Putins nützliche Idioten
Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
Der Ukrainekrieg schürt die Sorgen vor einer Hungersnot in Afrika. Viele afrikanische Länder stehen trotzdem auf der Seite Russlands. Wie kann das sein?
Nach Jahren ohne Regen sind Millionen Menschen in Somalia auf Lebensmittelhilfen angewiesen. In einem Krankenhaus in Mogadischu drängen sich Eltern mit unterernährten Kindern. Ihre Lage dürfte sich mit den steigenenden Lebensmittelpreise in Folge des Ukraine-Kriegs noch verschlimmern.
Der russische Landwirtschaftsminister kündigt an, sein Land wolle die Getreideexporte deutlich steigern. Scholz wirft Putin vor, die durch Russlands Angriff auf die Ukraine ausgelöste Nahrungsmittelkrise dem Westen anlasten zu wollen.
Im UN-Sicherheitsrat wird am Donnerstag über die Nahrungsmittelkrise beraten. Auf einer Konferenz in New York warf der Westen Moskau vor, einen Getreide-Krieg zu führen.
In der weltweiten Hungerkrise stoppen Indien und Indonesien die Ausfuhr von Grundnahrungsmitteln. Narendra Modi und Joko Widodo sorgen sich um ihre Wähler.
Weltbank will 30 Milliarden Dollar investieren für bessere Ernten
Schon vor dem Krieg in der Ukraine war die Lage dramatisch – Millionen von Menschen in Dutzenden von Ländern wurden an den Rand des Verhungerns getrieben. Der wichtigste Grund für die Ernährungskrise ist menschengemacht.
Krieg, Pandemie, Inflation, die Gefahr von Hungersnöten, Schuldenkrisen und sozialen Unruhen bestimmen die Zeit. Lösungen für all das sind nicht offensichtlich.
Der russische Angriff auf die Ukraine und die Seeblockaden bringen den Welthandel durcheinander: Weizen und Speiseöl werden schon bei uns knapp. Wir erklären, warum. Und ein Katastrophenmanager in Kenia berichtet, was das für Afrika bedeutet.
Der Krieg in der Ukraine treibt die Getreidepreise in die Höhe. Agrarökonomen warnen vor massiven Folgen für die Versorgung ärmerer Staaten. Jetzt sind die großen Exportnationen gefragt – auch Europa kann seinen Beitrag leisten.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat katastrophale Folgen auch in Ostafrika. Die Region importiert 90 Prozent ihres Weizens aus der Ukraine und Russland. Laut Oxfam haben bereits heute 21 Millionen Menschen mit schwerem Hunger zu kämpfen.
David Beasley, der Direktor des UN-Welternährungsprogramms, hofft, dass Lebensmittel-Blockaden in der Ukraine nicht als Waffe eingesetzt werden. Im Interview warnt er vor den Folgen des Krieges für andere Weltregionen.
Mit dramatischen Worten hat UN-Generalsekretär António Guterres vor den weltweiten Folgen des Kriegs in Osteuropa gewarnt. Die Kornkammer des Planeten werde bombardiert, es drohe ein „Wirbelsturm des Hungers“.
Die G7-Agrarminister treffen sich zu einer Sondersitzung, weil die Ukraine als Europas Kornkammer ausfällt.
Die Vereinten Nationen bitten um Spenden für Verhungernde im Jemen. Die Helfer sollten einmal in Riad anrufen. Den Krieg lässt sich Saudi-Arabien schließlich auch viel Geld kosten.
CDU in Baden-Württemberg +++ Hungersnot in Madagaskar +++ Hans-Jürgen Syberberg im Interview +++ Tempolimit +++ Gedanken zur F.A.Z.
Noch mehr Menschen als zu Beginn des Jahres müssen hungern – und „blicken in den Abgrund“, warnt das Welternährungsprogramm der UN. In einem schwer gebeutelten arabischen Land sind es besonders viele.
Seit vier Jahren wird Madagaskar von einer der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten heimgesucht. Verantwortlich ist der Klimawandel. Regierung und Betroffene tun sich schwer, einen Ausweg zu finden.
Extreme Dürren führten zu ausfallenden Ernten und einem Mangel an Trinkwasser. Nach Angaben des UN-Welternährungsprogramms sind mehr als 1,1 Millionen Menschen in Madagaskar von schwerem Hunger betroffen.
Der Klimawandel ist nach UN-Angaben die Ursache der verheerenden Hungersnot in Madagaskar. „Dies ist die einzige Hungersnot aufgrund des Klimawandels weltweit“, sagte Arduino Mangoni, der stellvertretende Direktor des Welternährungsprogramms (WFP).
Rund zwei Drittel der Bevölkerung in dem gebeutelten Land sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die sich ausweitenden Kämpfe im Süden verschlimmere die Situation im Jemen weiter, sagt ein UN-Vertreter.
400.000 Menschen in Äthiopien stehen vor dem Hungertod, immer mehr sterben. Doch lebensrettende Hilfe wird von der Regierung blockiert, Helfer werden ausgewiesen. UN-Generalsekretär Guterres reagierte darauf jetzt ungewohnt scharf.
Alle denken, dass Menschen hungern, weil es zu wenig zu essen gibt. Der Nobelpreisträger Amartya Sen hat eine andere Erklärung. Heute gilt er als Ökonom der Gerechtigkeit.
Bei einer Sondersitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in New York hieß es, dass zudem 5,2 Millionen in der äthiopischen Krisenregion auf humanitäre Hilfe angewiesen seien, „die große Mehrheit von ihnen Frauen oder Kinder.“
60 Prozent der Syrer haben zu wenig zu essen. Nun droht sich die Hungerkrise im bürgerkriegsgezeichneten Land durch eine monatelange Dürre weiter zuzuspitzen.
Ein Gespräch mit dem Chef des Saatgutherstellers Syngenta über die Hungersnot in Madagaskar, Klimaschutz mit Pestiziden und die Grenzen der Ökolandwirtschaft.
Die Bevölkerung in Madagaskar ist größtenteils von der Landwirtschaft abhängig – und es hat seit Jahren kaum Regen gegeben. Nun sind mehr als eine Million Menschen von einer Hungersnot bedroht.
Dem russischen Oppositionellen drohe der Tod, sagen Nawalnyjs Ärzte. Er solle sich auf einen Kompromiss einlassen.
Nordkoreas Machthaber nimmt einen ungewöhnlichen Begriff in den Mund – und erinnert an die große Hungersnot der neunziger Jahre. Aus Angst vor Corona hat er einen Schießbefehl an der Grenze erteilt.
Durch eine von Stalin verursachte Hungersnot starben Millionen Ukrainer. Kiew fordert, das Massensterben als Genozid zu benennen. Doch Historiker sind sich uneins darüber.
Dalai Lama +++ Wahlrechtsreform +++ Frauenquote +++ Hungersnot in Syrien +++Schauspieler Jürgen Holtz +++ Kant und seine Zeitgenossen +++ Buch von Ola Innset +++ digitales Studiensemester +++ Rassismusdebatte +++
In Syrien leiden immer mehr Menschen Hunger. Die Kosten für Ernährung übersteigen das Durchschnittseinkommen. Eine Geberkonferenz soll helfen, die Not zu lindern. Die setzt auch Machthaber Assad zunehmend unter Druck.
Nieve Castro hat nur noch Reis für wenige Tage, zwei Tomaten, eine Karotte und drei Zwiebeln. Wie sie leiden Millionen Menschen wegen des Lockdowns in Kolumbien an Hunger. Vor Fenster und Türen haben sie rote Tücher gehängt – als Zeichen der Not.
Schon jetzt führt die Pandemie zu einer dramatischen Hungerkrise. Muss Europa handeln? Ein Gespräch mit Entwicklungsminister Gerd Müller.
In Venezuela lassen die Corona-Einschränkungen Wasser und Benzin knapp werden. Viele Menschen sind komplett von der Versorgung abgeschnitten. Unruhen und Plünderungen erschüttern das Land.