Finanzielle Analphabeten
Die Mehrheit der Deutschen hat keine Finanzbildung. Das sollte weder von der Branche noch von der Politik ignoriert werden. Die Lösung des Problems muss aber vom Anleger selbst ausgehen.
Die Mehrheit der Deutschen hat keine Finanzbildung. Das sollte weder von der Branche noch von der Politik ignoriert werden. Die Lösung des Problems muss aber vom Anleger selbst ausgehen.
Die Deutschen kaufen mehr ein - auch wegen der niedrigen Zinsen. Von einem wahren Kaufrausch ist allerdings keine Spur. Die Sparquote ist hierzulande weiter recht hoch.
Die älteste und größte deutsche Testorganisation ist Stiftung Warentest. Viele Produkte hat die Stiftung mit hartem Urteil abgestraft. Doch zuletzt wurden öfter Zweifel laut.
Sieg für die Verbraucher: Laut einem Urteil hat die Allianz ihre Kunden nicht offen genug über Kostenüberschüsse informiert. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben.
Seit vielen Jahren empört sich Verbraucherschützer Axel Kleinlein über die Sterbetafeln der Versicherer. Welche Wette der Kunde auf seine Lebenserwartung eingeht, wisse er meist nicht. Selbst kranke Verbraucher würden in Rentenpolicen gedrängt. Ein Streitgespräch.
Die vom Wähler abgelöste Regierungskoalition war nicht untätig: Zum Jahreswechsel kommen wieder etliche Rechts- und Gesetzesänderungen auf die Bürger zu. Viel hat auch mit der Umstellung aufs „elektronische Regieren“ zu tun.
Unternehmer Carsten Maschmeyer gehört zu den reichsten Deutschen: Er hält Anteile an über fünfzig Firmen. Im F.A.S.-Interview verrät er seine aktuelle Glücksformel: Raus aus Aktien, rein in die Ehe!
Der Begriff Geldsorgen hat für viele Bundesbürger eine ganz neue Bedeutung: Sie haben nicht etwa zu wenig. Es fehlt eher an guten Anlagemöglichkeiten. Also geben die Deutschen ihr Geld aus.
Die gesetzliche Rente ist nicht so schlecht, wie viele meinen. Doch angesichts niedriger Geburtenraten reicht sie nicht aus. Wie jeder Einzelne am besten für das Alter spart.
Wegen anhaltend niedriger Zinsen will knapp die Hälfte aller deutschen Berufstätigen die private Altersvorsorge nicht mehr erweitern. Hoch im Kurs stehen dagegen Immobilien.
Die niedrigen Zinsen machen den Lebensversicherungen das Leben schwer. Nun ruft die Assekuranz nach dem Staat. Doch ihr Kostenproblem muss sie selbst lösen.
Erhalten Riester-Sparer zu hohe Zulagen, buchen die Behörden diese einfach zurück. Laut der Zeitschrift “Finanztest“ auch gegen geltendes Recht.
Die Anzahl der Studierenden in Deutschland steigt. Der Pisa-Koordinator Andreas Schleicher verzeichnet diese Entwicklung als einen positiven Trend und weiß offensichtlich nicht, was er da redet.
Die Ökostrom-Förderung hat eine große Koalition von Profiteuren geschaffen. Das Geld machte aus einem Projekt der Ökos eines der Besitzstandswahrer - und aus Investoren Überzeugte.
Gebühren und Provisionen schmälern die Rendite. Versicherungen ohne Garantieverzinsung sind Blendwerk. Mit Indexfonds lässt sich oft besser vorsorgen.
Junge Menschen in Deutschland sparen ordentlich. Im Alter von 14 bis 25 Jahren legen die Jugendlichen mehr als ein Viertel ihres verfügbaren Geldes zurück.
Wer im Alter nicht von Schwarzbrot und Mineralwasser leben möchte, muss früh sparen. Hier sind die vier wichtigsten Spar-Programme für die eigene Altersvorsorge.
Die Union will die Renten von Müttern erhöhen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Jetzt geht die SPD einen Schritt auf die Union zu, verlangt aber, ein klares Finanzierungskonzept.
Steuervorteile und Kreditzinsen verleiten zum Kauf überteuerter Immobilien. Der Aufbau der Altersvorsorge mit Hilfe solcher Objekte ist heikel.
Viele Leute bekommen Rente vom Arbeitgeber. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, kann sein eigenes Gehalt einsetzen und bekommt Steuervorteile vom Staat.
Immer weniger Kunden schließen Riester-Renten-Versicherungen ab. Das Produkt muss beweisen, dass es besser als sein Ruf ist.
Zwischen dem Halbfinale und dem Finale des „Grand Prix Eurovision“ gelang Frau Illner ein bemerkenswertes Stück Journalismus. Es ging um die Rente.
Nur die romantische Liebe ist nicht für alle ein Grund für eine Hochzeit. Materielle Vorteile soll sie eben auch bringen. Über den Nutzen der Ehe.
Vor zehn Jahren kündigte Kanzler Gerhard Schröder im Bundestag weitreichende Reformen an: Die „Agenda 2010“ war geboren. Das hat die deutsche Arbeitswelt umgebaut.
Pflege im Alter ist teuer. Die gesetzliche Kasse trägt im besten Fall die Hälfte der Kosten. Mit dem sogenannten Pflege-Bahr bezuschusst der Staat seit Jahresanfang den Abschluss einer speziellen Pflegeversicherung. Fast zehn Anbieter gibt es schon. Die Tarife sind attraktiv.
Bei den Minijobs hat sich einiges geändert: Die monatliche Verdienstgrenze steigt von bisher 400 auf 450 Euro. Außerdem unterliegt der Minijobber automatisch der Versicherungs- und der vollen Beitragspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Er kann sich aber davon befreien lassen.
Jahrelang wurden die Bürger zu privatem Sparen fürs Alter angehalten. Jetzt sorgen Mini-Zinsen für Verdruss. Und der Ruhestand gerät in Gefahr. Wie soll man überhaupt noch richtig vorsorgen?
Viele Bürger haben zwar einen Riester-Vertrag abgeschlossen, beantragen aber offenbar die staatliche Zulage nicht. Verbraucherschützer mahnen: Die Bürger seien mit der Komplexität überfordert.
Wer privat vorsorgt, kann sein Versorgungsniveau im Alter halten. So lautet das Versprechen der Regierung. Unter der aktuellen Lage am Kapitalmarkt droht, dass die Rechnung nicht aufgeht.
Die Opposition fordert eine Ausweitung von Sozialleistungen. Die Arbeitsministerin lehnt das als unbezahlbar ab. In der Bundestagsdebatte über den Sozialetat verwies sie auf neue Kostenschätzungen in Milliardenhöhe.
Ein Bamberger Professor stellt mit einer Beispielrechnung die betriebliche Altersvorsorge in Frage. Die Bundesregierung und Versicherer widersprechen ihm.
Der Bundestag hat die Einführung des umstrittenen Betreuungsgelds beschlossen. Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück will die Leistung im Falle eines Wahlsiegs rückgängig machen. Zudem wurde das Ende der Praxisgebühr beschlossen.
Die Koalition erwartet eine Einigung zu den Streitthemen Betreuungsgeld und Praxisgebühr. Im Teil zur Rentenreform haben CDU und CSU noch keine Position gefunden. Im Bundesrat fand ein Antrag auf die sofortige Abschaffung der Praxisgebühr keine Mehrheit.
Junge Leute befassen sich nur ungern mit der Vorsorge fürs Alter. Deshalb legen viele zu wenig zurück. Und ärgern sich später.
CDU und SPD überbieten sich mit Vorschlägen gegen die Altersarmut. Das wird teuer.
Malu Dreyer ist die designierte Nachfolgerin des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Im Interview spricht die Sozialministerin über ihre Pläne als Regierungschefin und die Rentendebatte in der SPD.