Niedrigzinsen belasten Konditionen von Zertifikaten
Die auf absehbare Zeit niedrigen Zinsen in Europa sorgen für schlechte Konditionen bei Zertifikaten mit Kapitalschutz. Sicherheit ist sehr teuer, wird jedoch weiter stark nachgefragt.
Die auf absehbare Zeit niedrigen Zinsen in Europa sorgen für schlechte Konditionen bei Zertifikaten mit Kapitalschutz. Sicherheit ist sehr teuer, wird jedoch weiter stark nachgefragt.
Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands legen Anleger drauf, um dem Bund Geld leihen zu dürfen. Die Rendite neuer Geldmarktpapiere liegt im negativen Bereich.
Banken brauchen in der Krise dringend Geld. Und locken deshalb die Sparer mit attraktiven Zinsen. Das Geld ist sicher.
Die amerikanische Notenbank Fed will ihre Entscheidungen transparenter machen. Künftig wird sie die Zinsprognosen der Mitglieder ihres geldpolitischen Ausschusses einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Großzügige Kreditvergaben begünstigen Finanzkrisen, die zu schweren Rezessionen führen. Der Schuldenabbau dürfte für lange Zeit hohe Inflationsraten verhindern.
Die Anleger bleiben verunsichert - vor allem mit Blick auf die Konjunktur und die Bonität der Staaten. Dies macht Gold weiter attraktiv.
Wulff bekam seinen Kredit zu einem Zinssatz mit dem eine Bank kaum Gewinn machen kann. Die Staatsanwaltschaft geht Anzeigen nach, die BW Bank kündigt eine Prüfung an.
Gerade junge Anleger sollten im Jahr 2012 vorrangig Aktien wählen. Der Immobilienkauf ist wegen niedriger Zinsen verlockend. Rohstoffe dagegen verlieren an Bedeutung.
Die Ethikbank, eine Tochtergesellschaft der Volksbank Eisenberg in Thüringen, besetzt eine rasch wachsende Nische.
Die Industrieländer halten die Leitzinsen seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Das billige Geld stimuliert, es wirkt aber wie eine Droge. Auf Dauer führen real negative Zinsen zu Fehlinvestitionen und Scheinwohlstand.
Der Deutschen Telekom kommt eine seit Jahren schwelende Schmiergeldaffäre auf dem Balkan teuer zu stehen. Die Allianz sieht bei italienischen Staatsanleihen kein Ausfallrisiko. Der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat die EZB für ihre Geldschwemme gelobt. Der Präsident des Bankenverbandes sieht keine Gefahr einer allgemeinen Kreditklemme. Die Anzeichen für eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China mehren sich.
Das Überleben des Euro hängt von Italien ab, sagt Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer. Er fürchtet böse Überraschungen im ersten Halbjahr.
Einer Tochterfirma der „Bank of America“, der „Countrywide“, wird vorgeworfen, von Schwarzen höhere Zinsen verlangt zu haben als von Bürgern weißer Hautfarbe. Jetzt hat die Bank mit dem Ministerium einen Vergleich geschlossen, den der amerikanische Justizminister Eric Holder „historisch“ nennt.
Christian Wulff hat sich von der Frau eines Freundes eine halbe Million Euro geliehen. Wirklich von ihr? Und: Was genau ist eine Geschäftsbeziehung?
Senioren fällt schwer, ihr Vermögen zu verschenken. Die Gestaltung des Testaments und die Strukturierung des Vermögens sind hohe Hürden.
Die Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der amerikanischen Geldpolitik bleiben unerfüllt. Unterdessen hat Fed-Chef Bernanke die niedrigen Zinsen zur Refinanzierung seiner eigenen Hypothek genutzt.
Während Deutschland wieder günstiger an frisches Geld kommt, muss Italien die Investoren mit dem höchsten Zins seit Einführung des Euro locken.
Jürgen Habermas hat die aktuelle Bedrohung der Demokratie analysiert. Weitreichende Reaktionen waren die Folge. Wohin führen uns, im Lichte dieser Debatte, die Beschlüsse von Brüssel?
Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management, verheißt die Renaissance der Aktie. Von Bundesanleihen hält er dagegen wenig.
Fast überall auf der Welt reagieren Notenbanken auf die Schuldenkrisen und die sich eintrübende Konjunktur - nicht nur in Europa. Doch Hypothekenkredite werden davon nicht noch billiger.
Aus Sicht der Banken sind Senioren mit Vermögen die idealen Kunden. Sie stellen wenige Fragen und sind loyal ihrer Bank gegenüber. Das wird schamlos ausgenutzt.
Mit ihrer Bogenberger Erklärung zeigen sich Experten um den Präsidenten des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, tief besorgt über die Lage der Europäischen Währungsunion. In 16 Thesen weisen sie auch einen Weg aus der Krise.
Es ist wie im September 2008, als Lehman Brothers pleiteging: Die Banken misstrauen einander und leihen sich kein Geld mehr. Es bleiben nur Kredite von der Notenbank. Die Angst regiert.
Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken.
Die Weltgeschichte beweist: Interessen von Gläubigern sind nicht die der Demokratie. Bankenrettungen führen in die Oligarchie. Der Finanzsektor betreibt eine neue Art der Kriegsführung.
Frankreich muss hohe Zinsen zahlen. Sein Top-Rating ist bedroht. Jetzt schlägt die Stunde der mutigen Investoren.
Chefvolkswirt Jürgen Stark verlässt die Europäische Zentralbank. Er sieht ihre Unabhängigkeit gefährdet und warnt in einem Abschiedsinterview vor der Gefahr der Inflation.
Italien leiht sich 10 Milliarden Euro und muss für zweijährige Anleihen eine durchschnittliche Verzinsung von 7,8 Prozent bieten. Soviel, wie noch nie seitdem es den Euro gibt.
Die neue spanische Regierung muss Ergebnisse liefern, sonst sinken die Zinsen nicht. Über die Finanzierungsquellen der Banken sorgen sich Anleger mehr und mehr.
Die Ratingagentur Moody’s hat Frankreich vor einer Herabstufung von dessen Spitzen-Bonitätsnote gewarnt. EU-Währungskommissar Rehn sieht inzwischen auch den Kern der Euro-Länder von der Krise erfasst.
Die Schwellenländer haben mächtig aufgeholt. Ratingagenturen stufen deren Bonitätsnoten laufend hoch. Neben hohen Zinsen locken auch Währungsgewinne.
Was gerade an der Börse passiert, das wirkt völlig unerklärlich, ja richtig irre. Aber nur so lange, bis man eine gute Erklärung hat. Von Patrick Bernau
Fondsmanager Tim Haaf ist Spezialist für Anleihen aus Schwellenländern bei Anlagegesellschaft Pimco. Er setzt auf Südamerika und Russland. Die Zinsen sind höher als in Asien.
Die Krisenländer betteln bei der Europäischen Zentralbank um Geld. Wird sie weich, ist die nächste Krise programmiert.
Die Eurokrise ist im Kern eine Krise der Sozialstaaten. Erst wenn die Staaten ihre Ausgaben den Einnahmen anpassen, ist die Krise überwunden. Von Rainer Hank