Mehr Starkregen, Stürme und Tropennächte
Das Obere Mittelrheintal spürt den Klimawandel bereits und richtet bei der Vorbereitung der Bundesgartenschau für das Jahr 2029 den Blick auf mögliche Risiken.
Das Obere Mittelrheintal spürt den Klimawandel bereits und richtet bei der Vorbereitung der Bundesgartenschau für das Jahr 2029 den Blick auf mögliche Risiken.
Durch das Hochwasser wurden viele Schulen wie das St. Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel beschädigt. Trotzdem muss es nach den Ferien weitergehen.
Auch die Gemeinde Altenahr in Rheinland-Pfalz hat das Hochwasser schwer gezeichnet. Ein Winzer wirft einen Blick zurück.
In der Türkei ist nach Überschwemmungen die Zahl der Toten inzwischen auf 27 gestiegen. Mehr als 1700 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Innenminister Süleyman Soylu spricht von der schlimmsten Flutkatastrophe, die er je gesehen habe.
30 Milliarden Euro wollen Bund und Länder für die Aufräumarbeiten nach der Flut bereitstellen. Die Hochwasserkatastrophe hat alle Risikomodelle gesprengt – es ist nur folgerichtig, dass auch ihre Bewältigung alles Bekannte überschreitet.
Noch nie haben Bund und Länder ad hoc so viel Geld bereit gestellt wie für die horrenden Flutschäden. Aber ist das genug? Ein Überblick.
Ein nationaler Fonds „Aufbauhilfe 2021“ soll für die Beseitigung der Flutschäden eingerichtet werden. Darauf haben sich Bund und Länder am Dienstag geeinigt. Der Bundestag soll sich am 25. August damit befassen.
Bund und Länder wollen sich die Kosten für den Wiederaufbaufonds teilen. Laschet zufolge soll er bis zu 30 Milliarden Euro umfassen. In Rheinland-Pfalz fordert die CDU unterdessen einen Untersuchungsausschuss.
In der Regel treten die Hochwasser in Venedig immer in den Herbst- und Wintermonaten auf. Doch in der Lagunenstadt mussten sich Anwohner und Touristen schon am Wochenende mit knöchelhohem Wasser zufriedengeben.
Deutschland diskutiert über besseren Hochwasserschutz, im Nachbarland drohen ganze Regionen dauerhaft geflutet zu werden. Im kollektiven Gedächtnis ist der Kampf längst verankert.
Dass die Flutschäden im Ahrtal immens sind, ist längst klar. Nun nennt der stark zerstörte Kreis Ahrweiler eine erste geschätzte Summe.
Das Strafverfahren sollte zeigen, wie verantwortungsvoll das Amt des kommunalen Krisenmanagers ist. Seine berechtigte Haftung sollte nicht abschreckend wirken. Nicht nur in Berlin und Brüssel braucht es gute Leute.
Das Hochwasser hat jede zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen getroffen. Heimatministerin Scharrenbach sorgt sich um die Infrastruktur – und fordert Milliardenhilfe.
Das Hochwasser hat Paul Schumachers Weinkeller in Bad Neuenahr zerstört, im Restaurant von Jörg und Linda Kleber sieht es nicht besser aus. Weil sie ihre schlammigen Weinflaschen nicht wegwerfen wollen, verkaufen sie sie jetzt als „Flutwein“ - mitsamt dem Dreck und den zerrissenen Etiketten.
Nach dem verheerenden Hochwasser sind noch immer viele Todesopfer nicht identifiziert. Weil Häuser zerstört oder weggeschwemmt wurden, fehlt oft DNA-Material für eine sichere Zuordnung.
Der Anteil der Bevölkerung, der in von Hochwasser gefährdeten Gebieten lebt, wächst weltweit. Dadurch sind immer mehr Menschen von Extremwetterereignissen und deren Folgen betroffen.
Unternehmen in den Flutregionen müssen bis Ende Oktober keine Insolvenz beantragen, wenn sie überschuldet oder zahlungsunfähig sind. Diese Regelung brachte die Bundesregierung nun auf den Weg.
Noch immer sind einige Teile in den Katastrophengebieten ohne Strom. Kochen ist entsprechend schwierig. In einem neuen Versorgungszentrum versorgt das Rote Kreuz nun täglich die Flutopfer mit 10.000 warmen Mahlzeiten.
Als Kanzlerkandidaten ihrer Parteien sind Olaf Scholz und Armin Laschet Konkurrenten. Nach Stolberg kommen sie angesichts der Katastrophe aber gemeinsam. Und geben den von der Flut Betroffenen ein Versprechen.
Laut dem Deutschen Wetterdienst kann es in sechs Stunden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen. Unterdessen ist die Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler gestiegen.
Nachdem er es in Swisttal mit wütenden Bürgern zu tun hatte, reist Armin Laschet mit Olaf Scholz in ein weiteres Hochwassergebiet. Simone Biles tritt nach ihrer Pause in Tokio am Schwebebalken an. In Griechenland werden bis zu 47 Grad erwartet. Der F.A.Z. Frühdenker.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montag die von derm Hochwasser stark betroffene Gemeinde Swisttal besucht.
Starkregen, Überflutungen, aber auch Hitzewellen: Höchste Zeit, dass sich Städte und Kommunen richtig auf den Klimawandel vorbereiten und die Menschen besser schützen. Wie das gelingen kann? Wissenschaftler haben dafür bereits geeignete Konzepte entwickelt.
Bund und Länder beraten zum Schulstart über Impfungen für Jugendliche. Laschet besucht abermals Hochwassergebiete. Und Ringerin Aline Rotter-Focken kämpft in Tokio um Gold.
Während die Helfer im Ahrtal noch Schlamm schippen, droht schon neues Unheil. Es besteht Seuchengefahr, und die Umwelt könnte über Jahre Schaden nehmen.
Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
Wer nach einer Versicherung gegen Hochwasserschaden sucht, kann meist beruhigt sein. Nur für wenige Gebäude finden sich schwer Versicherer. Die Prämien sind in der Regel gut investiert.
In dem vom Hochwasser stark getroffenen Bad Neuenahr-Ahrweiler wehrte sich Bürgermeister Guido Orthen gegen Berichte eines zu späten Katastrophenschutzes. Zunächst sei es wichtig, wieder Normalität zu gewinnen.
Hitzeperioden, Niedrigwasser, Starkregen – damit müssen wir in Zukunft verstärkt rechnen, sagt BASF-Meteorologe Max Bangert. Er muss beurteilen, wie der größte Chemiestandort der Welt auf den Klimawandel reagieren soll.
Die Inzidenz im Landkreis Ahrweiler lag am Freitag bei knapp 48 – deutlich höher als im Rest des Landes. Außerdem herrscht dort laut Bundeswehr „eine latente Seuchengefahr“ – speziell was Durchfallerkrankungen angeht.
Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler früher gehandelt hätten. Der rheinland-pfälzische Innenminister verspricht, den Katastrophen-Abend aufzuklären.
Vielleicht waren sie mal der ganze Stolz ihrer Besitzer oder Inbegriff der Freiheit: Von vielen Autos ist nach der Flutkatastrophe an der Ahr jedoch nicht mehr viel übrig. Abschleppdienste wollen nun retten, was noch zu retten ist.
Die breitere Testpflicht für Urlauber soll nun wirklich kommen, der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz für den deutlich zu regnerischen Juli und Alexander Zverev will in Tokio Gold gewinnen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Katastrophengebiet an der Ahr sind Tausende Freiwillige unterwegs, um den Anwohnern zu helfen. Ihr Einsatz ist belastend – und gefährlich. Über eine Region im Ausnahmezustand.
In den nordrhein-westfälischen Hochwassergebieten werde niemand mehr vermisst, sagt Innenminister Reul. 47 Menschen seien in dem Bundesland ums Leben gekommen. Bei der Aufarbeitung müssten nun die Warnsysteme im Mittelpunkt stehen.
Nach dem Hochwasser befinden sich im Kreis Ahrweiler weiterhin große Mengen Müll. Laut dem Landrat besteht Seuchengefahr. In Nordrhein-Westfalen entspannt sich die Lage – doch von Normalität kann noch nicht die Rede sein.