Die Schuldenkrise belastet die Aktienmärkte
Die Angst vor der Euro-Krise hält die Anleger weiter vom Aktienmarkt fern. Für Unruhe sorgt vor allem, dass das Misstrauen nun auch auf Kern-Europa übergesprungen ist.
Die Angst vor der Euro-Krise hält die Anleger weiter vom Aktienmarkt fern. Für Unruhe sorgt vor allem, dass das Misstrauen nun auch auf Kern-Europa übergesprungen ist.
Bilfinger Berger spürt Anzeichen von Konjunkturschwäche, DIC Asset noch keine Schuldenkrise. Kabel Deutschland wird vorsichtiger, Cewe Color setzt auf das Weihnachtsgeschäft. Josef Ackermann wird nicht Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, SAP will das China-Geschäft kräftig ausbauen. Der Vorstand der Deutschen Börse billigt angeblich Zugeständnisse an die EU, die Unicredit kündigt eine Kapitalerhöhung und einen Umbau an. Der IWF fordert von China eine Stabilisierung seines Finanzsystems.
Mario Monti begibt sich auf den schwierigen Weg vom EU-Kommissar zum Ministerpräsidenten Italiens. Er soll als Reformer jenseits der Tages- und Parteipolitik agieren.
Solarworld verbucht einen Quartalsverlust, Hochtief und Nordex senken die Prognosen. Bauer und GfK geben sich optimistisch. Permira verkauft 4,5 Millionen Vorzugsaktien von Hugo Boss, die EMI wird zerschlagen. Japan ist zu weiterer Unterstützung Europas bereit, seine Wirtschaft erholt sich im dritten Quartal kräftig, der EFSF dementiert den Kauf eigener Anleihen.
Kein Rettungsfonds ist groß genug für Italien. Die Lage ist dramatisch, nichts geht voran. Die Gesellschaft hat sich gegen ihre Leistungsträger verschworen.
Ganz so prall gefüllt wie am Donnerstag ist der Terminkalender am Freitag nicht mit Quartalsberichten. Aber auch zum Wochenausklang legen etliche Unternehmen Zahlen vor. Was Gesellschaften wie Allianz, Salzgitter, Disney, SMA Solar, SKW, Wacker Neuson oder Telefonica bereits zu berichten hatten, lesen Sie in der Medienschau. Außerdem steht darin, warum S&P mit einer Frankreich-Rückstufung verwirrt, der Bund weniger neue Schulden aufnehmen muss und Italien zur Eile bei den Sparbemühungen ermahnt wird.
EADS und Euroshop erhöhen die Prognosen, Fielmann, Lanxess und Brenntag steigern den Gewinn. RWE und United Internet bestätigen die Prognosen, Siemens zeigt sich vorsichtig, Freenet und Cisco optimistisch. K+S senkt die Prognose, Fraport bleibt unter den Erwartungen und die Gewinne von Celesio und dem Credit Agricole brechen ein. Auch Rational verdient weniger. Sky Deutschland bleibt tief in der Verlustzone. Chinas Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich niedriger als erwartet aus und Japans Maschinenbauaufträge ebenso.
Immer mehr Länder ächzen unter der Schuldenlast. Für manche hat das Zinsniveau ein tödliches Niveau erreicht. Wohin kann der Anleger sein Geld stecken? Die F.A.Z. gibt einen interaktiven Überblick.
Eons Gewinne schrumpfen, auch Henkel und Hannover Rück machen weniger davon. Eine schwache Nachfrage belastet Symrise und Klöckner & Co. Kuka übertrifft die Markterwartungen, Grammer macht mehr Gewinn. Fannie Mae braucht neue Milliardenhilfen, EnBW dementiert Gerüchte über Liquiditätsengpässe. Die Sachverständigen rechnen 2012 mit 0,9 Prozent Wachstum und der IWF warnt vor einem verlorenen Jahrzehnt für die Weltwirtschaft. Chinas Inflation ist zurückgegangen und Brasilien bietet Finanzhilfen für die Eurozone an.
Leoni liefert ein starkes drittes Quartal ab, das Neugeschäft beflügelt das Konzernergebnis der Aareal Bank. Tognum, Hugo Boss, Tipp24 und die Comdirect erhöhen die Prognosen. Societe Generale und Toyota erleiden Gewinneinbrüche, die Gagfah zahlt keine Dividende, Roth & Rau rutschen in die roten Zahlen, Heidelberger Druck stellt alles auf den Prüfstand, Olympus gibt die Verschleierung von Verlusten zu. PPR will Brioni übernehmen, die Bank of America einen weiteren Anteil an CCB verkaufen Die deutschen Exporte steigen im September überraschend.
Privatleute sollten bei der Auswahl der richtigen Sparverträge und Versicherungen auf die Gebühren und Kosten achten - sonst rächt es sich im Ruhestand.
Mit der Zinssenkung der EZB am Donnerstag haben die Akteure auf den Finanzmärkten nicht gerechnet. Dennoch feiern sie die Nachricht mit kräftigen Aktienkäufen.
BMW, Fuchs Petrolub ProSiebenSat1, SGL und Swiss Re steigern den Gewinn. Der von Heidelbergcement, Qiagen und Sanofi-Aventis fällt. Adidas hebt die Jahresziele an, Rheinmetall und Pfeiffer Vacuum senken diese, Metro stellt die Prognose unter Vorbehalt. Die Griechenlandkrise trifft die BNP Paribas voll, die ING tritt auf die Kostenbremse. Die amerikanische Notenbank stellt eine weitere geldpolitische Lockerung in Aussicht, der Euro-Rettungsschirm verschiebt eine geplante Irland-Anleihe
Mehr Geld und niedrigere Zinsen: So hätten es die Euro-Staaten am liebsten. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
So manche Unternehmensanleihe ist sicherer als eine Staatsanleihe. Und mehr Zinsen gibt es auch. Mit überschaubarem Risiko sind vier und mehr Prozent Rendite möglich.
An diesem Mittwoch wird Jean-Claude Trichet offiziell verabschiedet, ab November ist der Italiener Mario Draghi Präsident der Europäischen Zentralbank. Er übernimmt eine Bank, in der nichts mehr ist, wie es einmal war.
Eine Billion und mehr als 970 Milliarden Euro – so hoch steht Deutschland derzeit in der Kreide. Bei der Finanzagentur des Bundes sorgen junge Uni-Absolventen dafür, dass dieser Schuldenberg so langsam wie möglich weiter wächst.
Die Konditionen für Immobilienkredite sind historisch günstig. Doch für die höhere Nachfrage gibt es vielerorts kein ausreichendes Angebot.
maf./tim. FRANKFURT, 30. September. Die Zinsen für Baugeld sind in den vergangenen Wochen weiter gefallen und befinden sich auf einem historischen Tief. Der effektive Jahreszins für einen zehnjährigen Hypothekenkredit liegt bei den ...
maf. FRANKFURT, 28. September. Baukredite sind gegenwärtig zu historisch niedrigen Zinsen zu haben. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Mittwoch mitteilte, sind Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung zu Effektivzinsen von durchschnittlich weniger als 3,5 Prozent zu haben.
ancs. Frankfurt, 27. September. Der Garantiezins deutscher Lebensversicherer ist nicht gefährdet, selbst wenn die Zinsen am Anleihemarkt weitere fünf Jahre niedrig bleiben. Das geht aus einem Ausblick auf die Finanzkraft deutscher ...
maf. FRANKFURT, 27. September. Die Finanzierungskosten für Italien und Spanien steigen weiter. Die beiden Euroländer, die wegen ihrer angespannten Haushaltslage als Wackelkandidaten gelten, mussten auf ihren Anleiheauktionen am Dienstag ...
Die amerikanische Notenbank will mit unkonventionellen Mitteln die langfristigen Zinsen senken. Vor 50 Jahren gab es die „Operation Twist“ zum ersten Mal. Ihre Wirkung ist umstritten.
nks. NEW YORK, 22. September. Die Finanzmärkte rund um die Erdkugel haben ein neues Schlagwort: "Operation Twist". Dies ist der Begriff für die jüngste unkonventionelle Maßnahme der amerikanischen Notenbank Fed, die damit die langfristigen Zinsen in den Vereinigten Staaten senken will.
Hochverzinsliche Anleihen versprechen attraktive Renditen. Allerdings bergen sie auch hohe Risiken. Denn die sogenannten High-Yield- oder Junk-Bonds stammen von Unternehmen mit schlechterer Bonität und sind daher spekulativ.
Oft schauen Schuldner nur auf den Kreditzins, die Tilgung des Kredites gerät aus dem Blick. Mit Annuitätendarlehen passiert das nicht. Besonders geeignet sind die Kredite mit konstanten Raten zur Finanzierung von Immobilien.
Oft schauen Schuldner nur auf den Kreditzins, die Tilgung des Kredites gerät aus dem Blick. Mit Annuitätendarlehen passiert das nicht. Besonders geeignet sind die Kredite mit konstanten Raten zur Finanzierung von Immobilien.
In der Hoffnung, die langfristigen Zinsen zu senken, will die amerikanische Zentralbank die Fristigkeit der von ihr gehaltenen Anleihen verlängern. Die „Operation Twist“ ist umstritten.
FRANKFURT, 21. September (Bloomberg). Die Staatsschuldenkrise hat zu höheren Finanzierungskosten für spanische und italienische Banken geführt. Als Folge reduzieren sie ihr Kreditgeschäft und erhöhen die Zinsen für ihre Kunden.
BASF verdient operativ weniger, Daimler spürt leichte Dämpfer, Vossloh wird von Projektverzögerungen weiter belastet, die Gewinne der Lufthansa und von Aixtron brechen ein. Bayer baut dagegen den Gewinn deutlich aus, auch Umsatz und Gewinn von Wirecard steigen, ebenso wie bei Rhön-Klinikum. Auch Gildemeister übertrifft die Gewinnerwartungen. Takkt profitiert vom starkem Deutschland-Geschäft, die Comdirect hebt das Ergebnisziel an und KWS Saat legt ebenfalls bei Umsatz und Gewinn stark zu.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnote Italiens um eine Stufe gesenkt. Die zuletzt verabschiedeten Reformen reichten nicht aus. Ministerpräsident Berlusconi ist empört.
Der anhaltende Streit um den richtigen Weg zur Lösung der Schuldenkrise schickt die europäischen Aktienmärkte auf Talfahrt. Auch der Euro steht unter Druck und kostet mit 1,3705 Dollar rund einen amerikanischen Cent weniger als zum New Yorker Freitagsschluss.
Immer wieder gibt es Streit über die Rechentechnik und Höhe der Zinsen. Bei den Banken ist die Marktzinsmethode nicht beliebt. Doch sie sorgt bei allen Geldanlagen und Krediten für höchste Klarheit und Transparenz
Deutschland wird stärker für überschuldete Euroländer haften als bislang angenommen. Nach einer Analyse der Deutschen Bank kann sich die Bürgschaft von 211 Milliarden Euro verdoppeln.
mas. BERLIN, 16. September. Die Haftung Deutschlands für überschuldete Euro-Staaten wird im Ergebnis deutlich höher ausfallen als bisher angenommen. Nach einer Analyse der Deutschen Bank kann sich die deutsche Bürgschaft sogar glatt ...
Von einer Überhitzung wollen Marktanalysten noch nicht sprechen. Doch neue Preisbarometer zeigen: Eine Blasenbildung ist in einzelnen deutschen Städten schon weit fortgeschritten. Niedrige Zinsen und die Angst vor einer möglichen Inflation fördern die Kaufbereitschaft.