115 Kardinäle wählen einen neuen Papst
An diesem Dienstag beginnt in Rom das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle werden am Nachmittag in die Sixtinische Kapelle einziehen; womöglich wird auch schon ein erstes Mal abgestimmt.
An diesem Dienstag beginnt in Rom das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle werden am Nachmittag in die Sixtinische Kapelle einziehen; womöglich wird auch schon ein erstes Mal abgestimmt.
Zwar können sie alle Latein, bei den Beratungen zur Wahl kommunizieren die Kardinäle aber nicht mehr in der alten Sprache. Dolmetscher helfen beim Verstehen.
Am Dienstag beginnt das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. So mancher in Rom befürchtet, dass es lange dauern wird. Denn es bietet sich kein Hoffnungsträger an - und der Ruf nach Reformen wird immer lauter.
Kardinäle aus aller Welt streiten in Rom darüber, ob nur ein Papst gewählt oder auch die Kurie reformiert werden soll. Ein Favorit für die Nachfolge Benedikts ist nicht in Sicht.
Die Wahl des neuen Papstes beginnt am nächsten Dienstag. Das haben die in Rom versammelten Kardinäle entschieden. In dem Konklave bestimmen 115 Papstwähler einen Nachfolger für den zurückgetretenen Benedikt XVI..
Der 63 Jahre alte Erzbischof von São Paulo, Odilo Scherer, gilt im Vatikan offenbar als ein Favorit für die Nachfolge Benedikts XVI. An diesem Montag beginnt das „Vorkonklave“.
Der Bischof von Mainz bestimmt den neuen Papst mit. Am Dienstag will Karl Lehmann in Rom reisen. Wann das Konklave beginnt, ist offen. Auch die Zeit davor ist wichtig: Die Kardinäle führen intensive Gespräche.
Angelo Sodano ist als Dekan der mächtigste unter den mehr als 200 Kardinälen. Papst wird er aber wohl nicht werden. Selbst für manchen Kardinal ist Sodanos Gesicht auch die Fratze des Bösen.
Monsignore Scicluna hat zehn Jahre lang im Namen des Vatikan Missbrauchsfälle aufgeklärt. Er spricht zum ersten Mal über Schockwellen und Vertuschung, über den Zölibat und die Kraft der Wahrheit.
Nach dem Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. kommt es an diesem Montag zu der ersten Zusammenkunft der mehr als 200 Kardinäle während der Sedisvakanz. Womöglich wird der Beginn des Konklaves zur Papstwahl vorgezogen.
Sieben Jahre, zehn Monate und neun Tage dauerte das Pontifikat von Benedikt XVI. Jetzt hat für die römisch-katholische Kirche die Zeit ohne Papst, die Sedisvakanz, begonnen. Am Freitag hat der Vatikan nun die Kardinäle offiziell aufgefordert, sich für das Konklave in Rom zu versammeln.
Papst Benedikt XVI. ist nicht länger Oberhaupt der katholischen Kirche. Seine Amtszeit ging an diesem Donnerstag um 20 Uhr zu Ende. Mit dem Hubschrauber verließ er um 17 Uhr den Vatikan nach Castel Gandolfo. Dort verabschiedete er sich mit einem letzten Apostolischen Segen von der Bevölkerung.
Rückblick am freiwilligen Ende eines Pontifikats: Benedikt XVI. haben vor allem die klassischen Fragen der abendländischen Christenheit interessiert. Sein Projekt, den Glauben als vernünftige Option vorzulegen, machte nicht an den Grenzen der Kirche halt.
Castel Gandolfo ist von alters her Rückzugsort der Päpste. Hierher kommen sie, wenn es ihnen in Rom zu heiß, zu stickig, zu schmutzig wird. Wenn Benedikt XVI. dort am Nachmittag landet, wird er nur noch wenige Stunden Papst sein.
Der Rückzug Papst Benedikts XVI. als Akt einsichtsvoller Selbstbescheidung steht im eindrucksvollen Kontrast zum öffentlichen Sterben Johannes Pauls II. vor acht Jahren. Doch über dem einen wie dem anderen Ende des Pontifikats liegen dieselben Schatten.
An diesem Donnerstag endet das Pontifikat von Benedikt XVI. Das scheidende Oberhaupt der katholischen Kirche wird den Vatikan verlassen und sich zunächst für einige Wochen in die Sommerresidenz Castel Gandolfo begeben. Ein Blick in den päpstlichen Palast.
Ein soziologischer Blick auf das Heilige in der Familie Ratzinger: Der Vater quittierte den Dienst nach äußerem und moralischem Druck des NS-Regimes. Joseph Ratzinger erinnert mit seinem Rücktritt an das Los der Endlichkeit.
Unter dem Jubel Hunderttausender hat Benedikt XVI. auf dem Petersplatz seine letzte Generalaudienz eröffnet. Benedikt dankte den Gläubigen - und sprach von „schwierigen Momenten“ in seinem Pontifikat.
Anlässlich des Rücktritts Benedikts XVI. vom Amt des Papstes ist im Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) das neue eBook „Benedikt XVI.“ erschienen. Neben den Fachredakteuren der F.A.Z. sind auch prominente Autoren wie Karl Kardinal Lehmann, Bernard-Henri Lévy und Martin Mosebach mit eigenen Beiträgen vertreten.
Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche geprägt - als Kardinal und später als Papst. Ausschnitte aus einem Leben, das er nun als emeritierter Papst weiterführt.
Offiziell kam Benedikt XVI. erst sechs Jahre nach seiner Wahl in die Heimat. Sein Verhältnis zur Kirche in Deutschland und ihren Repräsentanten war von Distanz geprägt.
Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper ist gegen ein verfrühtes Konklave. Derweil wurde bekannt, dass Benedikt XVI. künftig den Titel „Pontifex emeritus“ beziehungsweise „Papst emeritus“ tragen wird.
Benedikt XVI. meinte es ernst, wenn er von der „Reinheit“ der Kirche sprach. Als Papst hat er seinen Worten Taten folgen lassen: Mit dem Amtsverzicht von Kardinal O’Brien hat das Thema Homosexualität das Kardinalskollegium erreicht.
Papst Benedikt XVI. hat einige Wahlbestimmungen geändert, um das Konklave früher einberufen zu können. Kardinal O’Brien trat derweil wegen des Vorwurfs „unziemlichen Verhaltens“ zurück.
Wegen „unangemessenen Verhaltens“ ist Kardinal Keith O’Brien zurückgetreten. Benedikt XVI. nahm das Rücktrittsgesuch an. Der Papst selbst ermöglichte unterdessen, dass das Konklave zur Wahl seines eigenen Nachfolgers früher beginnen kann, als die bisherigen Regeln es zuließen.
Unter dem Jubel von Zehntausenden Gläubigen hat der scheidende Papst Benedikt XVI. sein letztes Angelus-Gebet zelebriert. Das Konklave für den nächsten Papst soll am 10. März beginnen.
Auch acht Jahre nach dem Tod von Johannes Paul II. hängt Polen weiter an seinem Papst. Im ganzen Land werden seine Reliquien verehrt, und der Jugend bleibt er Vorbild.
Der frühere Erzbischof von Los Angeles, Kardinal Roger Mahony, soll pädophile Priester gezielt vor einer Strafverfolgung geschützt haben. Gegen seine Teilnahme an dem Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Benedikt XVI. regt sich Widerstand in den Vereinigten Staaten und in Italien.
D.D. FRANKFURT, 18. Februar. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Zollitsch, hat Papst Benedikt XVI.
Für sich genommen, könnte die Ernennung eines neuen Chefs der „Vatikanbank“ IOR so gedeutet werden, als sei Benedikt XVI.
1969 hat ein junger Theologe auf die Überlastung des Papstes hingewiesen - es war Joseph Ratzinger. Sein Aufsatz ist ungebrochen aktuell. Umsetzen konnte er im Amt wenig. Dazu reichte seine Kraft nicht. Benedikts Nachfolger ist es aufgegeben, dessen Vermächtnis mit Leben zu erfüllen.
Kein Papst, keine Regierung, dafür ein Berlusconi: Italien wählt ein neues Parlament. Die halbe Welt hat Angst vor einem Comeback des Medienmoguls. Und die Italiener?
Beim ersten Angelus-Gebet seit seiner Rücktrittsankündigung hat Papst Benedikt XVI. die katholische Kirche aufgefordert, sich „entschieden auf Gott auszurichten“. 50.000 Pilger feierten den Papst auf dem Petersplatz.
Wenn Cascada für Deutschland singt, Stefan Raab das Kanzlerduell moderiert und der Papst es zum ersten Mal in die In schafft, steht der Weltuntergang unmittelbar bevor. Aber vielleicht wird ja doch noch alles gut.
Noch bis Ende Februar gilt die päpstliche Routine: Um sechs Uhr klingelt der Wecker, es folgen Audienzen. Doch viel lieber sitzt Papst Benedikt XVI. an seinem Schreibtisch.
Man weiß nicht, was die katholische Kirche der Welt mehr entfremdet hat: wenn der Eindruck entstand, sie sei nicht von dieser Welt - oder wenn die Leute das