet Somalias wird immer dramatischer - von einer Luftbrücke ist nichts zu sehen. Essensausgaben sind für viele Hungernde in Mogadischu die letzte Rettung. 600 Gramm Nahrung muss für sechs Personen reichen.
Tausende Somalier fliehen jede Woche vor der Shabaab-Miliz und der Hungerkatastrophe nach Kenia ins größte Flüchtlingslager der Welt. Längst sind hier unübersichtliche Städte entstanden, in denen noch die Enkel der ersten Flüchtlingsgeneration leben.
Die Vereinten Nationen haben drei weitere Regionen Somalias zu Hungergebieten erklärt. Es sei wahrscheinlich, dass die Krise bis zum Ende diesen Jahres andauere, teilte das zuständige Welternährungsprogramm mit.
Hungersnot in Somalia - Wegen der dramatischen Situation in den Dürregebieten Somalias haben die Vereinten Nationen in drei weiteren Regionen des Landes offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Hintergrund der Entscheidung sei die steigende ...
In kenianischen Flüchtlingslagern steigt die Anzahl der an Unterernährung gestorbenen Kinder aus Somalia. Die UN spricht von „alarmierend hohen“ Zahlen. Entwicklungsminister Niebel forderte derweil eine politische Lösung der Hungerkrise.
In Mogadischu haben Friedenstruppen der Afrikanischen Union die Shabaab-Miliz aus wichtigen Positionen in der Hauptstadt vertrieben. Die Luftbrücke für die von Hunger bedrohte Bevölkerung in Somalia soll derweil ausgeweitet werden.
Auf der Suche nach den Ursachen der Hungersnot am Horn von Afrika kommt nicht allein dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung ein Phänomen in den Sinn, das unter dem englischen Namen "land grabbing" längst die Agenda von ...
Es ist ungeheuerlich, was die kenianischen Behörden seit Montag veranstaltet haben: Wegen angeblich unkorrekter Deklarierung hielt der Zoll Nahrungsmittel fest, die für somalische Kinder bestimmt waren. Als ob die Versorgung der Hungernden nicht schwierig genug wäre.
Am Flughafen von Nairobi hat der Zoll ein Flugzeug des Welternährungsprogramm am Starten gehindert, das 14 Tonnen Nahrungsmittel nach Somalia bringen sollte. Erst eine Maschine mit zehn Tonnen Ladung konnte bislang nach Mogadischu starten.
Nach Angaben der UN sind 1,6 Milliarden Dollar nötig, um die Situation in den Ländern des von einer Hungersnot bedrohten Horns von Afrika zu verbessern. Die Bundesregierung stockte ihre Hilfe derweil um zusätzlich 15 Millionen Euro auf.
tos. Johannesburg. Die Hungersnot in weiten Teilen Somalias könnte sich verschärfen, weil die radikal-islamische Miliz Al Shabaab westlichen Hilfsorganisationen den Zugang zu den Bedürftigen untersagt.