Wohnimmobilienaktien gegen die Euro-Krise
Nach einer Kapitalerhöhung ist Deutsche Wohnen die größte börsennotierte Wohnungsgesellschaft. Ihr Kurs könnte zunächst ausgereizt sein, darum scheint „halten“ klüger als „kaufen“ zu sein.
Nach einer Kapitalerhöhung ist Deutsche Wohnen die größte börsennotierte Wohnungsgesellschaft. Ihr Kurs könnte zunächst ausgereizt sein, darum scheint „halten“ klüger als „kaufen“ zu sein.
Nintendo-Chef Satoru Iwata spricht im Interview über die neue Spielkonsole Wii U, die Konkurrenz durch Smartphones und seinen Gehaltsverzicht.
Die deutschen Aktien setzen am Donnerstag den fünften Handelstag in Folge ihren jüngsten Aufwärtstrend fort. Obwohl auch der am Mittwoch veröffentlichte Konjunkturbericht der Fed klare Hinweise auf ein neuerliches Anleihenkaufprogramm lieferte, hält sich hartnäckig die Hoffnung auf ein baldiges Einschreiten der Währungshüter.
Im Euroraum gibt es große Ungleichgewichte. Daran ist nicht Deutschland Schuld. Aber es kann seinen Teil dazu beitragen, sie abzubauen.
Die anhaltende Hoffnung auf Konjunkturimpulse durch die Notenbank der Vereinigten Staaten stützt am Mittwoch weiter die Aktienkurse in Deutschland. Es mag zwar zunächst einige enttäuscht haben, dass Bernanke am Dienstag keine konkrete Strategie weiterer geldpolitischer Lockerungen offenbart habe, sagt Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets. In der Fragerunde habe es jedoch genügend Anhaltspunkte gegeben, um „den Traum von QE3 am Leben zu lassen“.
Die deutschen Aktien profitieren am Dienstag von positiven Vorgaben. Als Impuls gelten die überraschend festen Börsen in Asien. Für weitere Impulse dürften neben dem üblichen Blick auf die Anleihemärkte insbesondere die ZEW-Konjunkturerwartungen und am Nachmittag ein ganzer Strauß von amerikanischen Konjunkturdaten sorgen.
Lexmark gibt eine Gewinnwarnung aus und Volkswagen steigert seinen Absatz in China kräftig. Die Troika ist unzufrieden mit Griechenlands Sparerfolgen und Moody’s senkt die Kreditwürdigkeit Italiens um zwei Stufen.
Der Wert des Euro liegt so tief wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Trotz zuletzt leichter Zugewinne zum Dollar bleiben Fachleute skeptisch.
Vor der nächsten Prognose des IWF zeichnet dessen Chefin Christine Lagarde ein düsteres Szenario: Die Weltwirtschaft stehe vor immer größeren Problemen, sagte sie in Tokio. Der Ausblick habe besorgniserregende Züge angenommen.
Da keine marktbewegenden Daten auf der Agenda stehen, stellen sich die Händler auf einen ruhigen Börsentag ein. Die deutschen Aktienindizes werden daher auch am Mittwoch freundlich erwartet. An den vorangegangenen drei Handelstagen hat der deutsche Leitindex bereits mit einem Kursanstieg von 6,96 Prozent auf die Beschlüsse vom EU-Gipfel reagiert.
Im Skandal um manipulierte Zinssätze ist der Verwaltungsratschef der britischen Großbank Barclays, Marcus Agius, zurückgetreten. Barclays kündigte zudem eine interne Untersuchung der Vorfälle an. Gegen mehrere Banken in Europa und Amerika laufen ebenfalls Ermittlungen.
Chinesen erwägen Übernahmeangebot für Q-Cells, Linde will Lincare kaufen, Bristol-Myers das Diabetes-Geschäft stärken. Chinas Industrie verliert weiter an Dynamik.
Trotz der neuen Konjunkturhilfen der Fed verzeichnen die Aktienmärkte am Donnerstag Kursverluste. Für Enttäuschung sorgte die amerikanische Notenbank. Sie hatte am Vorabend zwar angekündigt, die in diesem Monat auslaufende „Operation Twist“, eine Umschichtung des Anleihenbestandes, zu verlängern. Börsianer hatten sich allerdings mehr erhofft. Auch schwache Konjunkturdaten aus China trübten laut Händlern die Stimmung.
Die EU will die neuen Kapitalregeln für Versicherer deutlich entschärfen, das Europaparlament eine strengere Überwachung der Ratingagenturen. JPMorgan-Chef Dimon räumt Fehler ein.
Die deutschen Aktien finden am Mittwoch zunächst keine klare Richtung. Der Fokus der Anleger liege auf der Zinsentscheidung in den Vereinigten Staaten am Abend, sagt Analyst Cameron Peacock von IG Markets. Die vergangenen Tage hatten der wie erhofft positive Wahlausgang in Griechenland und die Hoffnung auf Maßnahmen der Notenbanken zur Stimulierung der Wirtschaft die Börsen gestützt.
Am Sonntag wählen die Griechen ihr neues Parlament. Was passiert dann? Die Euro-Finanzminister wollen noch am Abend miteinander telefonieren, die Kanzlerin hat ihren Abflug zum G-20-Gipfel verschoben und die Notenbanken bereiten sich offenbar für schwere Marktturbulenzen vor. Von einer koordinierten Aktion ist die Rede.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Dienstag trotz der anhaltenden Sorgen über die Lage in Spanien und Griechenland deutlich zugelegt. Händler machten dafür die Hoffnung auf Konjunkturmaßnahmen verantwortlich.
Die Angst vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise der Euro-Zone hält am Dienstag den Aktienmarkt weiter in Schach. Dabei belasten die schwächeren Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien weniger stark als viele Marktteilnehmer vor Handelsbeginn befürchtet hatten. Nach dem Hilfeersuchen Spaniens scheint Italien immer stärker in den Fokus der Märkte zu rücken.
Aufgrund des Mindestkurses ist die Schweizer Notenbank dazu gezwungen, Euro im großen Stil zu kaufen. Es mehren sich die Diskussionen über einen Staatsfonds.
Die Nasdaq will Investoren für die Pannen beim Börsengang von Facebook entschädigen. Centrotherm fällt aus dem Tec-Dax und angeblich plant die EU Hilfszahlungen für Spaniens Bankenrettungsfonds.
Die Telekom gibt ihr eigenes Fußball-Fernsehen auf. Die Allianz kauft in Frankreich zu. Pfizer bringt sein Tiergesundheits-Geschäft an die Börse. Und die Facebook-Aktie fällt abermals.
Nintendo hat auf der Spielemesse E3 seine neue Spielekonsole Wii U vorgestellt. Sie soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf dem Markt sein. Wirtschaftlich ist es für den Konzern überlebenswichtig, mit der Konsole an alte Erfolge anzuknüpfen.
Nach positiven Vorgaben aus Übersee und gestützt auf Konjunkturhoffnungen legt der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder zu. Der Dax steigt um 0,4 Prozent auf 6004 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index legt 0,5 Prozent auf 1309 Zähler zu. Zuvor hatten sich bereits die asiatischen Börsen erholt. Positiv wirken Hoffnungen der Anleger auf konjunkturstützende Maßnahmen der Politik und der Zentralbanken.
Dank positiver Meldungen zu Spaniens Banken sowie guter Vorgaben aus Übersee legt der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zu Der Markt reagiert mit Erleichterung darauf, dass die Probleme Spaniens scheinbar endlich angepackt werden. Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 6010 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index steigt um 0,75 Prozent auf 1312 Punkte.
Deutsche, amerikanische und britische Renditen sind so niedrig wie nie. Die Kurse am Aktienmarkt fallen seit fünf Wochen. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Die Deutsche Börse holt Banken für ihr Derivategeschäft ins Boot, BASF werden in den DJ Global Titans 50 Index aufgenommen und das Bayer-Mittel Xarelto darf in Großbritannien breiter angewendet werden.
Der Dax ist am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Im Mittelpunkt des Börsengeschehens dürften am letzten Handelstag der Woche Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten stehen.
Die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt setzt sich am Montag fort. Konjunktur- und Schuldensorgen lassen die Anleger auf Nummer Sicher gehen.
Bislang lief der Handel zwischen den beiden größten asiatischen Volkswirtschaften China und Japan meist über die Zwischenwährung Dollar. Durch den Wegfall dieses Umwegs sollen die Handelskosten sinken.
Panasonic halbiert die Zahl der Stellen in seiner Konzernzentrale, die Saudis wollen aus einem Joint Venture mit Fuchs Petrolub aussteigen. Der Handel von Yuan gegen Yen soll von Juni an ohne Umweg über den Dollar möglich sein und Spanien braucht wegen der Bankenkrise eventuell EFSF-Hilfe. Die griechischen Banken erhalten 18 Milliarden Euro, Japans Autobauern gelingt im April eine eindrucksvolle Erholung und die deutschen Einfuhrpreise verzeichnen den geringsten Anstieg seit Januar 2010. Die Schweizerische Nationalbank prüft die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen und die Arbeitslosenquote in Japan steigt leicht an.
Die Ratsmitglieder der japanischen Notenbank sind besorgt, dass die massiven Käufe von Staatsanleihen als Staatsfinanzierung gesehen werden könnten und damit die Glaubwürdigkeit der Notenbank untergraben.
Privatanleger müssen keine europäischen Staatsanleihen kaufen. Sie können auf Aktien, fremde Währungen und Schwellenländer setzen. Worauf man achten sollte.
Japans großer Fotofilmhersteller steckt im Umbau. Das klassische Filmgeschäft spiele kaum noch eine Rolle, sagt Konzernchef Komori im Interview. Große Hoffnungen ruhen auf Kosmetik und Pharma.
Anleger schichten ihr Geld in Dollar, Yen und Franken um. In der Schweiz verhindern nur die Notenbank und Gerüchte über Strafzinsen eine Aufwertung des Franken zum Euro.
SAP übernimmt Ariba, der Gewinn von Dell bricht um ein Drittel ein. Die Weltbank senkt die Wachstumsprognose für China und griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung.
Schwache Vorgaben aus Übersee ziehen den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch deutlich ins Minus. Vor dem Sondergipfel der EU fällt der Dax um 1,2 Prozent auf 6359 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index fällt um 1,3 Prozent auf 1390 Punkte.