Konklave soll vorgezogen werden
Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Lombardi am Samstag in Rom.
Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Lombardi am Samstag in Rom.
Seit Monaten war die Stelle vakant, nachdem der frühere Chef wegen interner Querelen gehen musste. Nun übernimmt der deutsche Anwalt Ernst von Freyberg den Chefposten der Vatikanbank.
Korruptionsaffären belasten Spaniens Politiker. Da es ihnen an Respekt für das Amt fehlt, gibt es im Land auch keine Kultur des Rücktritts.
In der Generalaudienz, dem ersten öffentlichen Auftritt nach der Ankündigung seines Rücktritts, wirkte der Papst wie befreit - im Körper und erst recht im Geist.
Bleibt der Papst nach dem Rücktritt Kardinal? Und was passiert mit dem Fischerring? Vatikansprecher Lombardi versucht die noch nicht geklärten Fragen zu klären.
Papst Benedikt XVI. hat sich in seiner letzten Generalaudienzen vor seinem angekündigten Rücktritt bei den Katholiken weltweit für ihre Unterstützung bedankt und zu weiteren Gebeten aufgerufen.
Pentling, eine kleine Gemeinde im Landkreis Regensburg, ist für den Papst „im tiefsten Sinn ein Daheim“. In seiner Beziehung zu dem Ort wird die menschenfreundliche Seite von Benedikt XVI. erkennbar.
Wie der Rücktritt Benedikts XVI. das Verständnis des Papsttums verändert: Das höchste Amt der römisch-katholischen Kirche ist de facto zu einem Amt auf Zeit geworden.
Wer wird die Nachfolge von Benedikts XVI. antreten? Zwar haben die Europäer immer noch die Mehrheit im Konklave der Kardinäle. Doch auch Kandidaten aus Amerika oder Afrika könnten Chancen haben.
Vatikansprecher Federico Lombardi hat am Dienstag das Restprogramm des amtierenden Papstes vorgestellt. Am 27. Februar wird Benedikt XVI. auf dem Petersplatz seine letzte Generalaudienz abhalten.
Schon bald soll Benedikt XVI. in ein Kloster im Vatikan ziehen, das derzeit noch renoviert wird. Unwahrscheinlich ist, dass er vor seinem Rücktritt die Enzyklika zum Glauben abschließen kann.
Bei der Papst-Wahl im März wünschen sich viele Italiener, dass nach einem polnischen und einem deutschen Pontifex wieder ein Landsmann auf den Stuhl Petri steigt. Wir präsentieren einige aussichtsreiche Kandidaten.
Ein Kenner, aber sicher kein Freund: Benedikts Pontifikat war für die evangelische Kirche eine Enttäuschung. Der Papst sah im Protestantismus einen ideenpolitischen Gegner.
Am Abend nach der Rücktrittserklärung des Papstes schlägt ein Blitz in den Petersdom ein. Das Bild ist echt, versichern die Agenturen. In Deutschland hatten die Macher eines Cartoon-Kalenders hellseherische Fähigkeiten.
Der Tod von Johannes Paul II. vor den Augen aller wurde zu einem bewegenden Fest der katholischen Kirche. Der Amtsverzicht seines Nachfolgers Benedikts XVI bricht nun aber kein Tabu: Ein Vergleich und eine Würdigung
Die Volksfrömmigkeit seiner Heimat hat Papst Benedikt geprägt. Das ländliche Bayern seiner Kindheit und Jugend empfand er nicht als Enge, sondern als Weite.
Als Johannes Paul II. starb, war er das Gewissen der Welt. Papst Benedikt XVI. wurde zum Gewissen seiner Kirche.
Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) sagte, Papst Benedikt XVI. zeige mit dem angekündigten Rücktritt Größe. „Ich bedauere seine Entscheidung persönlich sehr, ...
Joseph Ratzingers Bedeutung als Theologe ist über jeden Zweifel erhaben. Zu seiner Vorstellung von Pflichterfüllung gehört, dass er die Verantwortung in einer Zeit schwerer Prüfungen in jüngere Hände legen will.
2005 wurde Joseph Ratzinger zum ersten deutschen Papst seit fast 500 Jahren gewählt. Als Theologe hatte er Kritik nicht gescheut. Und auch als Papst konnte Benedikt XVI. noch Freund und Feind verwirren.
BERLIN, 11. Februar. Den Papst aus Deutschland und die protestantische Kanzlerin - beide verbindet eine mitunter schwierige Beziehung.
Schon im Jahr 2010 hat Benedikt XVI. die Frage bejaht, ob ein Papst zurücktreten könne. Es war ihm wichtig, vorher das Haus zu bestellen. Den Nachfolgefavoriten gibt es diesmal nicht.
Kaum ist der Papst zurückgetreten, stehen die Biografen und Exegeten in den Startlöchern. Bayern darf wohl nicht auf eine Rückkehr des Landessohnes hoffen.
Dieser Rücktritt ist ein Fanal für moderne Amtsführung und gibt der ganzen Welt ein außerordentliches Vorbild: So wird Benedikt XVI. zur großen historischen Figur.
Als Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde, wollte er das Profil des Katholizismus schärfen. Er wurde nicht müde, für die Ökumene zu werben, betonte aber zugleich die Unterschiede zwischen den Konfessionen.
Plötzlich und unerwartet bricht die Nachricht über den Rosenmontag hinein. Um 11.48 Uhr meldet die Nachrichtenagentur ANSA, dass Papst Benedikt zurücktreten will. Verfolgen Sie die aktuellen Ereignisse rund um die Demission des deutschen Papstes auf FAZ.NET.
Papst Benedikt XVI. will sein Pontifikat am 28. Februar um 20 Uhr abgeben. FAZ.NET dokumentiert seine Rede vor der Vollversammlung der Kardinäle, bei der er seinen Rücktritt begründet.
Papst Benedikt XVI. wird am 28. Februar zurücktreten. Das teilte Joseph Ratzinger überraschend in Rom mit. „Ich habe nicht mehr genug Kraft für mein Amt“, sagte der Papst. Der neue Papst soll nach Angaben aus dem Vatikan vor Ostern gewählt werden.
Wenn der Umgang mit der „Pille danach“ ein Exempel ist, wird man die Kirche nicht wiedererkennen.
Und er dreht sich doch: Die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zur “Pille danach“ ist grundsätzlicher und folgenreicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Auslöser war der Fall einer mutmaßlich vergewaltigten Frau, die in zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen worden war.
In Berlin gibt es vier staatliche Universitäten, aber keine einzige Fakultät für katholische Theologie. Nach dem Willen von Kardinal Woelki soll sich das ändern.
KÖLN, 27. Januar. So hatte der Papst das wohl nicht gemeint: Kaum hatte Benedikt XVI. ein „Jahr der Priester“ ausgerufen, sah sich der Klerus in vielen Ländern ...
Zur Rezension von Joseph Ratzingers Buch „Jesus von Nazareth. Prolog“ (“Botschaft voller Herrlichkeit“, F.A.Z., „Neue Sachbücher“ vom 24.
jöb. ROM, 6. Januar. Papst Benedikt XVI. hat seinen langjährigen Privatsekretär Georg Gänswein am Sonntag im Petersdom zum Bischof geweiht.
Papst Benedikt XVI. beschließt seine Jesus-Trilogie, Maria-Sybilla Lotter sondiert Konzepte von Verantwortung und Richard von Schirach beschäftigt sich noch einmal mit Physikern im Nationalsozialismus. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
„Um die Wahrheit zu sagen, ich stelle mir vor, dass es im Paradies so sein wird, wie es in meiner Jugend war, meiner Kindheit.“Benedikt XVI.