Selbstanzeigen bringen weiter Millionen
Hessen kann weiter fleißig abrechnen, denn die Selbstanzeigen zur Steuerhinterziehung halten an. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich bisher fast doppelt so viele Hinterzieher gemeldet.
Hessen kann weiter fleißig abrechnen, denn die Selbstanzeigen zur Steuerhinterziehung halten an. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich bisher fast doppelt so viele Hinterzieher gemeldet.
Im Kampf gegen Steuerhinterziehung überprüfen griechische Steuerfahnder nun alle Konten, auf denen mehr als 100.000 Euro liegen. Und haben schon einige Überraschungen erlebt.
Der Druck auf Steuerhinterzieher zeigt Wirkung. Die Deutschen sind bei ihren Angaben ehrlich wie nie. Für Frust sorgen staatliche Verschwendung und ein als unfair empfundenes Steuersystem.
Für hartnäckige Steuerhinterzieher wird es immer schwieriger, ihr Geld zu verstecken. Der globale Standard zum automatischen Informationsaustausch über Kapitalerträge steht.
Ein französischer Ökonom hat spektakuläre Rechnungen zur globalen Steuerhinterziehung vorgelegt. Würde alles ehrlich versteuert, hätten wohl viele Länder ihre Haushaltsprobleme gelöst.
Schmerzt der Führerscheinentzug Steuersündern mehr als eine Geldstrafe? Die Grüne Renate Künast hält den Vorschlag des nordrhein-westfälischen Justizminister für verfassungswidrig.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Geldwäsche und schwere Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft in Belgien ermittelt gegen den Chef des dortigen Ablegers der UBS.
Die frühere „Emma“-Herausgeberin Alice Schwarzer muss wegen ihrer unvollständigen Selbstanzeige damit rechnen, doch noch wegen Steuerhinterziehung verurteilt zu werden. Das sagte der Steuerstrafrechtler Jörg Schauf der F.A.S.
Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hatte Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet und rund 200.000 Euro nachbezahlt. Doch sie soll weitere Einnahmen verschwiegen haben.
Geschenke über 1000 Euro sind tabu, Steuerhinterziehung ist gefährlich: Sieben Ratschläge für Manager und Firmen, um das Risiko von Strafverfolgung in China zu minimieren.
Uli Hoeneß im „Hitler-Knast“: So kommentieren manche Medien den Haftantritt des verurteilten Steuerhinterziehers. Doch die Schlagzeile banalisiert die Geschichte. Für Hitler war die Haft eine Farce. Und für Landsberg wurde das Gefängnis zur Hypothek.
Deutschlands prominentester Steuersünder sitzt jetzt hinter Gittern. Doch wer vor dem Gefängnistor einen Blick von ihm erhaschen wollte, wurde enttäuscht: Hoeneß kam unerkannt in die Justizvollzugsanstalt Landsberg.
Mit einer Rekordstrafe hat die Credit Suisse den Steuerstreit mit Amerika beigelegt. Das Steuergeheimnis der Schweiz neigt sich dem Ende, klagen die Eidgenossen. Ganz schuldlos sind die helvetischen Bankiers daran nicht.
Peugeot beschafft sich frisches Geld, die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen zwei frühere SPD-Bundestagsabgeordnete wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und die EU-Kommission will den CO2-Ausstoß großer Fahrzeuge besser erfassen.
Wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zahlt die Schweizer Großbank mehr als 2,6 Milliarden Dollar und legt ein ungewöhnliches Schuldeingeständnis ab. Die Aufsichtsbehörden wollen damit eine neue Härte demonstrieren.
Dass immer nur ein Klub pro Liga gewinnt, ist ungerecht, deshalb verleihen wir weitere Auszeichnungen unter anderem für den besten Bösewicht, die schlechteste Nebenrolle und den Friedenspreis des Fußballs.
Die amerikanische Regierung greift härter durch. Die schweizerische Bank Credit Suisse soll für die Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeblich 2,5 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Und sich schuldig bekennen.
Steuersünder, die sich selbst anzeigen, müssen sich demnächst mit verschärften Regeln auseinandersetzen. Die Finanzminister von Bund und Ländern einigten sich auf eine drastische Erhöhung der Strafen und längere Verjährungsfristen.
Die steuerliche Behandlung von Devisengeschäften hat zuletzt eine ungeahnte Prominenz bekommen. Sie waren der Schwerpunkt im Prozess um die Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß.
Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung gibt Uli Hoeneß seine Auszeichnung mit der Goldenen Sportpyramide zurück. Damit kommt er einem möglichen Ausschluss aus der Hall of Fame des deutschen Sports zuvor.
Die italienischen Modeschöpfer Domenico Dolce und Stefano Gabbana sind zu Bewährungsstrafen von jeweils anderthalb Jahren verurteilt worden. Das Berufungsgericht sah den Vorwurf der Steuerhinterziehung als erwiesen an.
Weil Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung keine Zulassung mehr bekam, muss das Oktoberfest in Zukunft ohne das Promi-Zelt „Hippodrom“ auskommen. Nun sind auch Krätz’ Nachfolger gefunden: Das Ehepaar Able darf ein Zelt auf der Wiesn betreiben.
Der Prozess gegen den ehemaligen Fußballmanager Uli Hoeneß hinterlässt Spuren: Immer mehr Steuerhinterzieher zeigen sich an. In den ersten drei Monaten waren es schon 13.000.
Die Behörden ermitteln gegen Dutzende Banken und Fonds. Allein in Hessen sollen Finanzhäuser den Staat um über 900 Millionen Euro betrogen haben. Doch auch in anderen Bundesländern laufen Verfahren.
Die Finanzminister der Bundesländer verschärfen die Regeln für die Steuer-Selbstanzeige: Der Strafzuschlag wird verdoppelt, zudem soll er künftig auch bei niedrigeren Summen fällig werden.
Entgegen Hoeneß’ Aussage soll seine Bank Transaktionen doch nur auf seine Anweisung getätigt haben, schreibt ein Magazin. Den Turboprozess nennen namhafte Anwälte derweil einen „unausgesprochenen Deal“.
Der Fall Hoeneß zeigt: Wer als Steuerhinterzieher glaubt, keinem Entdeckungsrisiko ausgesetzt zu sein, wird eines Besseren belehrt. Die Ermittlungsmöglichkeiten schaffen eine hohe Transparenz.
Der Fall Hoeneß beeinflusst die Steuermoral des Staates. Führende Politiker fordern eine Verschärfung des Steuerstrafrechts, damit die Sozialkassen reichlich gefüllt bleiben. Die Last für steuerehrliche Verdiener nimmt dabei zu.
Nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß wird die straflose Selbstanzeige erschwert, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble im Interview mit der F.A.S. - und fügt hinzu: Das Bankgeheimnis hat in einer Welt der Globalisierung und Digitalisierung seine Funktion verloren.
Der Fall Hoeneß und der FC Bayern: fast ein Jahr Lavieren und Taktieren, dann vier Tage kurzer Prozess. Uli Hoeneß ist vor dem Spiel gegen Leverkusen am Samstagabend schon fast Geschichte.
Uli Hoeneß akzeptiert seine Haftstrafe und tritt mit sofortiger Wirkung als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern München zurück. Und gibt eine persönliche Erklärung ab.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel geht nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß die Schweizer Banken an. Die Bankvorstände will Gabriel gleich mit vor Gericht stellen.
Uli Hoeneß war so mächtig wie niemand sonst im deutschen Fußball. Dann zeigte er sich selbst an. Abgründe offenbarten sich. Am Ende steht die Verurteilung eines ganz gewöhnlichen Steuerhinterziehers.
Uli Hoeneß muss in Haft. Mit einer Vorzugsbehandlung darf der Bayern-Patron dort nicht rechnen. Dennoch könnte er das Gefängnis nach wenigen Wochen wieder verlassen - zumindest tagsüber.
Nach nur vier Tagen Verhandlung ist Uli Hoeneß zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden - ohne Bewährung. Der Richter findet die Selbstanzeige „nicht nur missglückt, sondern erkennbar unzureichend“.
Der einstige Henninger-Eigentümer Bruno Schubert machte seiner Geliebten zu Lebzeiten großzügige Geschenke. Obwohl sie so reichlich bedacht wurde, zahlte sie keine Schenkungssteuer. Deshalb muss sie jetzt hinter Gitter.