Eine neue Brücke für Bad Neuenahr
Durch das Hochwasser wurden in der rheinland-pfälzischen Stadt nahezu alle Brücken zerstört. Bisher hatte eine behelfsmäßige Fähre den Bürgern dabei geholfen, auf die andere Seite zu kommen.
Durch das Hochwasser wurden in der rheinland-pfälzischen Stadt nahezu alle Brücken zerstört. Bisher hatte eine behelfsmäßige Fähre den Bürgern dabei geholfen, auf die andere Seite zu kommen.
Durch das Hochwasser sind in NRW auch Umweltgifte in die Umgebung gelangt. Öl lief in Keller, Gegenstände gelangten auf die Straßen. Menschen in Eschweiler berichten von stinkendem Schlamm auf dem Boden.
In Grimma in Sachsen wurde eine komplexe Hochwasserschutzanlage von bisher unbekannten Tätern schwer beschädigt. Laut dem Oberbürgermeister wäre die Stadt im Falle eines Hochwassers nun „völlig schutzlos“.
Im schwer vom Hochwasser betroffenen Erftstadt-Blessem hat ein Helfer große Mengen Munition sowie Übungshandgranaten in einem vollgelaufenen Keller gefunden. Gegen den Hausbesitzer wurde daraufhin Anzeige erstattet.
Das Bundesverkehrsministerium schätzt die Kosten für die Instandsetzung der durch Hochwasser beschädigten oder zerstörten Autobahnen, Straßen und Brücken im Westen Deutschland auf rund 700 Millionen Euro.
Der Staat verspricht, nach dem Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen alle Schäden auszugleichen. Wozu braucht es dann aber das Geld aus Spenden und Versicherungen?
Mit Sorge hatten viele auf die Hochwassergebiete geschaut: Für die Nacht waren dort neue Unwetter befürchtet worden. Doch die Menschen konnten zunächst aufatmen. Schwere Unwetter gab es hingegen in Belgien.
Innerhalb von einer halben Stunde stand Kirchsahr unter Wasser. Die Flut zerstörte auch Heinz Essers „Eifelstube“, ein Gasthof, der bis vergangene Woche als Flüchtlingsunterkunft diente.
Autos weggespült, Geschäfte zerstört, Werkstätten vermatscht: Die Folgen der Flut in Westdeutschland bedrohen auch viele berufliche Existenzen. Ein Besuch im nordrhein-westfälischen Stolberg.
Der Zuckerhersteller Pfeifer & Langen wurde vom Hochwasser überschwemmt. Jetzt spenden die Mitarbeiter ihre Überstunden – und der Chef zieht eine erste Schadensbilanz.
Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat mindestens 179 Menschen das Leben gekostet. Nun drohen neue Starkregenfälle. Im Rahmen des ARD-Spendentags kamen unterdessen 16,5 Millionen Euro für die Opfer zusammen.
Helfer sollen vor Kontakt mit Lebensmitteln und vor dem Rauchen die Hände desinfizieren, rät die Stadt. Derweil dringt das Rote Kreuz auf mehr staatliche Unterstützung: Die Erstversorgung stoße an einigen Orten an Kapazitätsgrenzen.
Die Weinberge an der Ahr sind vergleichbar glimpflich davongekommen. Hilfe von hessischen Winzerkollegen ist dennoch höchst willkommen. Gelagerte Flaschen und die Gerätschaften in Weinkellern wurden meist stark in Mitleidenschaft gezogen.
Nach dem Hochwasser fallen Rekordmengen von Abfall an. Der ist vor Ort kaum zu entsorgen. Wer wird dafür zahlen, dass der Müll abtransportiert wird?
Mit dem Schlamm auf ihrem Oberteil während einer TV-Schalte hatte sich Susanna Ohlen absichtlich eingerieben. Nun entschuldigte sie sich für ihren peinlichen Auftritt.
Der Konzern spricht von Zerstörungen in historischem Ausmaß. Bis zum Jahresende sollen 80 Prozent der beschädigten Infrastruktur wieder funktionieren. Mancherorts könnte der Wiederaufbau jedoch Jahre dauern.
In Tokio werden die Olympischen Spiele eröffnet. Bodo Ramelow stellt sich einem Misstrauensvotum. Und in Deutschland gehen „Fridays for Future“-Aktivisten auf die Straße. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Die Zahl der Todesopfer durch das verheerende Hochwasser im Westen Deutschlands ist noch einmal gestiegen, inzwischen gehen die Behörden von mindestens 170 Toten aus. Alleine in Rheinland-Pfalz starben 125 Menschen, 150 weitere werden noch vermisst.
Da es mehr Müll gibt, als die Entsorger sofort bewältigen können, befürchten Menschen der vom Hochwasser betroffenen Gebiete nun, dass die verrottenden Lebensmittel und feuchten Haushaltsgegenstände eine weitere Krise mit Nagetieren und Krankheiten auslösen könnten.
In der Hochwasserkatastrophe gehen die Schäden in die Milliarden. Die Versicherer weisen darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Hausbesitzer in Deutschland nicht gegen Naturgewalten wie Hochwasser abgesichert sind.
In der Geschichte gab es schon höhere Pegelstände der Ahr. Aber die ausgelösten Schäden könnten zu den höchsten Zahlungen der Versicherer wegen Hochwassers führen. Verschiedene Unternehmen legen Hilfsfonds auf.
In der chinesischen Millionenstadt Zhengzhou werden Hunderte in der U-Bahn von einer Flutwelle überrascht. Mindestens 25 Menschen sterben. Xi Jinping spricht von einer ernsten Lage.
Zusammen mit den Hilfen der Bundesländer stehen insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen die schlimmsten Schäden an der kommunalen Infrastruktur beseitigt und Notlagen überbrückt werden.
Keine Fußbodenheizung, viele Betonwände und sich nicht auf die Versicherung verlassen: Was die Menschen in Ostdeutschland aus früheren Hochwassern alles gelernt haben. Ein Blick auf ihr neues Leben nach der Flut.
Opfer werde man wohl nur noch bergen können, nicht mehr retten, sagt die THW-Vizepräsidentin. Mindestens 170 Hochwasser-Tote sind bestätigt. Eine bislang in Deutschland nicht genutzte Technologie könnte künftig besser vorwarnen.
In den Hochwasser-Regionen kennt die Solidarität mit den Opfern keine Grenzen: Viele Helfer packen mit an - und kommen sich in Pandemie-Zeiten gegenseitig sehr nah. Doch an die Abstandsregeln ist in der Not vielfach nicht zu denken. Im nordrhein-westfälischen Ophoven haben die Menschen unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Es war absehbar, wie schlimm das Hochwasser Deutschland treffen würde, sagt der Hydrometeorologe Jeff Da Costa. Ein Interview über die Verantwortung von Politikern vor Katastrophen.
Nach der Hochwasserkatastrophe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag Bad Münstereifel besucht.
Kanzlerin Merkel besucht das vom Hochwasser verwüstete Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen. Es brauche einen sehr langen Atem, sagte sie – und die Solidarität der anderen Bundesländer.
Das Hochwasser und die Jahrhundertfluten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und jetzt in Bayern sind nicht nur die Folge des Klimawandels. Auch andere Faktoren haben zur Katastrophe geführt.
Wurde rechtzeitig vor der Flut gewarnt? EU und USA machen chinesische Hacker für Attacke auf Microsoft-Exchange-Server verantwortlich. Textilarbeiter in Asien warten auf ihren Lohn. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Niemand kann eine Flut aufhalten. Aber musste es so kommen? Der alte Traum, uns könne nichts passieren, lebt fort. Resilienz entsteht aber nicht im Schlafwagen.
Nach den verheerenden Überschwemmungen richten sich die Augen auf Warnsysteme und den Katastrophenschutz. Was lief schief? Und wurden Lehren aus vergangenen Hochwassern gezogen?
Die Polizei in Koblenz hat ihre Bilanz der Hochwasserkatastrophe in besonders betroffenen Kreis Ahrweiler vorgelegt. Demnach gibt es 117 Todesopfer, mehr als 750 Menschen wurden verletzt. 170 Menschen gelten als vermisst.
Urszula Strzelczyk hat mit ihrem Brautmodenladen nur knapp die Pandemie überstanden. Das Hochwasser in Hagen zerstörte ihren gesamten Laden – und Hunderte Brautkleider. Ein Interview über die Zerstörung eines Lebenstraums.