Argentinien muss hohe Zinsen zahlen
Die neuen Staatsanleihen Argentiniens waren sehr begehrt. Nicht zuletzt wohl wegen hoher Zinsen.
Die neuen Staatsanleihen Argentiniens waren sehr begehrt. Nicht zuletzt wohl wegen hoher Zinsen.
Der Heimtierbedarfshändler Karlie steckt in Schwierigkeiten. Jetzt sollen die Anleihegläubiger Zugeständnisse machen - damit die Anleihe überhaupt bedient werden kann.
Die Sparzinsen sind negativ. Schuld daran ist der EZB-Präsident, heißt es. Stimmt das?
Der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher verteidigt die ultra lockere Geldpolitik der EZB: Seine Kritiker wüssten keine Alternative. In diesem Gastbeitrag widersprechen sie: Es gebe gute andere Möglichkeiten.
Die Zinspolitik der EZB setzt vielen Banken zu. Deshalb überlegen nun immer mehr Institute, an Kontogebühren zu feilen. Damit ist nun die Postbank an der Reihe. Schon gibt es Forderungen der Politik, Sparer anderweitig zu entlasten.
Bei der Vorstellung der Bankbilanzen gab es überwiegend zufriedene Gesichter. Die Stimmung am Finanzplatz dämpfen aber niedrige Zinsen, ein neues Sorgenkind - und der Wandel in der Branche.
Die Immobilienpreise in Deutschland sind kräftig gestiegen. Die Banken haben ihre Kreditvergabe dafür zum Teil erheblich ausgeweitet. Ist das ein Grund zur Sorge?
Die Zinsen sind niedrig, viele Menschen denken über ein Eigenheim nach. Ob das ein gutes Geschäft ist, hängt von etwas anderem ab.
Die Sparer seien die Leidtragenden der Geldpolitik, finden Banken, Versicherer und Bausparkassen. Noch nie war ihre Kritik so laut und einstimmig.
Deutschland braucht eine andere Rentenpolitik. Die niedrigen Zinsen liefern nur den Anlass, nicht aber den Grund.
Bundesanleihen gelten als sicher und werden in einem unsicheren Marktumfeld stark gesucht. Anleger erhalten nun erstmals aber auch für diese Anlagen im Durchschnitt keine positive Rendite mehr.
Der Finanzminister sagt, die Zeit der extrem lockeren Geldpolitik müsse enden. Mit EZB-Präsident Draghi will er Antworten auf die heftige Kritik suchen.
Die Union hat für die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank gekämpft. Doch jetzt fordern gerade Unionspolitiker mehr Druck auf die Notenbank – und eine andere Geldpolitik. Was ist da los?
Es gibt inzwischen viele gute Argumente gegen Mietwohnungen als Kapitalanlage. Aber es gibt immer noch vertretbare Objekte und sehr niedrige Zinsen. Worauf muss man achten?
Die Kritik an der Europäischen Zentralbank ist groß. Aber sieben prominente Ökonomen fragen: Wo bleibt die konstruktive Antwort auf die Krise Europas?
Die Darlehen für die Immobilienfinanzierung werden immer günstiger. Wer klug ist, sichert sich das niedrige Niveau für eine lange Zeit ab. Dabei gibt es aber einiges zu beachten.
Hier müssen Geldpolitik und Bankaufsicht an einem Strang ziehen: Eigenkapitalstarke Banken sind nicht nur gesünder, sondern wirken über die Kreditvergabe auch belebend auf das Wirtschaftswachstum.
Hohe Dividenden sind in Zeiten niedriger Zinsen ein Traum. Das heißt aber noch lange nicht, dass alle Dividendenfonds prima sind.
Der Chef der LBS West, Jörg Münning, spricht über die Branche zwischen Kundenklagen und Nullzins.
Die Aussicht auf anhaltend niedrige Zinsen sorgt besonders an der Nasdaq für Hoffnung. Zuletzt schwach laufende Technologietitel werden wieder attraktiv.
Was der Nullzins nicht schafft, wird auch durch Geldgeschenke der EZB nicht gelöst. Helikoptergeld ist keine Option, findet Hans-Werner Sinn. Ein Gastbeitrag.
Müssen Kleinsparer bald Zinsen auf ihre Einlagen bei Banken zahlen? Nein, sagt der oberste Branchen-Lobbyist. Und nennt den Grund, der dagegen spreche.
Die Bank von Japan hat einen negativen Zins eingeführt, um, die Wirtschaft zu stützen. Doch nun will sie, dass der Zinssatz nicht zu tief sinkt. Sie steckt in der Zwickmühle.
Die Politik der Zentralbanken kommt vor allem den Reichen zugute – so lautet jedenfalls ein häufiger Vorwurf. Wissenschaftler sehen das allerdings differenzierter.
Erstmals hat ein Oberlandesgericht Kunden recht gegeben, die Bausparverträge mit hohen Zinsen fortführen wollen. Wüstenrot gibt sich aber nicht geschlagen.
Asbjörn Trolle Hansen ist ein Star unter den Fondsmanagern. Sein Erfolgsrezept: Nur langweilige Aktien und Anleihen aus Amerika.
Die ultralockere Geldpolitik hat über Umverteilungseffekte einschneidende gesellschaftliche Auswirkungen. Das zeigt sich in Japan in aller Deutlichkeit. Welche Lehren sollte die Europäische Zentralbank daraus ziehen?
Die Verbraucher halten sich zurück, die Unternehmen schwimmen im Geld. Magere Wachstumsaussichten bremsen den Investitionswillen. Japan lernt eine bittere Lektion. Ein Kommentar.
Immer mehr Banken geben die negativen Zinsen der EZB weiter, indem sie die Gebühren für Leistungen rund um das Girokonto erhöhen. Welche Bank ist jetzt teuer, welche billig?
Die Aufseher fordern von den Geldinstituten, ihre Kosten zu senken. Aus EZB-Sicht sind die extremen Niedrigzinsen nicht schuld an der Bankenmisere. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um Ausgaben zu senken?
Die Deutschen leiden unter der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Aber sind heute wirklich noch die Banken unser Problem, oder nicht vielmehr deren fehlendes Geschäftsmodell?
Mit Anleihen aus Südeuropa sind noch ein paar Zinsen zu verdienen. Portugal zahlt am meisten.
Holger Schmieding, Chef-Volkswirt der Berenberg-Bank, ist ein Befürworter der lockeren Geldpolitik. „Helikoptergeld“ hält aber selbst er für unsinnig.
Die Senkung des Leitzinses auf null Prozent fordert auch die regionalen Kreditinstitute heraus. Beim Sparbuch liegt der Zins kaum höher. Das Konto zu überziehen, kostet dafür kräftig.
Nach der Leitzinssenkung auf 0,5 Prozent behält sich die norwegische Notenbank auch einen Negativzins vor – doch das nur für den Fall, dass sich eine Entwicklung der letzten Monate verschärfen sollte.
Die amerikanische Notenbank nimmt Tempo aus der Zinswende. Die EZB will die Zinsen nicht mehr weiter senken. Was bedeutet dieses neue Szenario für Anleger?